Engpässe bei der Futterversorgung

Ab Sonntag Ausnahme-Regelung für die Landwirte

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Die anhaltende Trockenheit hat in einigen Regionen Bayerns bereits zu Engpässen bei der Futterversorgung geführt – auch im Altlandkreis. Um den betroffenen landwirtschaftlichen Betrieben zu helfen, hat Landwirtschaftsministerin
Michaela Kaniber jetzt Ausnahme-Regelungen beim sogenannten Greening
ermöglicht: Die Betriebe dürfen ab Sonntag, 1. Juli, brachliegende Flächen, die
als Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) beantragt wurden, beweiden
lassen oder zur Futtergewinnung verwenden.

Gleiches gilt für die sonstigen zur Futtergewinnung aus der Produktion genommenen Flächen (GLÖZ-Flächen). Zulässig ist auch eine Weitergabe des Futters im Rahmen der Nachbarschaftshilfe an Dritte.

Wenn für die betreffenden Flächen zusätzlich Agrarumweltmaßnahmen beantragt wurden, muss die Futternutzung vorab mit dem zuständigen Amt für Ernährung,
Landwirtschaft und Forsten abgestimmt werden.

Generell und ohne weitere Abstimmung gilt die Regelung in den stark
betroffenen Landkreisen Altötting, Bad Kissingen, Berchtesgadener Land,
Haßberge, Mühldorf, Neustadt a. d. Waldnaab, Rottal-Inn und
Traunstein.

Im Einzelfall können auch in allen anderen Landkreisen die zuständigen Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ausnahmen genehmigen. Voraussetzung ist hier allerdings ein schriftlicher Antrag des Landwirts.

Foto: pixabay

 

 

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