Endgültiges Aus für Altstadtbahn

Bundesverwaltungsgericht schmettert Klage von Pro Bahn ab – Projekt vom Tisch

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Gestern wurde in Leipzig verhandelt (wir berichteten), heute Morgen dann das Urteil in letzter Instanz: Es wird keine Bahn auf der stillgelegten Strecke direkt in die Stadt geben. Damit gilt die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes, wonach die Stilllegung der Strecke rechtens ist.

Wörtlich lautet das Urteil: „Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes vom 22. Juli 2019 wird zurückgewiesen. Die Klägerin trägt die Kosten des Revisionsverfahrens einschließlich der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen. Beschluss: Der Wert des Streitgegenstandes wird unter Abänderung der Streitwertfestsetzung der Vorinstanzen auf 20.000 Euro festgesetzt.“

Mit der Entscheidung der Leipziger Richter wird somit ein Schlussstrich unter eine über 30-jährige Geschichte gezogen. Durch den Altstadttunnel wird in naher und mittlerer Zukunft wohl kein Zug mehr rollen.

Stellungnahmen der Betroffenen folgen ….

 

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14 Kommentare zu “Endgültiges Aus für Altstadtbahn

  1. Wieso ist der Streitwert nur 20000 Euro, wenngleich doch über Jahre Schätzungen der Kläger zur Wiederherstellung der Bahnstrecke im Bereich von mindestens 1,5 Mio. waren???

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    1. Ein Blick in den Streitwertkatalog des Bundesverwaltungsgerichts kann hier vielleicht helfen…

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  2. Servus

    In dem Fall ist es vernünftiger.

    Baut einen Radlweg drauf, Ein paar Fahrradgaragen am Bahnhof und gut is. Das wäre eine tolle Lösung und wurde woanders bereits häufig gemacht.

    Grüße Benjamin

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    1. Ein schönes Beispiel ist der Radlweg auf der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Bad Aibling und Au bei Bad Aibling/ Feilnbach .

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  3. Sehr schade, denn grundsätzlich wäre die Reaktivierung ein interessantes Projekt!

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    1. Endlich ist dieses Thema vom Tisch, es gibt Leute die haben vor 30 Jahren schon gewusst dass aus diesem Kappes nie was werden kann. Das sollte gefeiert werden !

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  4. Wieder ein Radweg – lächerlich! Aber das ist Deutschland und der Klimawandel – vorhandene Bahntrassen werden entfernt und es gibt immer mehr Busse und LKW’s.

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    1. Hallo Simon .Was meinst du ,mit was der Zug angetrieben wird sicherlich nicht mit Strom also Diesel .

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  5. Endlich Ruhe

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  6. Die Natur wird es den Richtern danken. Das spazierengehen am Inn entlang wäre nicht mehr schön. Das wäre ein drastischer Eingriff in die schöne Natur gewesen.

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  7. Es war immer mein Traum auf dieser schönen Strecke nach Wasserburg zu fahren.
    Aber eigentlich muss es nicht sein, dafür soviel Geld in die Hand zu nehmen und die Natur zumindest teilweise zu zerstören.
    Ein schöner Weg für Fußgänger und Radler hat auch seinen Reiz.

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  8. Radweg wäre super, denn bislang muss über die Serpentinen mit dem Autoverkehr gefahren werden, oftmals sehr gefährlich

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    1. Wasserburger Beobachter

      gsi, kennen Sie den Köbingerbergweg? Fahrradfahren in die Stadt und auch wieder raus ohne Autos! Und wir Autofahrer hätten auch wieder frei Fahrt.

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  9. Hallo, ich bin vor 50 Jahren auch schon mit dem Zug nach Wasserburg gefahren, aber neue Verkehrskonzepte müssen nicht auf einer Schienentechnik der des letzten Jahrhunderts sein. Die Stadt ist im Umfeld gewachsen und die Bürger haben nichts von der Bahntrasse. Ein Konzept von Radwegen aus Reitmehring mit Anbindung ins Burgerfeld, zugelassen für E-Mobile bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25. Anschluss Radwege von Attel und Attelthal. Der Gesamte Busverkehr in E-mobilität. Das wäre eine positiver Beitrag für die Zukunft und der Freizeitgestaltung. Somit wird auch Autoverkehr in der reduziert.

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