„Eltern-Bündnis” trifft sich am Samstag

Versammlung am Rathaus „für besseren Schutz der Gesundheit von Wasserburgs Schulkindern"

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„Sind unsere Kinder nicht systemrelevant?“ – diese Frage beschäftigt aktuell die Mitglieder des neugegründeten „Eltern-Bündnisses Wasserburg“. Aus gegebenem Anlass versammeln sich das „Eltern-Bündnis“ und alle Interessierten am Samstag, 7. November,  von 11 bis 14 Uhr vor dem Wasserburger Rathaus am Marienplatz, „um ein Zeichen zu setzen”.

„Unsere Kinder haben das Recht auf schulische Bildung unter bestmöglichen und verantwortungsvollen Bedingungen. Auch unsere Kinder brauchen an den Schulen mehr Maßnahmen zum Schutze der Gesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens”, sagt Anita Arz, Mutter aus Wasserburg und Initiatorin des Eltern-Bündnisses.

„Das Chaos ist in vollem Gange. Wir haben kaum Einblick in die Pläne, wie es nach den Herbstferien und im kommenden Winter weitergehen wird. An fast allen Schulen ist es unterschiedlich geregelt und es wird anders verfahren. Wir Eltern und Kinder sind maßlos enttäuscht und verunsichert und fühlen uns im Stich gelassen. Wir sehen uns daher in der Pflicht, aktiv zu werden, um unsere Kinder zu schützen. So kann es nicht weitergehen“, sagt Anita Arz, die am Samstag Versammlungsleiterin für die geplante Veranstaltung ist.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Versammlung unter der strengen Einhaltung der Abstands-, Hygiene- und Masken-Regel abgehalten wird.

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18 Kommentare zu “„Eltern-Bündnis” trifft sich am Samstag

  1. Ich hoffe die selbsternannte Gründerin des Elternbündnisses Wasserburg steht am Samstag allein vorm Rathaus, denn was die Grundschule in Reitmehring und die Mittelschule Wasserburg angeht, wird von sehr engagierten Lehrkräften im Rahmen der Möglichkeiten das beste aus der Situation gemacht.Ich sehe meine Kinder ebenfalls bestens versorgt und auch nicht im Stich gelassen.Das Chaos herrscht woanders,aber gewiss nicht in den Wasserburger Schulen.

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  2. Ich verstehe das Ganze nicht. Wenn euch eure Kinder wichtig wären, dann sollten die Schulen geschlossen werden.

    Alles andere ist grob fahrlässig.

    Was solls, wenn ein Jahr mal ausfällt zum Wohl unserer Kinder.
    Hört doch endlich auf und haltet euch an die Minimierung der Kontakte.

    Demos sind momentan echt schlecht.
    Ruhig bleiben und abwarten. Geduld ist der Goldweg in dieser Situation.

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  3. Leider kann man hier nicht erkennen, worum es dem “Bündnis” hier eigentlich geht.

    Aber allen “Querdenkern”, “Unterschriftensammlern gegen Masken in den Schulen”, an die, die irgendwelche seltsamen Plakate an Schulen mit falschen Inhalten verbreiten und nicht davor scheuen, Falschinformationen zu verbreiten, sei klar gesagt:

    Euch geht es nicht um eure oder unsere Kinder.
    Euch geht es nicht um “Freiheit” oder “Sicherheit”. Euch geht es um Egoismus. Um Selbstverwirklichung!

    IHR macht es den Kindern so schwer.
    Es ist schon komisch, dass vornehmlich Kinder Probleme mit und wegen der Maske haben, bei denen man weiß, dass das Elternhaus eine einschlägige Meinung dazu habt.

    Merkt ihr, dass ihr eure Kinder instrumentalisiert?
    Diese Kinder spiegeln eure Auffassung, provozieren in der Schule bzgl der Maske, bekommen Ärger mit Lehrern, singen Parolen gegen die Regierung auf dem Pausenhof, bekommen Ärger,…. Geht’s noch?

    Nicht nur eure Kinder leiden darunter, auch unsere! Hört auf!

    An den Schulen meiner Kinder läuft es in Bezug auf die Infektionslage gut.
    Wenn es Probleme gäbe, echte und ehrliche Probleme, dann würde ich diese einfach offen bei der Schulleitung ansprechen und Lösungen vorschlagen.

    Ich bin davon überzeugt, dass das effektiver ist als dieser Zirkus, den so manche Eltern dieser Tage betreiben!!!

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  4. P.s. Bevor ihr zu irgendwelchen Demos rennt, solltet ihr was Schönes (Lock-Down-Konformes) mit euren Kindern machen. Brettspiele, Spaziergänge, basteln, reden (NICHT über Verschwörungstheorien) …

    Das würde ganz bestimmt helfen!!

    Und wer seine Kinder wirklich schützen möchte: Versucht doch mal eure Kinder nicht mehr mit dem Masken-Thema zu belasten, dagegen aufzuhetzen, sondern erklärt neutral, dass das jetzt einfach gemacht wird.

    Ich bin mir sicher, die meisten körperlichen “Beschwerden” werden verschwinden.
    Die, die dann noch übrig bleiben, genau befragen, wann und wo die Beschwerden auftreten und dann ins Gespräch mit dem Lehrer und ggf Rektor gehen.
    Ruhig und sachlich!

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  5. Ich persönlich finde es mutig und wichtig, was hier passiert.
    Ist denn alles, was vor 1 Jahr normal war, mittlerweile nichts mehr wert?

    Warum sollte sich niemand, der eine andere Meinung hat, frei äußern dürfen?
    Erstmal anhören, was die Leute überhaupt zu sagen haben und nicht davor schon alles schlecht reden.

    Vielleicht ist die Dame genauso verängstigt und panisch und hofft auf Schulschließung und wir wissen es nicht

    @Kernzlsepp
    das ist deine Meinung und nicht die Meinung anderer. Diese sind meistens unterschiedlich, daher hoffe ich im Gegensatz zu dir, dass es vor dem Rathaus voll wird

    @ Thomas
    Schulen schließen wäre das schlechteste, was der Staat bzw die Ämter machen könnten, daher bleibt auch dein Wunsch hoffentlich nur ein Wunsch.

    Nix für ungut, aber Schüler brauchen Schulunterricht.

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  6. So, so, Kopfschüttel …
    Man soll den Kindern beibringen, sich nicht eine eigene Meinung zu bilden, sondern einer zu folgen …
    Follow the Leader … das kennt man schon …

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    1. Die “eigene Meinung” oder die Meinung der Eltern. Das ist hier die Frage.
      Schon seltsam. Da gibt man die Kinder ab 2 Jahren zur Erziehung in die Kita und dann zwingt man sie dazu, bloß niemals die Meinung der Erzieher anzunehmen. In den 5 Minuten, wo sie Mama und Papa sehen dürfen am Tag, müssen sie sich anhören, was sie “zu meinen haben”. Wenn sie dann ein paar Jahre älter sind, kriegen sie Plakat und Stift in die Hand gedrückt, damit sie draufschreiben was sie meinen müssen und dann sollen sie lernen, wie man das gegen eine demokratische Mehrheit durchsetzt.

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    2. So, so Parasite-Eve. Sie setzen also die Akzeptanz der derzeit geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie mit dem Führerkult des Nationalsozialismus gleich.

      Aufgrund dieser Aussage verorte ich Sie im Spektrum der Coronaleugner, da dieser unreflektierte und geschichtsvergessene Vergleich überwiegend in diesem Umfeld rezipiert wird.
      Grundsätzlich lehne ich Vergleiche aktueller Situationen mit der NS-Zeit ab, da diese häufig mit einer Relativierung des Leides von Millionen Menschen einhergehen.

      Dennoch lohnt sich ein Blick auf die Mechanismen damals und heute. Offenbar neigen Menschen in schwierigen Zeiten dazu, sich hinter vermeintlichen „Lichtgestalten“ zu versammeln. Seinerzeit war das ein untalentierter Kunstmaler und Anstreicher heute sind das ein abgehalfterter Epidemiologe, ein schwindeliger HNO-Arzt und ein halbschariger Unternehmer.

      Diese „Lichtgestalten“ bieten einfache und bequeme Lösungen für komplexe Probleme an. Damals wie heute definiert man eine Gruppe von Menschen, derer man sich entledigen muss, damit das Leben für alle anderen wieder gut läuft.

      Die „Great Barrington Declaration“, vom abgehalfterten Epidemiologen mitunterzeichnet und in den Kreisen der Coronaleugner sehr positiv aufgenommen, ist in ihrem Kern sozialdarwinistisch und menschenverachtend.

      Demnach sollen sich alte Menschen in Isolation begeben, damit das Leben der Jüngeren wieder seinen gewohnten Weg gehen kann.

      Jüngere Menschen, die Risikogruppen angehören, finden dort keinerlei Berücksichtigung.
      Über ihren Schutz wird noch nicht einmal nachgedacht.

      Da ist man vom Begriff des „unwerten Lebens“ nicht mehr weit weg.

      Während seinerzeit braun gewandete Horden prügelnd durch die Städte zogen, werden heute von Coronaleugnern Molotowcocktails auf das RKI geworfen, Sprengsätze gebastelt und gezündet, Journalisten, Wissenschaftler und Politiker teils massiv bedroht.

      Und weil es bei uns einen breiten wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Konsens gibt, dass Maske tragen, Abstandhalten und überflüssige Kontakte meiden, dazu geeignet sind, Menschenleben zu schützen, wähnen Sie sich in einer menschenverachtenden Diktatur?

      Ich bitte Sie!
      Vielleicht sollten Sie Ihren inneren Kompass einmal neu justieren.

      Allen Eltern, die sich ernsthaft um die Gesundheit ihrer Kinder sorgen, sei das Max-Planck-Institut empfohlen.
      Ein Mitarbeiter hat eine Belüftungsanlage für Klassenzimmer zum Selberbauen entwickelt.
      Die Materialien sind im Baumarkt zu erwerben, Kostenpunkt knapp 200€, Bauanleitungen müsste schon online verfügbar sein.
      Bringt kurzfristig vmtl. mehr als eine Demonstration…

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  7. Sehr geehrte Frau bzw. Herr Kopfschüttel,

    einige Menschen wären in einer Diktatur besser aufgehoben, aber ich will meinen Kindern nicht beibringen, alles, was beschlossen wird als „Gesetz“ ist gut, man sollte den Kindern schon pro und contra aufzeigen, deshalb ist es wichtig, mit den Kindern zu reden.

    Sie schreiben erst, dass Sie nicht wissen, was das Bündnis möchte, im nächsten Atemzug bringen Sie die mit den Querdenkern und Maskengegnern in Verbindung …

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  8. Nein, @Parasite-Eve,

    zwischen “eigene Meinung bilden” und dem, was manche aktuell abziehen, ist ein meilenweiter Unterschied.

    Mal abgesehen davon, dass niemand wirklich bessere Vorschläge hat, den Virus in den Griff zu bekommen und auch niemand Verantwortung dafür tragen möchte, wenn es dann in die Hose geht (Parolen brüllen und dagegen sein, ist leichter) …

    Aktuell herrscht vor allem in den Grundschulen Krieg der Mütter/Väter.
    Es werden gezielt Horror-Märchen erzählt, um die eigene Meinung anzubringen, Angst und Panik verbreitet (lustig, genau das, was man der Regierung vorwirft) und Kinder aufgeheizt.

    Von diversen Kettenbriefen bis Plakataktionen ist alles dabei. Nachweisliche Lügen inklusive!

    Familien, die keine Aktion dieser Art unterstützen wollen, trauen sich das teilweise kaum zu sagen, werden unter Druck gesetzt und/oder ausgegrenzt und selbst Kinder instrumentalisiert, um auf dem Pausenhof Stimmung zu machen.

    DAS ist nicht richtig und bestimmt auch nicht gut für die Kinder.

    Eigene Meinung? Immer gerne!

    Dazu gehört umfassendes Informieren (mehrere Seiten anhören), Toleranz, und auch, wenn man eine andere Meinung vertritt, sollte man schon noch darauf achten, andere Menschen damit nicht zu schädigen.

    Diverse Demos schaden aber uns allen im Moment!!!

    Und ganz wichtig: Lösungsvorschläge bringen und dafür dann auch Verantwortung tragen wollen!

    Sich einfach mal die Frage stellen, was man wirklich mit seinem Namen und seinem Gesicht vertreten und anordnen würde, hätte man die Entscheidungsgewalt. Inklusive aller Konsequenzen!

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  9. Schön, wenn sich mal jemand traut dagegen aufzustehen!
    @ Kopfschüttel: Vielleicht sehen Sie sich sachliche Infos zu dem PCR-Test an. Dieser ist sogar vom Erfinder nicht zum Test freigegeben worden.

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    1. Der PCR Test ist sehr genau und liegt bei weit über 99,9%. Der Erfinder des PCR-Tests ist vor über einem Jahr gestorben. Wie sollte er da etwas zu COVID-19-Tests sagen?

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  10. Sehr geehrte drei Sterne,

    meine kinder gehen in die Grundschule, ich habe davon noch nichts mitbekommen.
    Sie schreiben von Grundschulen, oder meinen sie eine bestimmte?

    Demos schaden nicht, diese gehören zur Demokratie! Ich denke nur daran das vor dreißig Jahren schon gegen Atomkraft demonstriert worden ist, da hat es geheißen die „Spinner“.
    25 Jahre danach ist der Atomausstieg beschlossen worden.
    Es gibt noch einige Gesetze die hinterfragt werden müssen.

    Schönen Tag ich bin raus.

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  11. Schule, Spiel und Sport an der frischen Luft und persönliche Kontakte sind für unsere Kinder “lebenswichtig”.
    Das digitale Lernen war jahrelang verpönt und hat nun deshalb auch bestenfalls eine unprofessionelle Qualität.
    Wenn die Staatsregierung nun mehr oder weniger viel Hardware (noch dazu häufig die teuersten Produkte vom Apfel) über die Schulen verteilt, dann ist das für die Galerie und löst nicht ansatzweise die Herausforderung.

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  12. Ich habe eine Frage: was genau wird vom “Eltern-Bündnis” gefordert, um unsere Kinder zu schützen?
    Schule weiter offen wie bisher?…
    Halbieren der Klasse?
    Schulschließung?

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  13. Doch in der momentanen Zeit schaden Demos sehr wohl!!! Man hätte auch im Sommer, bei niedrigen Infektionsgeschehen auf Missstände im Bildungssystem hinweisen können. Aber jetzt, bei diesem Infektionsgeschehen schaden Demos uns alle.

    Das ist einfach nur Geltungsdrang und Effekthascherei. Schreibt doch eure Anliegen und Vorschläge ordentlich zusammen und reicht diese ein.

    Ich würde mir wünschen, man könnte den Teilnehmern eine Verzichtserklärung medizinischer Versorgung im Infektionsfall und eine Haftungserklärung bei Verbreitung unterschreiben lassen. Dann wäre gleich Ruhe.

    Und oben beschriebene Vorgänge hört man in Moment von sehr vielen Eltern. Gut, wenn es in Wasserburg anders läuft…..

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  14. @Gwendolyn, ein wirklich guter Kommentar!

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  15. Schön zu sehen, dass auch heute noch Menschen aufstehen und für Ihre Meinung eintreten. Dieser Mut und Tatendrang sollte inspirieren und nicht auf Grund von Unwissenheit verurteilt werden.
    Es sind genau diese Menschen, welche und die Freiheiten und Rechte ermöglicht haben, welche wir heute als selbstverständlich betrachten.

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