Elektronische Helfer richtig nutzen

Von unserer Partner-Fahrschule Eggerl: Der Verkehrstipp der Woche (50)

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Wenn die Führerscheinprüfung schon einige Zeit zurückliegt, stellt sich immer wieder die Frage, wie die ein oder andere Regel im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und –Mythen auf. In dieser Woche geht es um die zahlreichen elektronischen Helfer in Kraftfahrzeugen, die manchmal ungenutzt bleiben.

>>Während in der Vergangenheit Fahrassistenzsysteme in Pkw nur in der Oberklasse zu finden waren und dann meist vom Hersteller teuer berechnet wurden, sind diese mittlerweile in der Mittelklasse und sogar in Kleinwagen angekommen und oft sogar bereits in der Serienausstattung enthalten. Untersuchungen haben ergeben, dass viele Fahrassistenzsysteme ungenutzt bleiben, oder noch schlimmer, bewusst deaktiviert werden. Die Ursache dafür ist, dass sich die Fahrer nicht mit der neuen Technik auseinandersetzen wollen. Dabei lässt sich die aktuelle Fahrzeuggeneration nicht mehr mit Fahrzeugen vergleichen, die noch vor wenigen Jahren verkauft wurden. Während sich ältere Fahrzeuge intuitiv bedienen lassen, wäre für die aktuellen Modelle meist ein längeres Studium der Bedienungsanleitung bzw. eine intensive Einweisung erforderlich. Gerade Fahrer mit langer Erfahrung machen häufig das Motto zu eigen: „früher samma a ohne der ganzen Technik gfahrn!“ Nachdem die Anzahl der Verkehrsunfälle in Deutschland seit Jahren stagniert und die Anzahl der Verkehrstoten aktuell nur minimal zurückgeht, sind die Fahrassistenzsysteme die zurzeit größte Hoffnung auf eine Besserung dieser Situation. Das Zusammenspiel dieser Technik wird auf Dauer zumindest in Teilbereichen das autonome Fahren ermöglichen. In naher Zukunft wird es auch ein Bestandteil der praktischen Fahrprüfung sein, diese Assistenzsysteme bedienen und anwenden zu können.

Die bekanntesten Fahrassistenzsysteme sind:

  • Spurhalteassistent
  • Tempomat
  • Tempomat mit Abstandsradar
  • Bremsassistent
  • Notfallbremsassistent
  • Notfallassistent
  • Toter-Winkel-Assistent
  • Müdigkeitswarnung
  • und viele mehr….

Zusätzlich zu diesen sicherheitsrelevanten Assistenten werden zahlreiche Systeme angeboten, die das Leben des Autofahrers leichter machen, wie zum Beispiel Berganfahrhilfe, Bergabfahrhilfe, Einparkhilfen, Bordsteinerkennungssysteme etc. Während es bei den vorhergehenden Fahrzeuggenerationen oft in der Weiterentwicklung darum ging, die Hardware, also die Karosserie, Airbag oder das Bremssystem zu verbessern, geht es heute vielfach um Digitalisierung im Fahrzeug.

Unser Tipp: nehmen Sie vielleicht den Verkehrstipp dieser Woche zum Anlass, sich mit den diversen Assistenzsystemen, die Ihr Fahrzeug besitzt, auseinanderzusetzen. Das kann das Fahren nicht nur angenehmer, sondern auch sicherer machen.<<

 

Fahrschule Eggerl

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Foto: pixabay

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