Eisspeedway: Wer stoppt Koltakov?

Hans Weber und Max Niedermaier mit solider Leistung in Berlin - Jetzt kommt Innzell

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Auch in Berlin setzte Dmitry Koltakov seinen Siegeszug bei der Eisspeedway-Weltmeisterschaft fort. Zwar konnten Hans Weber vom Wasserburger Ge-Racing-Team und der Edlinger Max Niedermaier, der mir einer Wildcard fuhr, solide Leistungen zeigen, den Russen konnten sie aber nicht stoppen. Jetzt hofft man im deutschen Lager beim Grand Prix in Inzell auf gute Ergebnisse.

Dem Weltmeister das Wasser reichen, können selbst seine russischen Kollegen in diesem Jahr nicht. In Berlin ging er in 14 Läufen an den Start und kreuzte 14 mal als Sieger die Ziellinie. Die beiden Ex-Weltmeister Daniil Ivanov und Dmtri Khomitsevich sind in der glücklichen Situation, zumindest die Silber- und Bronzemedaille unter sich auszumachen, aus eigener Kraft Koltakov den WM-Titel abspenstig zu machen, ist momentan ein Ding der Unmöglichkeit.

Mit dem Schweden Martin Haarahiltunen ist ein neuer Stern am Eisspeedway-Himmel aufgegangen, der sich in die russischen Reihen eingeschlichen hat und sich bis auf den vierten Platz in der WM-Wertung vorgefahren hat. In Berlin raste er am Samstag im Finale auf den dritten Platz, auf das Rennen in Inzell freut er sich besonders. „Es wird mein erstes Rennen in Inzell sein, ich denke die Bahn wird mir liegen“, freut sich der Schwede auf das Mega-Wochenende im Bayerischen Alpendorf. „Es ist eines der schönsten Stadien im WM-Kalender.“

Zu alter Geschwindigkeit zurück gefunden hat Franz Zorn, der besonders zum WM-Auftakt in Kasachstan seine Schwierigkeiten hatte. Wie sein österreichischer Landsmann Harald Simon, kam er an beiden Tagen bis in das Semifinale. Um die erste Finalteilnahme in diesem Jahr feiern zu können, müssen aber noch Kohlen nachgelegt werden.

Eine solide Leistung lieferten die Deutschen Hans Weber und Max Niedermaier ab. Niedermaier wurde bereits am Donnerstag ebenfalls in Berlin zum zweiten Mal Deutscher Meister, der „Eishans“ holte hinter ihm Silber. Beide zeigten gute Läufe, steigerten sich im Verlauf des Wettbewerbs, dennoch reichte es nicht zum Erreichen der Halbfinalläufe. Das soll sich in Inzell beim Heimrennen ändern. Dort wird auch Günther Bauer wieder in den Ring steigen und sein Comeback geben. In Berlin konnte er nicht an den Start gehen, da die Fußverletzung von der WM-Qualifikation sich wieder derart stark entzündete, dass selbst ans Laufen nicht zu denken war.

Noch haben die besten Eisspeedwayfahrer der Welt eine Woche Zeit um Durchzuschnaufen, ehe es am übernächsten Wochenende in der Max-Aicher-Arena in Inzell wieder zur Sache geht und die ersten Vorentscheidungen fallen, bei der vorletzten WM-Runde dieser Saison. Karten für das Mega-Rennwochenende gibt es an der Tageskasse, die an allen drei Tagen um jeweils 10 Uhr öffnet.

 

Nicht an die Kasse anzustellen, brauchen sich einige Kunden der Top-Getränkemärkte. In Zusammenarbeit mit der Privatbrauerei Wieninger wurden in 15 Märkten insgesamt 30 Karten verlost, deren Gewinner nun feststehen. Durch den Kauf eines Kasten Biers wurden sie doppelt glücklich: Neben dem wohlschmeckendem Getränk, erhielten die Gewinner ihre Freikarten.

 

Zeitplan Eisspeedway-GP Inzell:

16. März: Training ab 13 Uhr, Kassenöffnung an allen Tagen ab 10 Uhr

17. März: Grand Prix 7, Programm ab 15 Uhr, Rennen ab 17 Uhr

18. März: Grand Prix 8, Programm ab 12 Uhr, Rennen ab 14 Uhr

 

weitere Infos: www.eisspeedway-inzell.de

 

 

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