Eiselfing: Vertrag unterzeichnet

Breitbandausbau: Gute Nachricht für die Ortsteile Berg, Langwied, Aich und Straß

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Am gestrigen Mittwoch haben Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler und Dr. Johannes Böhm, Kommunalbetreuer der amplus AG, den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau in der Gemeinde Eiselfing unterzeichnet! Mit der Entscheidung für den regionalen Breitband-Carrier aus Teisnach und zwei weitere Mitbewerber schloss der Gemeinderat das Auswahlverfahren.

Die amplus AG gewann eines von drei ausgeschriebenen Losen und verlegt nun mehr als fünf Kilometer Glasfaserkabel im Gemeindegebiet. Auf diese Weise steht für 29 Haushalte in den Ortsteilen Berg, Langwied, Aich und Straß die Möglichkeit zu einem direkten Glasfaseranschluss bis ins Haus – mit Übertragungsraten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr – zur Verfügung. Zudem erfahren die betroffenen Grundstücke eine erhebliche Wertsteigerung.

Bayernweit realisiert die amplus AG derzeit über 3.500 Anschlüsse und verfügt für die Tiefbauarbeiten auf den Grundstücken über langjährige und spezialisierte Partner. Da der Breitband-Carrier für die Herstellung des Anschlusses den privaten Grundstücksbesitz betreten muss, ist ein sogenannter „Grundstücks- und Gebäudenutzungsvertrag“ mit jedem Eigentümer notwendig.

Soweit möglich werden die Tiefbauarbeiten in offener Bauweise ausgeführt, um Beeinträchtigungen der Grundstücksoberfläche zu vermeiden. So sind Bedenken über Beschädigungen neu angelegter Garten- und Geländeflächen meist schnell aus dem Weg geräumt. Innerhalb der nächsten Wochen wird die amplus AG alle betroffenen Grundstückseigentümer über den geplanten Projektverlauf informieren.

Dr. Johannes Böhm sagt über die besiegelte Kooperation: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Eiselfing auf dem so wichtigen Gebiet der flächendeckenden Breitbandversorgung. Die Verantwortlichen unterstreichen mit dieser Entscheidung ihren Anspruch, allen Bürgerinnen und Bürgern eine leistungsstarke digitale Infrastruktur zur Verfügung stellen zu wollen. Die amplus AG unterstützt dieses Engagement in jeder Hinsicht.“

Die Wirtschaftlichkeitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus beträgt rund 295.000 Euro. Einen Großteil der Summe deckt das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung ab.

Gemäß Förderrichtlinie dürfen vor Freigabe der Regierung keinerlei Maßnahmen umgesetzt oder in die Wege geleitet werden – andernfalls müsste die Kommune mit förderschädlichen Konsequenzen rechnen. Gleiches gilt für den Start von Baumaßnahmen vor Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Kommune und Carrier. Der nächste Schritt im Breitbandausbau ist jetzt die in Kürze startende Ausschreibung der amplus AG für die notwendigen Tiefbauarbeiten.

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