Eiselfing sagt: Griaß di, Niki!

Volleyball: Junge Erstliga-Spielerin aus Österreich verstärkt das TSV-Team

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Sie ist 18 Jahre alt, ursprünglich aus Wien und studiert aktuell an der Hochschule in Rosenheim: Eiselfings Volleyball-Neuzugang Niki Sabathiel, die jetzt Premiere im TSV-Team feierte. Einen 3:0-Sieg konnten die Kleeblätter gegen den TV/DJK Hammelburg einfahren (wir berichteten bereits kurz) und sich somit drei wichtige Punkte in der Tabelle sichern. Und dabei sah es vor einer Woche für diesen Spieltag noch ganz anders, als gut aus. Es stand fest, dass Carina Hainzlschmid verletzungsbedingt pausieren muss, was bedeutete, dass Trainer Randy Heidlinger auf eine weitere Mittelblockerin neben Theresa Hainzlschmid verzichten muss und im Kader nur eine Spielerin dieser Position, nämlich Katrin Krieger, zur Verfügung steht.

Doch manchmal braucht es einfach auch „das Glück des Tüchtigen“: Seit Anfang Oktober trainiert Nicole Sabathiel, eine junge Erstliga-Mittelblockerin aus Österreich, die ihr Studium in Rosenheim begonnen hat, in Eiselfing mit.

Schneller als gedacht und gerade noch rechtzeitig konnten alle Formalien erledigt werden, so dass Niki Sabathiel spielberechtigt war und nun ihr Debüt für die Kleeblätter geben konnte. Nach Jahren erweitert sich der konstante Kader um Mannschaftsführerin Nora Delker: „Wir sind sehr froh, dass Niki den Weg zu uns gefunden hat, nicht nur wegen der brenzligen Situation, die uns am Wochenende bevorstand. Niki passt einfach super in unser eingespieltes Team: Herzlich willkommen in Eiselfing!“

Die Kleeblätter erwarteten mit Hammelburg einen bestens bekannten Gegner, der sich auf jeden Fall durch Kampfwillen auszeichnet. Auch wenn die Kontrahenten letzte Saison mit dem achten Platz, dem letzten Nichtabstiegsrang, abgeschlossen haben und in dieser noch jungen Saison noch kein Spiel gewinnen konnten, bereitete sich der TSV Eiselfing motiviert auf die Unterfranken vor.

„Wenn wir unser druckvolles Aufschlagspiel abrufen können und unsere Ordnung im Spiel behalten, wird es für Hammelburg schwierig werden“, so Eiselfings Coach in Vorbereitung auf das Spiel.

Dementsprechend starteten die Kleeblätter durch: Bereits zu Beginn setzte man die Heimmannschaft mit schwierigen Aufschlägen unter Druck. Hammelburg hatte sichtlich Schwierigkeiten damit und konnte nur bedingt aus einer guten Annahme heraus agieren, was es den Eiselfingerinnen wiederum in Block-Abwehr einfacher machte.

Auch Spielerwechsel auf Hammelburgs Seite brachten nicht den erhofften Erfolg und somit ging der erste Satz mit 25:22 an die Gäste. Auch im zweiten Satz bot sich ein ähnliches Bild, gute Aufschläge der Oberbayerinnen und eine eigene stabile Annahme bildeten die Basis für gute Aktionen.

Bei langen Ballwechsel behielt man die Nerven und konnte immer wieder über gewitztes Zuspiel von Sandra Bachleitner den gegnerischen Bock ausspielen. Punkt für Punkt kämpften die Eiselfingerinnen und konnten auch die zweite Runde, mit 25:19 für sich entscheiden. Nun hieß es für die Kleeblätter: nochmal alle Kräfte und Konzentration sammeln, um auch den dritten Satz und damit das Spiel ohne Satzverlust zu gewinnen.

Das Team möchte an seiner Konstanz arbeiten und spielerische Durchhänger so gut es geht vermeiden. Und es gelang: druckvolles Aufschlagspiel, eine eigene stabile Annahme, gute Ballverteilung über das Zuspiel und druckvolle Angriffe über die Außenpositionen und über die Mitte machten den Hammelburgerinnen das Leben schwer.

Das Übrige tat auf Eiselfings Seite noch der stabil stehende Block von Katrin Krieger und Niki Sabathiel, was eine gute Abwehr um Libera Lisa Pauker ermöglichte. Auch der dritte und letzte Satz konnte eindeutig mit 25:19 gewonnen werden.

Für den TSV Eiselfing ist es nun der zweite Sieg im dritten Spiel, was aktuell den sechsten Platz in der Tabelle bedeutet. Kommendes Wochenende geht es an Münchens Stadtrand, nach Unterschleißheim. Dort werden die Kleeblätter am Sonntag um 16 Uhr von der zweiten Mannschaft des SV Lohhof empfangen.

dh

Foto: Volleyball European

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