Einzige Bedenken: Vandalismus

Hauptausschuss befürwortet Fahrrad-Reparatur-Station am Gries

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Nicht alle Radlfahrer haben immer Flickzeug und Luftpumpe dabei, die Werkstätten haben nicht immer geöffnet und per se wolle man ja das Fahrradfahren so attraktiv wie möglich machen – allein schon aus Umweltschutzgründen. So stimmte der Hauptausschuss in der jüngsten Sitzung der Errichtung einer Fahrrad-Reparatur-Station am Gries auf Antrag des Bürgerforums/Freie Wähler einstimmig zu.

Nach ersten Recherchen gebe es zwei Anbieter solcher Stationen, wobei sich die Kosten inklusive Installation auf rund 3000 Euro belaufen würden.

Da jedoch Vandalismus und Diebstahl von Werkzeug und Kleinteilen nicht ausgeschlossen sei, müssten auch etwaige Personal- und Wartungskosten mit in die Kalkulation miteinbezogen werden.

Edith Stürmliger (Bürgerforum) betonte, sie habe Fahrrad-Reparatur-Stationen schon in mehreren Städten gesehen, wobei die Werkzeuge auch angekettet gewesen seien, um Diebstahl vorzubeugen. Andreas Hiebl (Stadtverwaltung) merkte an, dass man Vandalismus nie ganz verhindern könne, „man kann’s aber ausprobieren.”

Armin Sinzinger (Wasserburger Block) schlug zudem vor, dass ein Zubehör-Automat in unmittelbarer Nähe der Station auch Sinn ergeben würde. Hierfür wolle man die Fahrradgeschäfte-Inhaber der Stadt fragen.

Der Antrag wurde einstimmig befürwortet.

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Ein Kommentar zu “Einzige Bedenken: Vandalismus

  1. …finde es eine sehr gute Idee.
    Beim Standplatz würde ich die Stationen an einer Tankstelle plazieren.
    Vielleicht sind die Tankstellenbetreiber ja auch von dieser Idee überzeugt und unterstützen die Sache.
    Hätte meiner Meinung nach viele Vorteile, z. B. könnte man den Verkauf von Ersatzteilen mit anbieten, in einem gewissen ausgesuchten kleinem Standard- Rahmen.

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