Einsatzreiche Halloween-Nacht

Glastüre einer Tankstelle mit Stein eingeworfen - Polizei bittet um sachdienliche Hinweise

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Die Polizei Wasserburg hatte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag alle Hände voll zu tun. Am frühen Abend wurde in der Bernd-Motzkus-Straße in Wasserburg ein Mülleimer in Brand gesetzt. Der 17-jährige „Brandstifter“ flüchtete, konnte aber über seinen zurückgelassenen Roller identifiziert werden. Ihn erwartet nun eine Anzeige. Es entstand kein größerer Sachschaden.In den frühen Morgenstunden …

… wurde ein 18-Jähriger vor einer Diskothek in der Alkorstraße augenscheinlich grundlos zusammengeschlagen. Zwei bislang unbekannte Tatverdächtige schlugen auf den jungen Mann ein, der zum Glück nur leichte Blessuren davon trug. Einer der beiden wird wie folgt beschrieben: Südländisch, schlank, 180 Zentimeter groß, er trug eine gelbe Daunenjacke. Die Polizei Wasserburg ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und erbittet Hinweise auf die Tatverdächtigen unter 08071/91770.

Kurz darauf gab es Ärger am Marienplatz. Eine größere Gruppe von angeblich überwiegend türkischstämmigen jungen Männern stritt lautstark. Nachdem die inzwischen eingetroffenen Polizeibeamten einen der Unruhestifter ausmachten und dessen Personalien erheben wollten, wurden die Beamten von der Gruppe aggressiv angegangen. Den jungen Männern wurde ein Platzverweis erteilt.

Für den unrühmlichen Höhepunkt sorgte ein noch unbekannter junger Tatverdächtiger. Er versuchte gegen 3.45 Uhr, die Glastüre einer Tankstelle in der Münchner Straße in Wasserburg einzutreten und warf sie schließlich mit einem Stein ein. Zudem hantierte er an den Zapfsäulen mit einem Feuerzeug. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: Mitte 20, südländischer Typ, trägt einen Bart. Auch in diesem Fall erbittet die Polizei Wasserburg Hinweise unter 08071/91770.

 

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16 Kommentare zu “Einsatzreiche Halloween-Nacht

  1. Wie gut das die Tankstelle Video überwacht ist . Foto wäre daher super

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    1. digitale Selbstjustiz ist verboten, eine Öffentlichkeitsfahndung kann nur ein Richter anordnen.

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      1. des is echt so!

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  2. Ein Hoch auf die “Volksdroge” Alkohol!

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  3. Wie schön das unsere südländischen Mitbürger so respektvoll mit Polizisten und dem Eigentum anderer umgehen.
    Es ist immer wieder schön zu lesen, wie harmonisch das Miteinander zwischen all den Kulturen funktioniert. Ich empfehle jedem einen Spaziergang durch die nächtlichen Straßen der Stadt. Dort trifft man überall sehr nette und hilfsbereite Mitbürger, die einem in perfektem einheimischen Dialekt anbieten, ein Bierchen zusammen zu trinken. Herrlich!!

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    1. Tatsächlich bin ich als Altstadtbewohner, der auch gerne weggeht, sehr oft abends und nachts zu Fuß in der Altstadt unterwegs. Die besoffenen, teils aggressiven Proleten, die einem da begegnen, sind in den vergangenen Jahren nicht nur deutlich weniger geworden, sondern auch in der weit überwiegenden Mehrheit mitteleuropäischer Herkunft. Sollte man sie anhand ihres Aussehens und des Duktus unbedingt einer ganz bestimmten Ethnie zuordnen müssen, dann würde ich sagen: rotkopferte, testosterongeplagte Gschwoischädl aus dem Umland im Balzmodus.

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      1. Aus dem Umland… Haha… Wasserburg selbst ist “Umland”.

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      2. Schaufenster erzeugen mit richtigen Licht oder mit dem passenden Dope sehr schöne Spiegelbilder.

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  4. Mit Halloween hod des ganze aber nix mehr zum doa!!

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  5. Da merkt man, dass wir in Bayern sind. Lauter südländische Typen. Ob irgendwann ein Licht aufgeht?

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  6. Anscheinend sind die ‚nordländischen‘ friedlicher oder lassen sich nicht oiwei erwischen…

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  7. Akelei hat zwar Recht, aber die Verbrechen wurden ja auch in der Öffentlichkeit begangen, warum also hat ein Täter noch Datenschutz? Wie soll man ihrer habhaft werden, wenn sie inkognito bleiben dürfen?

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  8. ….ist das so schwer zu verstehen?
    Es ist Gesetz.
    Warum diese Bilder nicht veröffentlicht werden, müssen sie wohl Justitia fragen.
    Aber ich kann sie trösten, an den Müllcontainern klappt das in Wasserburg mit der Videoüberwachung – da werden alle “Täter” auch ohne Veröffentlichung ermittelt.

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    1. Wäre ja schlimm, wenn die Exekutive das entscheiden dürfte. Da könnte man ja gleich den Pranger am Rathaus wieder eröffnen. Die Gewaltenteilung hat schon seine Vorteile.

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  9. Danke Innleitn für die Beschreibung Ihrer subjektiven Eindruecke. Ich verstehe nur nicht, warum Sie die Beschreibungen der Polizei zu den Ereignissen damit relativieren möchten.

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    1. Ich relativiere gar nichts, sondern ich antworte mit meinen subjektiven Eindrücken auf die subjektiven Eindrücke vom Bürger82.

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