Einsätze immer anspruchsvoller

Bilanz bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Bachmehring

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Höchst ungleich verteilt war die Häufung der Einsätze im vergangenen Jahr, auf welches die Mitglieder der Bachmehringer Feuerwehr im Rahmen ihrer Hauptversammlung zurückblickten. Vom tödlichen Forstunfall über mehrere Brände bis hin zu teils schweren Verkehrsunfällen spielten sich fast zwei Drittel des Einsatzgeschehens alleine im ersten Halbjahr 2017 ab.

Bei insgesamt 36 Alarmierungen leisteten die aktiven Feuerwehrmitglieder insgesamt rund 800 Stunden. „Die Einsätze und somit auch die dafür erforderliche Ausbildung werden tendenziell immer anspruchsvoller“, betonte Kommandant Florian Hasieber. Dementsprechend habe man im vergangenen Jahr mehr als 1.300 Übungsstunden absolviert und beispielsweise einen Praxis-Trainingstag an der Staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried in Anspruch genommen.

Ein besonderes Anliegen war es Hasieber – der selbst für 25 Jahre aktive Dienstzeit geehrt wurde – deshalb, das gleiche Abzeichen des Bayerischen Innenministeriums in Silber auch an Manfred Spagl sowie Josef Unterhuber für ihren langjährigen Einsatz zu verleihen.

Jugendwart und Bürgermeister Georg Reinthaler konnte von diversen Ausbildungseinheiten, Wettkampfteilnahmen und der erfolgreichen Durchführung eines Leistungsabzeichens des Feuerwehrnachwuchses berichten. Höhepunkt im vergangenen Jahr seien die Feierlichkeiten anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr gewesen.

Er dankte den Anwesenden für ihr Engagement zum Wohle der Gemeinschaft und erläuterte kurz den aktuellen Stand zur derzeit in Fertigstellung befindlichen Feuerwehrbedarfsplanung für die Gemeinde Eiselfing. In diesem Zusammenhang hob er die fachliche Betreuung durch den stellvertretenden Kommandanten Alexander Maier hervor.

Vorstand Martin Wagner-Samberger ging in seinem Bericht auf die Aktivitäten des Feuerwehrvereins ein. Neben der Organisation des traditionellen Gartenfestes habe man auch den Schulungsraum im Gerätehaus umgebaut, eine moderne Beleuchtungseinheit für Einsätze finanziert und werde sich als Verein unterstützend am Eiselfinger „Lauf für ein Leben“ beteiligen.

Auf die Unverzichtbarkeit des Ehrenamtes für Feuerwehr und Brandschutz in den Kommunen ging Kreisbrandinspektor Georg Wimmer ein. „Glücklicherweise schaffen es die heimischen Feuerwehren, als Gemeinschaft große Herausforderungen wie beispielsweise Veränderungen in der Berufswelt erfolgreich zu bewältigen“. Er wünschte allen Aktiven eine stets gesunde und unfallfreie Rückkehr von Einsätzen und Übungen.

 

Foto (von links): Josef Unterhuber, Florian Hasieber und Manfred Spagl wurden für jeweils 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt.

 

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