Einfach wird’s nicht in Eichstätt …

Fußball: Aber Regionalligist Rosenheim jetzt mit viel Zuversicht

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Der Regionalligist Rosenheim steht am kommenden Wochenende vor einer kniffligen Auswärtsaufgabe. Am Samstag tritt man um 14 Uhr beim VfB Eichstätt im Liqui-Moly-Stadion an. Mit nunmehr neun Zählern auf der Habenseite und Tabellenplatz 16 sind die Sechzger noch nicht im Soll, aber eindeutig auf dem aufsteigenden Ast. Die Abstände zum Mittelfeld der Liga sind noch nicht allzu groß. Aber mit der Auswärts-Begegnung beim heimstarken VfB Eichstätt wartet nun eine schwere Aufgabe auf die Zaric- und Kasparetti-Elf (unser Foto zeigt den Co-Coach).

Der Gastgeber konnte aus den bisher absolvierten fünf Heimpartien beachtliche zehn Punkte einfahren. Nur zu Saisonbeginn musste man eine deutliche 1:5-Schlappe im eigenen Stadion gegen den haushohen Meisterschaftsfavoriten der zweiten Mannschaft des FC Bayern München einstecken.

Darüber hinaus gab es auf eigenem Geläuf noch ein 0:0 Unentschieden gegen Schalding-Heining. Ansonsten konnten die restlichen drei Begegnungen siegreich gestaltet werden (4:0 Pipinsried, 3:1 Garching, 3:2 Augsburg II). Mit insgesamt 18 Zählern nehmen die Markus Mattes-Schützlinge zurzeit einen tollen sechsten Tabellenrang ein.

Diese beachtliche Bilanz wollen die Männer um Kapitän Benjamin Schmidramsl möglichst noch weiter ausbauen. Zuletzt holten die Eichstätter beim TSV Buchbach einen beachtlichen 3:2 Auswärtssieg. Die einzige Niederlage auf des Gegners Platz musste die Liqui-Moly-Elf beim SV Aschaffenburg (1:2) einstecken. Trotz relativ vieler verletzter Spieler derzeit stimmen die Ergebnisse des Teams von Trainer Markus Mattes in der oftmals schwierigen zweiten Saison nach dem Aufstieg. Auf die Verletztenmisere reagierten die Verantwortlichen der Heimmannschaft und verpflichteten vor kurzem noch den Ex-Rosenheimer Michael Zant sowie den 32jährigen Ex-Profi Markus Steinhöfer, der bereits in Buchbach eine überragende Partie inkl. Torerfolg hinlegen konnte.

Tja, es wird sicherlich am Samstag keine einfache Angelegenheit für die Elf von der Mangfall, aber nach den letzten erzielten positiven Ergebnisse der Rosenheimer – 1:1 gegen Schweinfurt, 1:0 Sieg in Fürth und zuletzt ein 0:0 Unentschieden gegen Burghausen – können Captain Matze Heiß und Co. durchaus realistisch von was Zählbarem träumen.

„Wir fahren nach Eichstätt, um was mitzunehmen. Sicherlich hängen dort die Trauben beim äußerst homogen auftretenden Team meines geschätzten Trainerkollegen sehr hoch. Aber wir sind gut drauf, arbeiten hart und befinden uns auf einem richtig guten Weg. Wir wollen Inhalte der Trainingswoche auf dem Spielfeld sehen, müssen gleichzeitig an die Leistungsgrenze kommen und wollen unbedingt weiter punkten“, gibt sich der Trainer von 1860 Rosenheim Ogi Zaric durchaus selbstbewusst.

Mittlerweile hat sich die Mannschaft gefunden und tritt auch sehr gefestigt auf. Die Achse um Matze Heiss, Georg Lenz, Wiggerl Räuber und Philipp Maier bildet das so wichtige und stabile Rückgrat der Mannschaft.

Nach anfänglichen Problemen, vor allem in der Defensive, greift nun ein Rädchen immer mehr ins andere, so dass in den letzten beiden Begegnungen sogar keine Gegentreffer mehr hingenommen werden mussten.

Der bärenstarke Goalie Mario Stockenreiter, bei dem das kontinuierliche und anspruchsvolle Torwarttraining unter Stefan Kotisch immer mehr Früchte trägt, und seine Vorderleute wollen unbedingt weiterhin die „Null“ aus Sicht der Gegentore stehenlassen.

Mit dem kurzfristig verpflichteten Christoph Wallner (siehe unseren eigenen Bericht dazu heute) konnten die Sechzger einen weiteren erfahrenen und hochqualifizierten Abwehrspieler für sich gewinnen. Ob das Rosenheimer Urgestein aber bereits am kommenden Wochenende auflaufen, geschweige denn im Kader stehen wird, ist noch unklar.

Mit Chris Wallner hat sich der Kampf um die elf Startpositionen, ja um die Kaderplätze nochmal verschärft. Durch den mittlerweile auch in der Breite bestens aufgestellten Kader können die Trainer Ogi Zaric und Thomas Kasparetti einerseits Spieler für diverse taktische Varianten berufen, andererseits müssen stets auch unliebsame Entscheidungen über Nichtnominierungen getroffen und persönlich mitgeteilt werden.

„Es fällt uns wirklich sehr schwer nach den allgemein tollen Trainingsleistungen, die mitentscheidend für die Kadervergabe sind und der stets vorbildlichen Einstellung meiner Männer zunächst die Plätze im Kader zu vergeben. Noch schwieriger fällt uns dann die Entscheidung bei der Startelf. Wir sind wirklich hochzufrieden mit dem Engagement unserer motivierten Spieler und wollen jetzt dann so richtig durchstarten“, so der zuversichtliche Coach des Rosenheimer Regionalligisten.

Bis auf Fatih Eminoglu stehen wirklich alle Mann zur Verfügung. Das Trainer-Duo hat also die Qual der Wahl. Der Konkurrenzkampf im Team ist enorm, dies kann man schon sehr deutlich in den Trainingseinheiten unter der Woche erkennen. Doch egal, wen die Verantwortlichen auswählen werden, das Führungsduo auf der Trainerbank kann sich sicher sein, dass alle voll motiviert an die Sache rangehen werden.

Jetzt können die Rothemden loslegen und zeigen, was in ihnen steckt.

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