Einen Dealer aus Holland gefasst

Landkreis: Bundespolizei ging gesuchter 49-Jähriger ins Netz - Mit Ecstasy gehandelt

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Die Bundespolizei hat heute im Landkreis zwei gesuchte Männer hinter Gitter gebracht. Ein schon früher wegen Drogenhandels verurteilter Niederländer soll erneut mit Betäubungsmitteln gehandelt haben. Bei seiner Festnahme heute stand der Mann als Fahrer eines Kleintransporters selbst unter Drogeneinfluss, sagt die Polizei am Nachmittag.

Auf der A93 bei Kiefersfelden stoppten die Polizisten den niederländischen Staatsangehörigen als Fahrer eines Kleintransporters.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stießen die Beamten auf einen Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Duisburg. Der 49-Jährige, gegen den bereits 2013 eine Freiheitsstrafe wegen Einfuhr und Handels mit Betäubungsmitteln verhängt worden war, soll über 5.000 Ecstasy-Tabletten gewinnbringend verkauft beziehungsweise zum Verkauf angeboten haben.

Wie ein direkt in der Grenzkontrollstelle durchgeführter Test belegte, stand der Mann dieses Mal selbst unter Drogen. Wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel erhob die zuständige Rosenheimer Verkehrspolizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung in Höhe von 650 Euro. Nachdem der Niederländer den Betrag hinterlegt hatte, musste er auf richterliche Anweisung hin seine Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Traunstein antreten.

Für einen polnischen Staatsangehörigen, der ebenfalls mit einem Auto auf der Inntalautobahn unterwegs war, endete ebenfalls die Reise.

Der 41-Jährige war wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die geforderten rund 3.500 Euro hatte er jedoch bisher nicht bezahlt. Auch bei seiner Festnahme fehlten ihm jegliche finanziellen Möglichkeiten. Deshalb brachten Bundespolizisten den Mann ins Gefängnis in Bernau. Dort wird der Pole voraussichtlich 69 Tage bleiben müssen.

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