Die Farbe gelb

Fotografiert von einem Leser bei Haag - Löwenzahn auch als Nahrungsmittel beliebt: Regionaler Superfood

Gestern in Altdorf bei Haag – fotografiert von Leser Helmut Maier aus Albaching. Der Löwenzahn ist eine wichtige Bienenweide. Aber auch als Nahrungsmittel wird er immer beliebter. Regionaler Superfood quasi.

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13 Kommentare zu “Die Farbe gelb

  1. Leider ist das auch nur eine von vielen Einheitswiesen.
    Eine richtige Naturwiese blüht bunt in allen Farben und es finden sich dort viele verschiedene Gräser und Kräuter.

    Überall dort, wo solche Wiesen zu intensiv bewirtschaftet und zu häufig gemäht werden, weicht die Vielfalt der Einfalt
    und dann bleibt oft nur noch der Löwenzahn – die nächste Stufe ist dann die grüne Wiese ganz ohne Blumen.

    Klar, der Löwenzahn ist da noch besser, weil die Bienen wenigstens noch etwas zum Fressen finden, aber eigentlich bräuchten auch sie mehr Vielfalt.

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  2. Liebe Conny, da hast du absolut recht. Wir brauchen dringend Biodiversität und zwar in allen Bereichen.

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  3. Klar, die bösen Landwirte sind schuld, dass es momentan gelbe Wiesen gibt. Es gibt wie immer Menschen, die sich nicht einmal daran erfreuen können.

    Wisst ihr was passiert, wenn die Wiesen nicht mehr gemäht werden?

    Dann gibt es nur mehr Brennessel und früher oder später nur mehr Gestrüpp und Wald. Das ist dann besser.

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    1. Es ist nunmal Fakt, dass es kaum noch echte Blumenwiesen gibt. Und dafür ist eben die Überdüngung verantwortlich. Das ist jetzt auch nicht wertend gemeint, sondern ich finde eben nur nicht, dass eine Löwenzahnwiese etwas besonderes ist.

      Auch in vielen Gärten gibt es dank Rollrasen und Rasenmährobotern kaum noch Vielfalt.
      Irgendwann muss man sich eben entscheiden, was man haben möchte.

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  4. Der Verbraucher ist König, wie wir einkaufen zeigt sich auch auf den Wiesen!
    Also ran ans Bio-Regal!

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  5. Schaut in die Privatgärten, da wird schon fleißig gemäht.
    Wie sollen denn da die Insekten was zum Futtern finden?

    Wir müssen alle umdenken und uns von den geschleckten Gärten verabschieden.
    Die Landwirte und die Gartenbesitzer haben es in der Hand und könnten viel verändern.

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    1. Markus der Erste

      Irgendwann muss man aber mähen, sonst kommt man mit seinem kleinen Elektrorasenmäher nicht mehr durch. Nächste Woche ist es soweit, ob es ihnen passt oder nicht. Die Landwirte haben ihr Mähwerk und können da viel höher wachsen lassen – oder soll ich mir für 30 qm Rasen einen Sitzrasenmäher kaufen?

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      1. Nach diesem Kommentar wundert mich nix mehr

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      2. leidtragender 54

        Sehr geehrter Herr der Erste, wie wäre es mit einer Sense? Die ist billiger in der Anschaffung, hat weniger Betriebskosten und fördert nebenbei die körperliche Ertüchtigung. Mein alter Herr würde dazu nur sagen: eine gute Ausrede ist auch was wert. Leider läuft es in der heutigen Gesellschaft anscheinend nur so, dass jeder alles will, nur nicht von mir und es soll mich auch nichts kosten. Schade eigentlich.

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    2. Die Tage in der Nachbarschaft einen Garten gesehen, wie er unnatürlicher nicht aussehen könnte. Genau abgezirkelte quadratische und rechteckige kleinere Rasenflächen, was sehr an einen Friedhof erinnert. Kein einziges Blümerl im exakt geschnittenen Gras, weil alle einzeln rausgestochen werden. Schrecklich!

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      1. De Leid hom hoid einfach z’vui Zeit für so a unnütze Arbeit – wega dem “Homeoffice”!

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    3. Stimmt. Wir lassen es im Garten jetzt erst einmal richtig blühen – erst später wird mit der Motorsense gemäht. Dann blühen aber schon die Sommerblumen in den Beeten. Auch Obstbäume tragen viel zum Bienenfutter bei – und die kleinen Viertelstämmchen haben auch in beengten Gärten Platz. So werde ich jedenfalls reichlich mit Bienen, Hummeln und Vögeln im Garten belohnt – und das schon seit vielen Jahren.

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  6. Brennnesselzucht

    So eine richtige Blumen- und Kräuterwiese braucht viel Geduld. Die meisten Böden und Gärten sind völlig überdüngt.
    Mein Garten wurde erst nach und nach in 10 Jahren so richtig schön bunt. Obwohl es vorher auch kein Hochleistungsrasen war, sondern nur eine normale Wiese.
    Jetzt darf alles wachsen und gedeihen und Johanni wird dann erstmalig die Motorsense angeworfen.
    Nur eine kleine Liegefläche und Wege zwischen meinen Bäumchen und Sträuchern werden zur Erntezeit freigeschnitten.
    Okay Sense wäre ökologischer – aber die beherrsche ich einfach nicht – da scheiter ich am wetzen.
    Es ist eine wahre Freude jeden Tag zuzusehen, wie sich Vögel, Schmetterlinge und Insekten darin tummeln.
    Und dass die Wühlmäuse hier nicht überhand nehmen, dafür sorgt mein Kater, der jeden Tag auf der Lauer liegt.
    Aber natürlich muss ich mir von den lieben Nachbarn ziemlich was anhören – schliesslich züchte ich hier nur unnützes Unkraut und bin nur zu faul zum samstäglichen Rasenmähen. Und Brennnesseln werden auch gezüchtet. Da haben Sie ausnahmsweise sogar recht.
    Ich und meine kleinen Hühnchen haben Brennnesseln einfach zum Fressen gern.

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