Eine Welle der Solidarität

Ebrach: Mund-Nasen-Schutz für Bewohner und Mitarbeiter

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Eine große Hilfsbereitschaft erfährt derzeit die Behinderten-Einrichtung in Ebrach. Insgesamt 20 freiwillige Näherinnen aus dem Altstadtlandkreis Wasserburg sowie Mitarbeiterinnen der Einrichtung sind damit beschäftigt, die entsprechenden Masken aus Baumwolle herzustellen. Die Masken sollen dabei helfen, die Verbreitung des Covid-19-Virus zu minimieren. Andreas Rausch von „Rauschhemd” in Edling  spendete knapp 120 Quadratmeter Stoff zur Produktion der Behelfsmasken.

Ferner erhielt die Einrichtung eine großzügige Spende an Mund-Nasen-Schutz seitens Alexander Jäger von „Trans.Al Logistic” GmbH (wir berichteten) aus Wasserburg.

Mittlerweile sind eine Vielzahl an Masken in Ebrach eingetroffen und die Mitarbeiter sowie Bewohner damit ausgestattet. Pascal Hagn (Bild), Mitarbeiter im Gruppendienst meint: „Das Tragen der Masken war anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch ist dies derzeit einfach notwendig, um unsere Bewohner, meine Kollegen, uns sowie unsere Familie zu schützen. Ich finde es wirklich toll, dass so viele Menschen uns in unserer Arbeit unterstützen, indem sie ihre Freizeit nutzen, um Masken für uns zu nähen. Diese Solidarität ist einfach nur genial und berührt mich zutiefst.”

Einrichtungsleiter Thomas McWilliams ist überwältigt. „Mein Dank geht an alle fleißigen Näherinnen, die auf uns zugekommen sind und ihre Hilfe angeboten haben. Hierzu zählen neben den Mitarbeiterinnen Lucie Gonglach und Lena Demmel unter anderem auch Martha Nitsche, Sharon McWilliams mit den Töchtern Amy und Lilly, Margit Bürgmayr, Theresa Schuhbauer, Josefa und Veronika Steiner, Vroni und Renate Panzer, Tanja Liebig und Cornelia Senior sowie weitere Mitglieder des Kinder- und Jugendfördervereins Reitmehring.

McWilliams weiter: „Mein tiefster Respekt und Dank geht aber auch an unsere Belegschaft. Jeder Mitarbeiter leistet – nicht nur jetzt – eine wirklich herausragende Arbeit und trägt die eingeleiteten Präventionsmaßnahmen unserer Einrichtung zur Vermeidung der Ausbreitung des Virus vorbildlich mit. Ich spüre derzeit ein großes Gemeinschaftsgefühl. Die derzeitige Situation kann nur durch eine enge gesellschaftliche Verbundenheit angegangen werden. Die Lösung liegt im ,Wir’. Ich hoffe, dass die derzeitige hohe Wertschätzung für soziale Berufe in unserer Gesellschaft auch nach Bewältigung dieser schwierigen Zeit weiter anhält.  Mein tiefstes Mitgefühl geht an alle Kollegen anderer Einrichtungen, die derzeit mit dem Ausbruch der Pandemie in Ihren Häusern zu kämpfen haben und alles tun, um Ihre Bewohner zu schützen.”

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