„Eine Watschn für die Ehrenamtlichen“

Neue Weisung der Staatsregierung sorgt für Ärger bei den Asylhelfern

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Asylbewerber ohne gute Bleibeperspektive dürfen nicht mehr arbeiten. Einige müssen ihre Stellen sogar aufgeben, oder ihre Ausbildung abbrechen – mit dieser neuen Weisung sorgt die Bayerische Staatsregierung bei den ehrenamtlichen Asylhelfern für einigen Ärger. „Das ist eine Watschn für uns. Wir geben uns Mühe, die Menschen zu integrieren und dann das“, sagt Monika Rieger, Wasserburgs Asylbeauftragte.

„Auf der einen Seite werden wir gelobt und mit Urkunden ausgezeichnet und dann wirft man uns solche Knüppel zwischen die Beine. Es gibt nichts Hilfreicheres für die Integration von Asylbewerbern, als die Sprache zu lernen und einen Job zu haben. Das wird jetzt zum Teil torpediert. Einige von uns überlegen sich ernsthaft, die Urkunden an den Freistaat zurückzuschicken.“

Und das ist der Auslöser für den Ärger der Asylhelfer: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
(BAMF) schätzt nur für Flüchtlinge aus Syrien, Eritrea, Irak, Iran und Somalia die Bleibechancen als hoch ein. Künftig sollen nur noch Asylbewerber aus diesen fünf Ländern arbeiten dürfen.

Für Afghanen, Pakistani und Nigerianer heißt das: Ausharren in der Unterkunft, keine Chance auf einen Job. Und das trifft auch alle Asylbewerber, die bereits arbeiten oder eine Ausbildung begonnen haben.

Rieger dazu: „Da gibt es echte Härtefälle. Ich kenne beispielsweise zwei junge Männer, die stecken mitten in einer Ausbildung zum Krankenpfleger am kbo-Inn-Salzach-Klinikum.

Die könnten, wenn die Reglung hart umgesetzt wird, von heute auf morgen wieder auf der Straße stehen, obwohl das Klinikum dringen qualifiziertes Personal braucht.“

Gerade in Wasserburg habe man viele Flüchtlinge aus Ländern, die von der neuen Regelung hart getroffen würden. „Die harren oft monatelang aus, bis sie wissen, was mit ihnen passiert. Da wäre es eine große Hilfe, wenn sie arbeiten und nicht in den Unterkünften versauern müssten“, so Rieger.

Indes: Wie die Regelung genau umgesetzt werden soll, ist scheinbar noch nicht ganz klar. „Ich war vorgestern bei einer Besprechung im Landratsamt. Da hieß es, man müsse sich erst eingehend mit der Thematik auseinandersetzen. Ich bin gespannt, wie schlimm es wirklich wird.“

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29 Gedanken zu „„Eine Watschn für die Ehrenamtlichen“

  1. Carola Sommer

    Eine Frage:
    Warum muss man Flüchtlinge integrieren, die doch bei Beendigung des Fluchtgrundes wieder in ihre Heimat zurück gehen?
    Liebe Grüße
    Carola

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    1. Weil wir nicht wissen, wann diese Fluchtgründe nicht mehr bestehen werden. Wenn diese Menschen integriert werden und für sich selber sorgen, Steuern und Sozialabgaben zahlen, dann ist allen geholfen. Wenn diese Menschen aber untätig dahingammeln müssen, sich als wertlos empfinden und für sich keinerlei Perspektiven sehen, besteht die Gefahr, dass der ein oder andere auf die Rattenfänger der Islamisten hereinfällt und sich radikalisieren lässt.

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      1. Carola Sommer

        Marokko und Tunesien z.B., was sind da die Fluchtgründe?
        Dort machen jedes Jahr Millionen Menschen Urlaub.
        Liebe Grüße
        Carola

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        1. Folter und Unterdrückung der Opposition zum Beispiel

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          1. so gesehen müssten wir bald die ganze Welt aufnehmen und das geht halt nicht

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        2. Holger Kalvelage

          Schlimm genug, dass dort viele Leute Urlaub in abgeschlossenen Ferienreservaten machen und nicht den Hauch einer Ahnung haben, wekche Zustände in diesem Land abseits der touristischen Hochburgen existieren. Und sich auch nicht dafür interessieren, weil es ihnen letztendlich auch egal ist. Hauptsache sie bekommen Sonne, Meer und Luxus zu möglichst billigen Konditionen.

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          1. Bei Sonnenklar TV wird aktuell eine Reise nach Marokko angeboten. Dabei werden 4 oder 5 Städte mit dem B u s angefahren, kreuz und quer durch das ganze Land. Ihr Kommentar ist also ein Fake, den Sie bewusst oder unbewusst einsetzten, um eine Position zu begründen. Leider ist das hier total schiefgegangen.

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    2. Bis zur Beendigung der Fluchtgründe wird es Jahre oder gar Jahrzehnte dauern.
      Nun kann man die Flüchtlinge jahrelang vor sich dahinvegetieren lassen und durchfüttern (meinen manche, für die ein integrierter gesetzestreuer Flüchtling das Schlimmste ist) oder man kann sie integrieren, d.h. Deutsch lernen, Gesetze einhalten, arbeiten, auf eigenen Füßen stehen (meinen viele). Ich bin – auch wenn ich mir damit Zorn zuziehe – für die zweite Option. Leben und leben lassen, ist eine bairische Devise, der ich anhänge.

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      1. Lieber Herr Huber, danke für diese Zeilen. Da ziehe ich mir ebenso gern den Zorn zu.
        Hilfe und Nächstenliebe gegenüber Menschen in Not (egal welcher Nationalität sie angehören); hoffentlich gehen diese guten Eigenschaften in unserer Gesellschaft nicht gänzlich verloren.

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        1. Auch wenn man in Deutschland zuletzt vermehrt das Gefühl vorherrscht, dass die Gesellschaft „nach rechts rückt/gerückt ist“ (wie es immer so schön heißt), bin ich davon überzeugt, dass ein großer Teil der Bevölkerung einen Großteil der Parolen der Rechtspopulisten als billige Panikmache ohne Grundlage entlarven und sich mit klarem Kopf eine objektive und unabhängige Meinung bilden kann.

          Daher würde ich mir keinerlei Gedanken über einen möglichen Shitstorm machen, der einen ereilen könnte. In vielen Fällen ist es sinnvoll oder geradezu nötig, laut zu widersprechen!

          Es wäre nur wünschenswert, wenn noch mehr dieser Menschen dem teilweise aggressiven Hass der Nationalisten entgegentreten und für mehr Toleranz und Offenheit werben würden.

          Eine Demokratie lebt vom ‚friedlichen Streit‘ untereinander. Man muss friedlich miteinander diskutieren, andere Meinungen anhören und Kompromisse eingehen können – nur davon lebt Demokratie.

          Hass und Gewalt sind hierbei immer kontraproduktiv und können zu diktatorischen Verhältnissen führen.

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          1. Carola Sommer

            Dann hoffe ich Maure, dass sie meine Meinung akzeptieren und in einen friedlichen Streit mit mir eintreten
            Meines Wissens ist in Syrien gerade mal in 20% des Landes die Lage „unsicher“ bis sogar wieder befriedet.
            Wäre es nun nicht ein MUSS der vielen JUNGEN MÄNNER, in ihr Land zurück zu gehen, zu ihren Frauen und Kindern und denen beim Aufbau zu helfen?

            Marokko ist meines Wissens eine Monarchie, also bei weitem KEINE Diktatur
            Tunesien ist eine Republik und nach dem „Arabischen Frühling“ doch eigentlich sicher.
            Liebe Grüße
            Carola

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          2. @Carola Sommer 13. Januar 2017 um 17:30
            Ich stelle immer wieder fest: dieselben Leute, die Syrien, Afghanistan, Marokko und Tunesien für sicher halten, behaupten andrerseits, dass Bayern und Deutschland nicht sicher sind. Man könne sich nachts nicht mehr auf die Strasse trauen, ständig begegnet man fremdartigen Menschen, die Polizei macht um No-Go-Areas einen Bogen, man rüstet sich deshalb mit erlaubten oder nicht erlaubten Waffen auf.
            Ich meine, da werden zweierlei Massstäbe angelegt und beide entsprechen nicht der Wirklichkeit.

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          3. @ Frau Sommer (vom 13.01.):
            Zunächst akzeptiere ich erstmal gar nichts, sondern höre mir in Ruhe die Argumente der anderen an. Gerne auch ihre. Bitte nicht falsch verstehen, mit „friedlichen Streit“ meine ich nicht, dass jede Ansicht des anderen zu akzeptieren ist – im Gegenteil. Man versucht auf ‚friedliche‘ und konstruktive Weise miteinander zu diskutieren, nachdem man sich zuvor die Sichtweisen des jeweils anderen angehört hat. Ohne persönliche Beschimpfungen und optimalerweise ohne sich dabei auf zweifelhafte Quellen aus etwaigen ‚Stammtisch-Echoräumen‘ wie etwa Facebook zu berufen.

            – Zu ihrer Frage: Schön wäre es, wenn Sie Ihre Quellen angeben würden, damit ich das überprüfen könnte – ich bin im Fall Syrien anders informiert. Man muss sich nur mal die Lage in den großen Städten vor Augen führen.
            Beim Thema Marokko bin ich teilweise Ihrer Ansicht: Fakt ist, M. ist wie Sie richtig sagen keine (reine) Diktatur – es werden zwar nachwievor Menschenrechte verletzt, die freie Meinungsäußerung unterdrückt, etc. – dennoch ist es politisch gesehen eines der stabileren Länder in der Region. Ergo müsste hinterfragt werden, warum Menschen aus diesem Land sich in DE aufhalten, sofern es sich hierbei nicht um politisch Verfolgte handelt. (http://www.alsharq.de/2016/nordafrika/marokko/marokko-ist-die-demokratie-immer-noch-ein-traum/ [14.01.17])
            – Ähnliches gilt meines Erachtens für Tunesien. Jedoch ist dieses Land politisch instabiler als Marokko, bei gleichzeitig ansteigender Gefahr durch Terrorismus.
            Generell muss aber klar zwischen Tunesien, Marokko und beispielsweise Syrien oder Afghanistan differenziert werden! Hier herrschen ganz andere Verhältnisse. Diese Gruppen an Asylsuchenden dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden!

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      2. Gut gesprochen, Herr Huber! Da bin ich Ihrer Meinung.

        Trotz der Probleme, die hierbei auftreten können (wie z.B. Verständigungsschwierigkeiten) ist letztere Option die eindeutig bessere.

        Sicher geht damit anfangs ein erhöhter Aufwand für alle Beteiligten einher. Aber wie liso Q. richtig erwähnte, ist der Gesellschaft damit mehr geholfen als mit völlig sinnfreien Weisungen, wie sie dieser Tage aus der bayer. Staatsregierung zu vernehmen sind (das ist wahrlich ein Schlag ins Gesicht der vielen ehrenamtlichen Helfer).

        Wer keine Perspektive vorfindet bzw. einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen kann, ist eher dazu bereit Unfug anzustellen oder falschen Ideologien zu verfallen.

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  2. Helfe erst deinen eigenen Leuten, bevor du andere verwöhnst! Sorry, aber das muss jetzt sein, und daran schuld trägt seit Jahren die eigene Regierung!

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    1. Sind die eigenen Menschen bessere Menschen als andere? Sorry, aber deine Äusserung macht einen sprachlos.

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      1. Sie Herr Hof und Fan machen mich sprachlos!
        Die eigenen Leute sind schon immer oder sehr lange hier, die Leben unsere Kultur und haben in der Regel auch in die Kassen einbezahlt.
        Natürlich müssen wir uns primär darum Kümmern, dazu sind wir und die Regierung verpflichtet.
        Wie kann man nur so eine Frage stellen? Da falle ich ja gleich vom Glauben ab.
        Herr Hof, habe Sie Kinder?
        Wenn ja, tun Sie für Ihre Kinder mehr als für andere Kinder? Haben Sie schon mal einem Kind aus Hamburg, Rom oder Wien etwas zum Geburtstag geschenkt?
        Wenn nicht, warum? Sind Ihre Kinder etwas besseres oder mehr wert?

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        1. Lieber BEFA
          1. Ich bin Vater von 5 Kinder.
          2. Ich zahle für 2 Kinder im Senegal Schule, Ausbildung und Lebensunterhalt, und das nicht wenig. Und solange ich mir das auch leisten kann mach ich das gern und tue dies auch aus Überzeugung und vom ganzen Herzen.
          3. Meine Tochter hat im Senegal im Straßenkinderprojekt gearbeitet.
          Da brauchen Sie nicht gleich vom Glauben abfallen.
          Wenn Sie mir Ihren Namen nennen, dann können wir offen miteinander diskutieren.
          Nochmals, nur weil WIR schon lange „Hier“ sind, sind wir keine besseren Menschen. Wenn Sie das aber von sich behaupten, na dann gute Nacht.

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    2. Das christliche Gebot der Nächstenliebe gehört nun wirklich zu unserer Leitkultur. Auch wenn manche Leitkultur-Plärrer es hintan stellen. Man lese Lk.10,27. Die Anschlussfrage „Wer ist mein Nächster?” wird unterrichtsplanmäßig in der Klassenstufen 5 beantwortet. Wer‘s vergessen hat kann es vielfach nachlesen, z.B. hier Wer ist mein Nächster? Eine Unterrichtsstunde in den Klassenstufen 5 und 6 http://www.rpi-loccum.de/material/ru-in-der-sekundarstufe-1/krune
      Das Gebot „Helfe zuerst deinen eigenen Leuten, bevor du anderen hilfst” kommt in meinem ethischen Kanon nicht vor. Die Anschlussfrage ist hier: „Wer sind die eigenen Leute?” Meine Familie? Meine Vereinskameraden? Meine Arbeitskollegen? Alle Wasserburger (da gehören dann die paar Flüchtlinge in Wasserburg dazu!?)?
      Zudem: Wenn die eigenen Leute einen Deutsch– oder Integrationskurs benötigen, dann helfe ich selbstverständlich auch. Z.B. wenn jemand fordert „Helfe erst deinen eigenen Leuten!” statt richtig „Hilf erst deinen eigenen Leuten!”.

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    3. Holger Kalvelage

      Es ist explizit Teil der gerade von den konservativen Kräften in unserem Land immer wieder zitierten christlichen Leitkultur „Deinem Nächsten“ zu helfen. Und dabei nicht zu unterscheiden zwischen nah und näher. Und Mißstände in der Verteilungsgerechtigkeit in unserer Gesellschaft gab es schon vor der Flûchtlingswelle und wird es auch danach geben. Die Flüchtlinge selbst können am wenigsten dafûr. Aber statt sich gegen die Kräfte zu wenden, die ursächlich an den Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft Schuld haben,
      ist es einfach und billig sich an den Schwächsten abzureagieren. Die vor Kriegen, Gewalt UND von uns verursachter wirtschaftlicher Aussichtslosigkeit ihr Heil in der Flucht suchen/gesucht haben. Und wer meint, das Argument Wirtschaftsflüchtling vs Kriegsflüchtling sei in diesem Zusammenhang eine gerechte Differenzierung, der stelle sich 2 Fragen: Wer wenn nicht wir beuten seit Jahrzehnten die afrikanis hen Staaten aus um unseren Reichtum zu mehren, indem wir sie mit unseren Produkten überschütten, ihre Rohstoffe bis hin zum Trinkwasser (aus)nutzen und politisch Einfluss nehmen zur Wahrung unserer wirtschaftlichen Interessen? Und zweitens: Was würde jeder von uns tun, wenn er, mit Familie oder ohne, erkennen würde, dass es in seinem Land keine Lebensperspektive gibt, während anderswo Milch und Honig fliessen? Unfreiwillig aber in großer Zahl würden wir uns aufmachen dorthin zu gelangen, wo wir und unsere Familien wenigstens den Hauch einer Überlebenschance hätten.
      Ist es nicht perfide, wenn auf der einen Seite überall das Loblied auf die Globalisierung gesungen wird und gleichzeitig die Konsequenz der Globalisierung, nämlich mirgrierende Arbeitskräfte verteufelt werden?

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    4. Verwöhnt? Wer wird hier verwöhnt? Schon mal in einer Flüchtlingsunterkunft gewesen? Schon mal mit 200 Fremden in einer Turnhalle übernachtet?

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  3. Wenn Gesetze in dieser Richtung erlassen werden, muss man dies respektieren und hat man sich daran zu halten.
    Es wird sowieso Zeit, dass in diesem Berich endlich klare Regeln aufgestellt werden.
    Rührselige Gefühlsduselei und Enttäuschung ist hier eindeutig fehl am Platz.

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    1. So habe ich auch gedacht! Ich helfe, wie ich es in anderen Bereichen ehrenamtlich (also auch bei den „eigenen Leuten“) getan habe und noch tue, aber wenn sie nicht dableiben dürfen, dann ist es eben so.
      Aber dann sieht man Familien, die nicht ohne Grund die Heimat verlassen haben, auch wenn die Regierung meint, das Land sei sicher. Und alles aufgegeben haben, um nicht Opfer von Terror und Unterdrückung zu werden und auch seine Kinder vor so einer Zukunft zu bewahren. ( In diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, dass bereits zu Anfang – also bevor es richtig losging- des Naziregimes so manche Juden ihre Kinder – alleine – nach Übersee oder England geschickt haben, nur weil die Vorahnung des Grauens bestand! Und so dafür sorgten, dass ein paar überlebten.) Niemand verlässt einfach so seine Heimat, wenn es ihm dort einigermaßen gut geht. Naja, so ein paar Auswanderer aus den reicheren Länder vielleicht.
      Aber eine beginnende Integration udn Ausbildung auch von noch nicht Anerkannten ist eine aktive und effiziente Entwicklungshilfe! Man bedenke nur wieviele Entwicklungsgelder in dunkle Kanälen oder einfach in den Bäuchen der korrupten Regierungen verschwinden und niemand kontrolliert!! Da regt sich kaum einer auf. Aber wenn Flüchtlinge eine Ausbildung machen, danach einige Jahre Steuern zahlen und dann mit ihrem hier erworbenen Wissen wieder zurückgehen und so ihr Land (besser) wieder aufbauen können, dann ist das vergeudet??
      Und noch was: Wenn ALLE, die immer jammern, man solle erst die „eigenen Leute“ unterstützen, das auch gelegentlich tun würden, gäbe es viel weniger Leid und Not!!

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  4. So nach dem ich jetzt alles gelessen habe werde ich meinen Kommentar dazu ablassen.
    Zu aller erst möchte ich allen Ehrenamtlichen danken die sich die Zeit und die Kraft nehmen anderen Menschen zu helfen. Egal ob es sich hier um Flüchtlinge oder Senioren oder Behinderte handelt usw.
    Vielen vielen Dank.
    Und jetzt komme ich zu meiner Frau Sommer die mal wieder hier (man möge mir die vormulierung entschuldigen) rasistischen schmarn von sich gibt.
    Schaun wir doch mal in unser Nachbarland Frankreich, die haben mit der Emigration Ihre größten schwierigkeiten, hier verweise ich doch mal auf den Artikel Charlie Hebdo vom 12.01.2017 „Laizität? vergiss es…“. In diesem Artikel wird sehr genau beschrieben was passiert wenn Menschen nicht integriert werden in dem Land in dem Sie leben.
    Noch mehr erschütert mich das solche äußerungen wie abschieben von Menschen kommen die selber in dieses Land geflüchtet sind. Nach 1945 aus Ostpreussen, Siebenbürgener, Russlanddeutsche, Sudetendeutsche und zwischen 1949 bis 1989 auch viele Bürger der ehemaligen DDR. Diese Menschen wurden hier aufgenommen und diesen wurde geholfen. Auch Sie wurden mit der Zeit integriert und damals war die Lage nicht so rossig wie heute. Auch die Menschen im Westen haben gehungert und um das überleben gekämpft. Die älteren werden sich hoffentlich noch daran erinnern!
    Und diese Menschen bzw. deren Kinder und Enkelkinder wollen anderen nicht helfen. Sie solten sich schämen. Aber auch die, die nicht selber schon mal Flüchtlinge waren und gegen das Leben anderer Menschen hetzen finde ich nicht gerade Sympatisch und das ist noch höflich ausgedrückt.
    Klar gibt es Menschen die aus ländern nicht aus politischer not geflohen sind sondern aus wirtschaftlicher. Und ja diese gehören wieder ausgewissen aber jetzt kommen wir zu dem Problem. Diese Menschen haben meistens absichtlich keinen Ausweis mehr und die Länder nehmen diese nicht wieder zurück, sollen wir diese dann in ein Boot im Mittelmeer aussetzen? Auch richtig ist für mich das Personen die in Deutschland straffällig geworden sind ausgewissen gehören, alle Ausländer die nicht der EU angehören. Dieses ist aber der Ausnahmefall, da das diese Personen unsere Gastfreundschaft mit Füßen geteretten haben.
    Und um dieses nach möglichkeit zu verhindern gehören diese Menschen integriert und dafür müssen wir den Ehrenamtlichen Danken.

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    1. Carola Sommer

      Sehr geehrter Herr Roland
      ich bin NICHT IHRE Frau Sommer.
      Und jetzt möchte ich BITTE wissen, in welcher Weise meine FRAGEN rassistisch sind?
      Es ist wirklich unglaublich nervend, wenn man sofort in eine Schublade geschoben wird, nur weil man mal etwas kritisch ist.
      Die Politik in unserem Lande geht in eine Richtung, die unseren, IHREN Kindern und Enkeln schadet.
      Ich weiß nicht wie alt sie sind. Ich habe VIER Enkelkinder und DIE werden es sein, die die RECHNUNG BEZAHLEN werden.
      Ich habe inzwischen 40 Jahre in diesem Land gearbeitet, 40 Jahre Steuern bezahlt, in Rentenversicherung und Krankenkasse einbezahlt.
      Meine Rente ist sicher, mir kann das also eigentlich wurscht sein.
      Es ist unglaublich, wie blind und auch noch klatschend, Sie mit ihren Kindern in die Pleite des Sozialsystems rennen.
      Ich bin diese Diskussion leid – und sagt in 10 oder 20 Jahren bitte nicht, es hätte keiner was gesagt.
      Mit freundlichen Grüßen
      Carola

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      1. Nicht meine Frau Sommer,
        Ihre Äußerungen sind rechts popolistisch und das vom Feinsten.
        Kritisch dürfen Sie sein, aber Sie sollten mal Ihre Scheuklappen nicht nach innen richten sondern einfach mal abnehmen.
        Das was Sie geschrieben haben wird seit mehr als 20 Jahren geschrien und komischer weise funktioniert das Sozialsystem immer noch.
        Und nach dem Sie aufgehen wie ein warmes Weißbier schein ich ja den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben.
        Übrigens die Rentenversicherung was schon zu Adenauerszeiten nicht sicher und nach dem Mauerfall wurden aus dieser Kasse die Rentner aus den neuen Bundesländern bezahlt und die haben noch nie dort eingezahlt.
        Die Krankenkassen haben wenn ich das jetzt richtig im Gedächtnis habe 8 Milliarden Euro plus im Jahr 2016 erwirtschaftet.
        Das Sozialsystem wird auch von gebürtigen Deutschen ausgenutzt, die ja Ihrer Meinung nach was besserers sind.
        Und stellen Sie sich vor ich Zahle auch Steuern und Sozialabgaben, seit mehr als 30 Jahren.

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  5. Wenn man da higehen soll wo milch und honig fliesst warum sind dann noch soviele menschen in deutschland? Und es mag schon sein das ein hauptgedanke das eigene geld anzureichern ist wenn man anderen ländern hilft aber würde man dies nicht tun ginge es ihnen sehr viel schlechter und wir hätten noch mehr einwanderer.das hauptproblem ist ja zumeist das in manchen ländern eben leute an der macht bzw in der regierung sind die wirklich nur das eigene land ausbeuten und dies mit gewalt umsetzen und die welt zwar sagt: das geht ja gar nicht, da muss man was änderen. Aber im grunde nur die augen verschliesst und wegschaut, frei nachdem motto das geht mich ja nichts an bzw das ist ja weit weg. Aber dann schön brav laut schreien das es unverantwortlich ist und moralisch nicht tragbar ist wenn der fc bayern ein freundschaftsspiel in saudi arabien macht, weil da menschen die hände abgehackt werden, aber gleichzeitig mit diesem land geschäfte macht und waffen verkauft und im grunde nichts tut um das was zu änderen, weil sie unser grösster öllieferant und verbündeter gegen den terror im arabischen raum sind. Selber aber die grössten finanziere des terrors sind. Mmmhhh schon komisch.

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  6. Ist das unser bier wenn diese leute ihre ausweise wegwerfen?nein. Ist es unser bier wenn deren heimatländer diese nicht mehr nehmen?nein. Natürlich können wir sie ned aufs mittelmeer aussetzen. Die werden ja wahrscheinlich ned wieder aufgenommen nur weil sie geflüchtet sind. Aber wenn ich mit so einem land noch politische und wirtscgaftliche beziehungen pflege dann muss i dies als druckmittel einsetzen. Oder einfach druck auf die regierung aufbauen. Aber das darf ja deutschland ned auf grund der jüngsten vergangenheit….

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  7. @Roland. Das sozialsystem funktioniert? Ned wirklich die grundversorgung ist da das stimmt aber das wars auch schon. Immer mehr selbstbeteildigung und zusatzversicherungen muss man selber leisten und zahlen. Und darum haben die kassen soviel überschuss und wohin mit dem überschuss? Drum erhöhen sich ja auch die beiträge nicht. Haha

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