Eine Reise durch das Festzelt (7)

Eine Woche Altlandkreis: Welche Geschichte steckt hinter den Ortswappen?

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Von Ort zu Ort, von Tisch zu Tisch, von Wappen zu Wappen. Festzelt, Bier und Hendl, des is bairische Kultur, wie sie jeder gern pflegt. Aber zur bairischen Kultur gehört auch der Blick in die Vergangenheit und die findet man auf dem Frühlingsfest in den Logen im Festzelt. Es sind alle Wappen der Gemeinden des Wasserburger Altlandkreises vertreten, aber welche Geschichte erzählen sie? Heute: Wasserburg und St. Wolfgang

Der gekrönte Löwe deutet auf die Stadtherrschaft der Wittelsbacher seit 1248 hin. Es könnte aber auch auf das Schildbild der Grafen von Wasserburg, die bis 1247 Stadtherren waren, anspielen.

Das Pferd im oberen Teil des Wappens steht für die Zugehörigkeit von St. Wolfgang zur Grafschaft Haag. Das Beil im unteren Teil des Wappens nimmt Bezug auf den Namen der Gemeinde. Einer Legende zufolge, soll der Regensburger Bischof Wolfgang 975 ins Goldachtal gekommen sein und eine Axt ins Tal geworfen haben. Dort sei daraufhin eine Quelle entsprungen und der Bischof entschloss daraufhin, sich dort niederzulassen. Der Ort wurde dementsprechend auch nach ihm benannt.

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