Eine Planierwalze am Rathaus

Große Kunstausstellung in Wasserburg ab der nächsten Woche - Mit Performance

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„GKA“ – in Wasserburg ein Synonym für zeitgenössische Kunst: Der Erste Vorsitzende des AK68 wird am Samstag, 27. Juli, um 17 Uhr im Wasserburger Rathaus die zur Tradition gewordene Große Kunstausstellung eröffnen. Während der Vernissage wird auch der von der Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg gestiftete, mit 500 Euro dotierte „Preis für Junge Kunst“ an einen von der Jury ausgewählten Künstler verliehen.

Vom 27. Juli bis 25. August können sich die Kunstfreunde in Wasserburg wieder in der Galerie im Ganserhaus, im Museum Wasserburg und im Rathaus mit rund 150 Arbeiten zeitgenössischer Künstler auseinandersetzen.

Wer vor dem Rathaus eine Skulptur als Hinweis auf die GKA vermisst, wird vor dem Ganserhaus in der Schmidzeile fündig werden: Dort wird eine Arbeit von Andreas Kuhnlein, einem Holzbildhauer aus Unterwössen, zu sehen sein.

Am Freitag, 26. Juli, wird zudem von 10 bis 16 Uhr vor dem Rathaus eine Performance stattfinden. Zum Einsatz kommen wird eine Planierwalze.

Susanne von Bülow und Ruppe Koselleckwerden mittels Planierwalze, Pigmenten und dem Staub auf der Straße quadratmeterweise Prägedrucke von Wasserburg erstellen. Die beiden Künstler arbeiten unter dem Namen GRUND UND BODEN mit schwerem Gewicht im öffentlichen Raum.

Mit Planierwalzendruck schaffen sie Drucke auf handgeschöpftem Büttenpapier. Deren Wert wird nach dem örtlichen Bodenrichtwert ermittelt, die Drucke werden der GKA hinzugefügt und sind dort käuflich zu erwerben.

Motto: Denn nicht der Künstler, sondern die Lage macht den Preis.

 

 

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