Eine nicht alltägliche Spezialität

Tipps und Rezepte von der Diplom-Kräuterpädagogin Barbara Kurz aus Wasserburg

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Mit dem Frühjahr hält der Bärlauch Einzug auf unserem Speiseplan – sei es als Pesto, Nudeln, Frischkäseaufstrich oder Nockerl, die Reihe lässt sich noch lange weiterführen. Nun, da sich seine Saison zu Ende neigt und die Blätter nicht mehr so schmackhaft sind, hat er dennoch wohlschmeckende Pflanzenteile für uns”, weiß unsere Diplom-Kräuterpädagogin Barbara Kurz aus Wasserburg. Und hat dazu noch ein paar Tipps …

„Jetzt ist die Zeit, da er kurz vor der Blüte steht und sich die Knospen bilden.
Wir sammeln die geschlossenen Knospen, die, in Essig eingelegt, eine nicht alltägliche Spezialität, wunderbare Bärlauchknospen-Kapern, ergeben. Ebenfalls eignen sich für Knospe-Kapern, die des Löwenzahn, des Gänseblümchens und die noch grünen Beeren des Hollunder, sie ergeben einen besonderen Gaumenschmaus.”

Die Diplom-Kräuterpädagogin weiter: „Die Zubereitung ist ganz einfach, wir sammeln die geschlossen Knospen, waschen diese und trockenen sie vorsichtig, indem wir sie mit einem Tuch abtupfen. Erst die Gläser und Deckel mit kochendem Wasser ausspülen, und mit den abgetupften Knospen gut halbvoll befüllen. Nun Essig und Wasser 1:1 mischen und aufkochen. Je nach Belieben würzen – zum Beispiel mit Salz, Pfeffer, Zucker oder Ahornsirup, oder Einmach-Gurkengewürz. Der Essigsud kann je nach eigenem Geschmack variieren. Den noch sehr heißen Sud über die Knospen gießen und die Gläser gleich verschließen. Die Knospengläser immer wieder durchschütteln; nach zirka zwei Wochen sind sie zum Verzehr geeignet. Falls noch etwas Sud überbleiben sollte, kann man diesen für eine Salatdressing verwenden. Viel Spaß beim Kochen.”

 

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