Eine neue Liaison im Rathaus

Wasserburger SPD gründet mit der Linken Liste Wasserburg eine Fraktionsgemeinschaft

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Gestern Abend wurde es per offizieller Presseerklärung bestätigt: Die Wasserburger SPD-Fraktion und die Linke Liste Wasserburg arbeiten künftig im neu gewählten Stadtrat zusammen. Die neue Fraktionsgemeinschaft stellt somit sechs Stadträte*innen. Auch in außergewöhnlichen Zeiten wie diesen sei es notwendig, zeitnah einen arbeitsfähigen Stadtrat zu konstituieren. Die Verhandlungen – zwischen der SPD-Fraktion vertreten durch Friederike Kayser-Büker und für die Linke Liste Wasserburg Christian Peiker – seien durch die großen Schnittmengen in der Sozialpolitik und darüber hinaus, durch gegenseitige Wertschätzung geprägt.

Gemeinsam wolle man an einem Strang ziehen und weiter für eine stabile und soziale Politik in Wasserburg sorgen.
Die aktuellen Fraktionsverhandlungen wurden in Zeiten von Corona selbstverständlich online oder telefonisch geführt, so die beiden Parteien.

 

 

 

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29 Kommentare zu “Eine neue Liaison im Rathaus

  1. Große Schnittmengen zwischen der ehemaligen Volkspartei und der Linken Liste? Dass sich die Wählerschaft von der SPD abwendet ist leider verständlich…

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  2. (…) Bravo liebe SPD, für mich seit ihr damit komplett unwählbar geworden.

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  3. Wasserburger und Karl kennt ihr den die Alternative? Ich finde die Liaison gut und richtig!

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  4. Dass sich die Wasserburger SPD unter der Führung von Bürgermeister Kölbl sich auf so ein Machtspiel einlässt, zeigt, dass die SPD-Räte mit dem Bürgermeister auch in unserer Kleinstadt mit aller Macht ihre Positionen durchsetzen möchten, egal welches Vertrauen es auch koste. Der Vorgang wird auch bei den Wasserburger Bürgern nicht ohne Folgen bleiben. Die Bürger werden bei der nächsten Wahl hoffentlich entsprechend ihre Konsequenzen daraus ziehen.

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  5. “Große Schnittmengen” zwischen der Linken Liste (deren eigene Einschätzung: “jung, links, progressiv”) und einer überalterten SPD, der gerade fast alle Hin-und-wieder-auch-mal-Querdenker abhanden gekommen sind (meine eigene Einschätzung). Man wird sehen, was draus wird.

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  6. Wunderbar !
    Was wollen die linken mit den Reichen machen ? Danke !

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  7. Und dafür haben wir uns also vor 2 Wochen in die Corona Wolken begeben.
    Die Linke (und erzähle mir keiner, die Linke Liste, waere irgendwas anderes) ist der direkte, rechtliche Nachfolger der Mauerschuetzen Partei SED. (…)
    Ich hoffe, dass alle anderen Fraktionen (natürlich mit Ausnahme der Grünen), klare Kante gegen das Linksbuendnis zeigen. VON WEGEN SOZIAL, Ihr meint, der ander Leute Geld verteilen und euch damit als Wohltäter stilisieren. Das ist nicht sozial, das sind kleinbuergerliche Machtspiele!

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    1. noch ein Unternehmer

      Lieber ErichH,
      ich verfolge gerade täglich mehrere Nachrichtenportale…weltweit wird gerade ander Leute Geld verteilt…Kurz nach dem Amerikaner kommt schon Deutschland, und hier ganz vorne der bayrische Ministerpräsident. Erkläre mir doch bitte mal, ob Du dagegen auch Kante zeigst?! Wenn Firmen die Tausende, Millionen oder gar Milliarden verdienen, nicht mal 2 Wochen ohne staatlichen Zuschuss auskommen, warum sollten dann nicht einzelne Menschen solche Hilfen auch bekommen? Nimm mal Deine politische Brille ab, versuche menschlich und sozial zu denken…ach ja, ich würde auch keine Fraktionsgemeinschaft mit der Linken Liste wünschen…

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  8. Was ist daran “neu”? Die LL war doch schon in der vergangenen Legislaturperiode ein Anhängsel der SPD. Was mich viel mehr ärgert: die ach so transparente LL hat sich hierzu im Vorfeld der Wahl schön still verhalten. Und es stellt sich die Frage, für was man dann sie LL überhaupt benötigt. Es wird ja nicht mal mehr die Stadträtin wiedergewählt…

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  9. Faszinierend diese gegenseitige Wertschätzung, , ,wie schön,dass sich alt und jung so schnell zusammenfinden – das war´s dann für mich!

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  10. Ich fende das gut – auf lokaler Ebene für den sozialen Bereich gibt es auf jeden Fall Überschneidungen und wo man anderer Meinung ist, wird man das auch weiter vertreten. Es hilft den Beteiligten aber bei der Arbeitsteilung, wenn man es gut und fair macht – dann sind 5 +1 Stadträte mehr als 6, also eher eine schlechte Nachricht für die anderen Stadtratsgrüppchen, oder ein Zeichen, es nachzumachen.

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  11. Wenn die SPD ein eigenes Profil hätte und nicht dauernd anderen hinterherlaufen würde, wie z.B. vor der Wahl den Grünen, dann wären sie auch wählbar und stärker im Stadtrat vertreten. Diese Fraktionsgemeinschaft ist meiner Meinung nach komplett das falsche Signal und auch der falsche Weg. Nach der nächsten Wahl ist das aber wahrscheinlich eh nicht mehr relevant, da die SPD zu unbedeutend sein wird.

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  12. Staatsfeinde in schweren Zeiten als Retter zu wählen ist gefährlich…
    Ging schon mal schief🚑

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  13. Wir leben in einem freiem demokratischem Deutschland !
    Ob arm oder reich, wir brauchen keine extrem linke oder rechte Politik.
    (…)
    Diese Parteien müssen tabu sein !

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  14. In wie Fern die Gründung dieser Fraktiongemeinschaft für die Konstitution des arbeitsfähigen Stadtrates notwendig sein soll, erschließt sich wohl nur den SPD-Stadträten.

    Politische Glaubwürdigkeit um den Preis einer zusätzlichen Stimme, die dann noch nicht einmal zu einer einfachen Mehrheit führt, aufzugeben, ist einfach nur traurig und sinnbildlich dafür, dass Einige nicht verstanden haben, warum die SPD Mandate verloren hat.

    An der überzeugenden Arbeit von Herrn Kölbl hat es sicher nicht gelegen. Manchmal ist weniger einfach mehr.

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  15. Die Partei die Partei die hat immer recht….. Na klar gibt es einige Schnittmengen unter den Genossen. Wasserburg war, ist und bleibt Rot.

    Und dank der Jugend kommt ein Linksruck. Und gut, dass die SPD das erkennt.

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  16. @ErichH: wenn Sie schon geschichtlich zurückblicken,ohne die Entwicklung der Linken nachzuvollziehen, dann sollten Sie sich auch fragen, was aus den ehem. Blockparteien geworden ist. Unverständlich was die jungen Leute auf der Liste mit Todesschützen zu tun haben sollten.

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    1. Die Linke hat sich, über die PDS, für die rechtliche Nachfolge der SED entschieden. Damit hat sie sich ca. 2 Mrd DM und viele Immobilien in der ehemalige DDR als Parteivermögen erhalten.
      (…) Viele Mitglieder der Blockparteien schlichen sich charakterlos, (höflich formuliert) in ihre westdeutschen “Schwestern” ein und wurden dort bereitwillig aufgenommen. Da gebe ich Ihnen Recht, es ist aber trotzdem eine andere Geschichte. Und, was daran so unverständlich ist? (…)

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  17. @ rob: das von den jungen Linken kein einziger auf Flüchtlinge aus dem Arbeiter und Bauern Paradies geschossen hat, wird niemand bestreiten können. Das die linke aber der direkte Nachfolger der SED ist auch niemand! Genauso viel und wenig hat ein junger Neonazi aus der NPD mit den Verbrechen der NSDAP zu tun.

    Die linke ist eine Partei in der ehemalige Stasi Offiziere vertreten sind, die im Bundestag offen der Antifa huldigt und öffentlich über die Erschießung von (reichen) Menschen diskutiert.

    Das die Linke überhaupt bei uns vertreten ist und offen agiert ist einfach nur beschämend!

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  18. Armes Wasserburg, Hr Kölbls verzweifelte Bemühungen……derweil tantzen ihm die eigenen Fraktionsmittglieder auf der Nase herum….vielleicht hat er die Linken besser im Griff.
    (…)

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    1. Ich sehe es genau andersrum. Von gewählten Stadträten erwarte ich sogar, dass sie eine eigene Meinung haben und vertreten, aber nicht, dass sie von einem Bürgermeister „im Griff“ gehalten werden. Meine Sorge ist eher, dass bei der SPD nun kaum noch jemand übrig ist, der/die auch einmal ein Tänzchen auf des Bürgermeisters Nase wagen würde.
      Der Anspruch, ein Bürgermeister solle doch seinen Stadtrat „im Griff“ haben, deutet meines Erachtens sehr auf die Sehnsucht nach dem „starken Mann“ und damit auf ein eher angestaubtes Demokratie- und Gesellschaftsverständnis hin.

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  19. Ich finds gut und richtig, die neue linke Liste mit ins Boot zu holen.

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    1. Ich gebe dir Recht, Nachdenklicher. Wie schön, dass es auch diese sympathischen anderen Meinungen gibt.

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  20. Dabei ist Wasserburg doch eigentlich soo schön 😊

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  21. Für mich liegt das Problem eher bei der CSU. Deren Bürgermeisterkandidatin fand ich letztlich untragbar. Ich hatte und habe das Gefühl unter ihr wäre der Stadtrat zum willfährigen Handlanger des WVF verkommen.

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  22. @Erich H, Karl: freilich kann man Die Linke wg. ihrer Vergangenheit kritisieren. Aber ich meine, dass Sie damit die moralische Messlatte so hoch hängen, dass auch Parteien wie die CDU angesuchts von Altnazi-Verstrickung, Spendenaffären und wirtschaftlicher Korruption längst durchfallen müssen. Ihnen passt die inhaltliche Ausrichtung der Linken nicht, das ist verständlich.

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  23. @ rob: ich habe nicht nur von der Vergangenheit und dem damit verbundenen Umgang gesprochen, sondern von aktuellen Missständen.

    Wer öffentlich über Erschießungen diskutiert und mit gewaltbereiten Autonomen sympathisiert hat in einem Rechtsstaat nichts zu suchen. Punkt.

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  24. Also weiter wie bisher – schade, Wasseburg war wirklich mal eine schöne Stadt

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