Eine kluge Parabel …

Das Angstdenken über das Fremde morgen bei den Wasserburger Theatertagen

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Ein Heimspiel bei den Wasserburger Theatertagen am morgigen Samstag: Unter der Regie von Frank Piotraschke zeigt das Jugendtheater Wasserburg um 20 Uhr im Belacqua eine Geschichte von Raoul Biltgen nach dem Roman „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe. Es spielen Mike Sobotka und Benedikt Zimmermann (unser Foto). „Furcht vor Gefahr ist zehntausendmal beängstigender als die Gefahr selbst“ …


… dieses Zitat stammt vom Autor Daniel Defoe.

Raoul Biltgen verknüpft in seinem Stück „Robinson – meine Insel gehört mir” gekonnt die Geschichte von Daniel Defoe mit der Flüchtlingsthematik von heute. Dafür wurde er mit dem Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreises 2017 ausgezeichnet.

Darum geht’s:

Robinson ist auf einer einsamen Insel gestrandet und lebt da schon seit Jahren. Eigentlich könnte er ganz zufrieden sein. Er hat alles, was er braucht und vielleicht sogar ein bisschen mehr. Er ist ja Großgrundbesitzer. Er besitzt eine ganze Insel und mehr Palmen als er zählen kann. Doch Robinson hat Angst. Angst davor, dass jemand kommt und ihm seinen Reichtum wegnimmt. Deswegen muss er jeden Tag am Strand auf Patrouille gehen. Am liebsten würde er einen Zaun um die ganze Insel ziehen, um jede mögliche Gefahr von sich fernzuhalten.

Eines Tages entdeckt er Fußspuren im Sand. Und das können nun bestimmt nicht seine eigenen Spuren sein. Und dann schafft es doch tatsächlich ein Fremder auf seine Insel und bittet ihn um Hilfe. Um Rettung. Um Asyl. Und wo einer ist, da sind sicher noch mehr.

Eine Geschichte von Raoul Biltgen nach dem Roman „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe.
Deutsche Erstaufführung.
Regie: Frank Piotraschke.
Es spielen: Mike Sobotka und Benedikt Zimmermann.

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Foto: Theater Wasserburg

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