Eine erste Hälfte zum Vergessen

Basketball: Damen des TSV Wasserburg kommen aus Venedig mit Niederlage zurück

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Mit einer 51:67-Niederlage im Gepäck kommt der TSV Wasserburg aus Venedig zurück, hat jetzt aber die Chance, beim Heimspiel am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr gegen Fribourg den Einzug in die nächste Runde des EuroCups klar zu machen.

Eine erste Hälfte zum Vergessen – vor allem offensiv: Nur 16 Punkte gelangen den Wasserburgerinnen in den ersten 20 Minuten. Angesichts einer unterirdischen Trefferquote aus dem Zweipunktebereich von knapp 26 Prozent und 14 Ballverlusten bis zur Halbzeit ist der 16:35-Rückstand aber nicht verwunderlich.

Das dritte Viertel startete ausgeglichen, doch dann konnte der Deutsche Meister Punkt um Punkt aufholen. Jetzt fielen auch die Würfe viel sicherer und unter dem Jubel der gut 50 mitgereisten Fans war Wasserburg sieben Minuten vor dem Spielende auf sechs Punkte dran (44:50). Leider war dann die Luft wieder raus. Die starken Italienerinnen machten mit einem 0:16-Lauf alles klar und sicherten sich mit 67:51 den fünften Sieg im fünften Spiel der Vorrunde.

Die zweite Halbzeit, die die Gäste sogar mit 35:32 gewinnen konnten, diente aber immerhin als Versöhnung für den schlechten Start. So war Head-Coach Georg Eichler nach der Partie zwar sehr stolz auf den Kampf und die Defense seiner Mannschaft vor allem in der zweiten Hälfte, haderte aber mit der Leistung im Angriff. „Wir wollten unbedingt unsere Turnoverquote gering halten, aber das ist uns nicht gelungen. Mit 26 Ballverlusten kann man kein Spiel gewinnen“, so der Wasserburger Trainer. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Liga am Samstag zu Hause gegen Chemnitz und dann auf das große EuroCup-Finale nächste Woche.“

Im zweiten Spiel der Gruppe I verlor Elfic Fribourg etwas überraschend mit 86:79 in Brünn. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Wasserburgerinnen das „Endspiel“ nächsten Mittwoch in eigener Halle gegen die damit punktgleichen Schweizerinnen gewinnen müssen, allerdings reicht jetzt auch schon ein Sieg mit einem Punkt, um Rang zwei und den Einzug in die nächste Runde zu sichern. SON

Es spielten: Haiden Palmer (21 Punkte, 4 Steals, 4 von 7 Dreier), Milica Deura, Santa Okockyte (8 Punkte), Petra Zaplatova, Annika Holopainen (2 Punkte), Laura Audere (3 Punkte), Becca Tobin (9 Punkte, 5 Rebounds) und Margaux Galliou-Loko (8 Punkte, 5 Rebounds).

 

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