Eine bewegende Amtsübergabe

Feuerwehr Bachmehring: Jahrzehntelange, ehrenamtliche Ära zu Ende

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Es war eine bewegende Amtsübergabe bei der Feuerwehr Bachmehring. Unser Foto zeigt von links den scheidenden Vorsitzenden Martin Wagner-Samberger, die beiden neuen Vereins-Vorsitzenden Gerhard Wimmer und Tobias Stecher sowie Franz Brummer, der mehr als unglaubliche drei Jahrzehnte durchgehend zweiter Vereins-Vorstand war! Die Wahl der beiden Neuen läutete – im Rahmen der Hauptversammlung –  das Ende einer Ära von zwei Männern ein, das sehr berührte …

Der nach zwölf Jahren scheidende 1. Vorsitzende Martin Wagner-Samberger dankte den anwesenden Vereinsmitgliedern bei der emotionalen Amtsübergabe für die stets gute Zusammenarbeit. „Nun ist es einfach an der Zeit, die Verantwortung bewusst in jüngere Hände zu übergeben.“ Selbstverständlich werde er der Feuerwehr, etwa als Besucher des jährlichen Gartenfestes, auch in Zukunft treu bleiben.

Vor seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Feuerwehrvereins war Wagner-Samberger zudem 18 Jahre lang Stellvertreter des Kommandanten, ehe er auch dieses Amt im Anschluss selbst noch für sechs Jahre ausübte.

Gerhard Wimmer sprach seinem Vorgänger tiefe Anerkennung für dessen Verdienste aus. „Ich weiß, dass ich heute in große Fußstapfen trete und werde mich für ein weiterhin aktives Vereinsleben und eine intakte Kameradschaft einsetzen.“

Zum neuen 2. Vereins-Vorsitzenden wählte die Versammlung Tobias Stecher. Er folgt auf den ebenfalls mit großem Dank verabschiedeten Franz Brummer, der diese Funktion durchgehend über einen Zeitraum von mehr als drei Jahrzehnten innehatte und dadurch an vielen wichtigen Entscheidungen mitwirken konnte.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Kassenwart Sebastian Wagner, Schriftführerin Dorothea Ruf sowie die beiden Kassenprüfer Johann Eicher und Alfred Manhart.

Dass die Feuerwehr Bachmehring im abgelaufenen Berichtsjahr auch bei diversen Einsatzszenarien gefordert war, stellte Kommandant Florian Hasieber anhand seines Tätigkeitsberichts dar.

Insgesamt 30 Mal seien die Aktiven alarmiert worden und hätten dabei knapp 1.000 Einsatzstunden geleistet. Auch wenn es insgesamt ein vergleichsweise ruhiges Jahr gewesen sei, habe es 2018 mit dem Großbrand in Hebertsham und einem tödlichen Verkehrsunfall bei Eiselfing tragische Ereignisse gegeben.

GR

 

 

 

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