Eine besondere Wertschätzung

Werner Gartners Fotoausstellung im Rathaus eröffnet - Sie läuft bis 22. Oktober

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Das Schäfflerlied im September? Gestern Abend hallte es noch einmal durch das Foyer des Wasserburger Rathauses. Die Stadtkapelle gab es zum Besten anlässlich der Ausstellungseröffnung von Werner Gartners Fotocollagen über die Schäffler. Der zweite Bürgermeister ist nämlich nicht nur Politiker, sondern auch leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Er begleitete die Traditionstänzer heuer bei ihren 139 Auftritten und ergatterte so manchen besonderen Schnappschuss.

Bereits vor sieben Jahren begleitete Gartner die Schäffler mit seiner Kamera und so packte ihn auch dieses Mal wieder die Leidenschaft, tolle Bilder zu schießen. „Ich konnte einfach nicht nicht fotografieren, weil mir diese ganze Tradition und die Tänze selbst so gut gefallen”. Dabei habe er sich auf die Bewegung, die Details, die Gesichter konzentriert. Mit seinen Fotos und der Ausstellung wolle er die Beteiligten wertschätzen für ihr großes Engagement, das der ganzen Region zugute gekommen sei.

Von links:. „Oberskaschperl” Helmut Samer, Werner Gartner, Michael Kölbl und der letzte „echte” Schäffler: Max Holbl

 

In seiner Funktion als Schäffler-Chef und Oberkaschperl richtete auch Helmut Samer ein paar Worte an die Besucher – wie gewohnt in Kaschperl-Manier. So scherzte er zum Beispiel, dass die Schäffler wesentlich mehr Auftritte gehabt hätten, wenn sie der Fotograf nicht immer so ausgebremst hätte. Was Samer aber merkbar ernst meinte, war das „Dankeschön” an Gartner für die ausdrucksstarken Fotos und die Zeit, die er sich genommen habe, mit den Schäfflern mitzureisen. „Der Werner gehört mittlerweile genauso zur Schäfflertanzgruppe wie die die Stadtkapelle oder die Wagerlbuam”, so Samer.

Zahlreiche Interessierte kamen zur Eröffnung der Ausstellung, darunter natürlich auch viele aus der Schäfflertruppe.

 

Wasserburgs erster Bürgermeister Michael Kölbl eröffnete die Ausstellung und hob noch einmal das gute Auge, dass sein Stellvertreter für besondere Momente habe, hervor. „Der Werner hat die Liebe zum Detail, da kommt man schon auch manchmal zum schmunzeln, wenn man die Bilder anschaut.”

 

Ab heute, 18. September, bis Dienstag, 22. Oktober, können die Fotos im Foyer des Rathauses zu dessen Öffnungszeiten angeschaut werden. 

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