„Ein wunderbarer Treffpunkt für alle”

CSU-Stadträte und Bürgermeisterkandidatin Maas nehmen Stellung zur Kritik an Eisbahn

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In einem offenen Brief haben heute die Wasserburger CSU-Stadträte und Bürgermeisterkandidatin Heike Maas zur Kritik am Wirtschaft-Förderungs-Verband und am Betrieb der Eisbahn beim Christkindlmarkt Stellung bezogen: „Die Eisbahn verwandelt Wasserburg in ein Wintermärchen und wirkt als Magnet für den Christkindlmarkt. Familien werden nicht nur in die Berge fahren, nein, sie werden auch ihre Sehnsucht nach Winter hier bei uns – mit kurzem Weg – in Wasserburg stillen können. Ein wunderbarer Ort, ein Treffpunkt für alle Menschen.” 

Die Eisbahn sei als Alleinstellungsmerkmal eine Maßnahme zur Steigerung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Wasserburg und des Christkindlmarktes, heißt es weiter in dem Schreiben. Sie sei ein Mittel zur Belebung der Innenstadt und nicht zur Verbannung von Pkw. „Das reduzierte Parkplatzangebot musste schweren Herzens in Kauf genommen werden.”

Und weiter: „Wer am Donnerstagabend die vielen glücklichen Menschen und die lachenden, strahlenden Augen der Kinder auf der Eisbahn gesehen hat weiß, dass es eine gute, eine richtige Entscheidung war. Bei all der Freude dürfen aber die Bedenken der Anwohner nicht vergessen und die Nutzungszeiten müssen eingehalten werden.”

Die CSU-Stadträte weiter: „¡Nur zur Erinnerung: Die Eisbahn wurde vom Hauptausschuss der Stadt Wasserburg bereits im Mai dieses Jahres bei nur einer Gegenstimme genehmigt und fand breite Unterstützung. Zu dieser Entscheidung stehen wir ausdrücklich und danken dem Wirtschaftsförderungsverband für sein Engagement. Wir leben in einer Demokratie mit Mehrheitsentscheidungen und Rechtssicherheit. Das zu akzeptieren fällt offensichtlich einigen sehr schwer. Wir haben kein Verständnis für die ewigen Angriffe. Lasst uns die Eisbahn nutzen und sie nach Ablauf der Eisbahnzeit anhand konkreter Werte zum Energieverbrauch und zur Nutzung beurteilen.”

Foto: John Cater

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15 Kommentare zu “„Ein wunderbarer Treffpunkt für alle”

  1. Ich kann da nur zustimmen. So viel glückliche Gesichter. Eine Bereicherung und überhaupt ist der Weihnachtsmarkt dieses Jahr so richtig schön. Tolles Angebot. Und noch was: wenn’s der Stromverbrauch ist der alle Nörgler stört dann dürften wir kein Badria beheizen, die Weihnachtslichter werden ausgeschaltet etc. Das macht glücklich.

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    1. Richtig! Und wenn es um die verloren gegangenen Parkplätze geht, dann schaffen wir auch noch das Nationenfest, das Weinfest, den Flohmarkt und alle anderen Märkte ab. Das Frühlingsfest wird auch noch verboten wegen zu hohem Energieverbrauch, die Straßenbeleuchtung wird ausgeschaltet und die Cafes geschlossen. Das macht noch glücklicher!

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    2. Und die Heizschwammerl verboten …. ham’s vergessen …. des Problem ist nicht die Eisbahn sondern der Schildbürgerstreich drunherum ….

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    3. Wieder jemand, der nur schnell schnell drüberliest und deshalb nicht verstanden hat, was die “Nörgler” tatsächlich kritisieren wollen. Aber klar, warum lesen, wenn man auch gleich losplappern kann.

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      1. Bin ich scheinbar nicht alleine, der sich Gedanken um die Doppelmoral macht. Ich kritisiere nicht die Eisbahn, sondern das drum herum… wie war das mit lesen und nicht lesen und Nörgler und so???

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  2. Edleltraud deiner Meinung bin ich auch die Leute sind alle voll zufrieden und Glücklich das der Weihnachtsmarkt in Wasserburg Atraktiver ist für jung und alt

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  3. Auch ein Wasserburger

    Ich denke, dass die wenigsten etwas gegen die Eisbahn haben. Eröffnung war toll und als Papa von zwei Kindern freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Besuch auf dem Christkindlmarkt. Die meisten werden wohl eher ein Problem mit der Doppelmoral haben. Klimanotstand und Eisfläche passen halt schlecht zusammen. Passen aber wunderbar in unsere Zeit. Dann noch ein permanentes hinweisen auf den Ökostrom, als ob der nicht auch erzeugt werden müsste… Ist ein wunderbares kleines kommunales Beispiel wie Politik im großen funktioniert…

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  4. Es ist erfreulich, dass sich jetzt auch offiziell und offen Stadträte zu der Eisbahn sehr positiv äußern. Ich finde es auch gut, dass hier zur jugendlichen Belebung der Stadt ein weiterer Treffpunkt geschaffen wurde. Allerseits herrscht hier viel Freude entgegen aller Unkenrufe von Kritikern, die den Veranstaltern und uns Bürgern angeblich wegen Umweltschutz ein schlechtes Gewissen machen wollen. Auch wenn ich selbst altersbedingt nicht aufs Eis gehe, soll Jung und Alt hier in der Stadt viel Vergnügen erleben können. Und das Verbot der Heizschwammerl für mich eine Lachnummer.

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  5. Der Großteil der hier kommentierenden sind doch sowieso nur “Wutbürger” die ihren Frust darüber dass sich Die Welt verändert dadurch kanalisieren Umweltschützer*innen bei jeder Gelegenheit vermeintliche Doppelmoral zu unterstellen. Auf diese Leute sollte man gar nicht eingehen, da sie sowieso an keiner konstruktiven Diskussion interessiert sind.(…)

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    1. @Siegmund..
      das die Leute nicht an einer konstruktiven Lösung interessiert sind ist eine falsche Behauptung.
      – Sie haben aber doch sicher eine für uns Alle eine plausible Erklärung dafür, das man auf der einen Seite Heizpilze verbietet, weil sie nicht CO² neutral betrieben werden können und auf der anderen Seite im gleichen Atemzug eine Eisbahn genehmigt und betrieben wird, die Tonnenweise CO² freisetzt.
      Danke im voraus für ihre konstruktive Antwort

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      1. @Surfer
        Wenn man sich die dutzendfachen Kommentare zuletzt mal durchgelesen hat, stellte man durchaus fest, dass seitens der Kritiker der Eislaufbahn von konstruktiver Kritik kaum bis gar nichts zu lesen war, da hat Siegmund einfach recht!

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        1. Was wollt ihr denn “konstruktiv” kritisiert haben? Die Eisbahn steht schon. Das wurde entschieden, ohne sich Kritik anzuhören. Konstruktivität wurde von vorne herein und von oben herab wegpolitisiert. Die Meinung (darunter konstruktive Kritik) der Bürger wird zwischen den Wahlkämpfen nicht angenommen

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          1. Wer Artikel verfasst mit Kommentarfunktion tut das doch auch nicht rein zur Unterhaltung.

            Sich zu beschweren, weil viele Kommentare nicht wohlwollend sind finde ich anmaßend.

            Es ist nicht der Charakter der Bürger der sich zum Schlechten verändert hat, es ist das Handeln der gewählten Bürgervertreter, die immer gegen den Willen der Bürgermehrheit entscheiden und selbst nichts mehr zustande bringen, obwohl sie dafür bezahlt werden – siehe zum Beispiel beauftragte Sachverständige und Ingenieurbüros in Waldkraiburg oder auch die Millionen teuren Beratergebühren der Bundesregierung.

  6. @Fritz: “Es ist das Handeln der gewählten Bürgervertreter, die immer gegen den Willen der Bürgermehrheit entscheiden und selbst nichts mehr zustande bringen.” Bitte belegen Sie Ihre Behauptungen mit konkreten Beispielen aus der Stadt Wasserburg, damit man über Ihre Aussagen diskutieren kann!

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  7. Fakten können Sie alle täglich an der Eisbahn sehen. Fröhliche Kinder und Erwachsene die sich freuen und den Tag genießen. Von dem her würde ich behaupten die Politik hat im Sinne der Bürger entschieden.

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