Ein wahrer Musikgenuss

Rathauskonzert mit Georgischem Kammerorchester und Daniel Müller-Schott

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Erneut gastiert das Georgische Kammerorchester im Wasserburger Rathaussaal. Das für seinen wunderbaren, homogenen Streicherklang bekannte Ensemble wartet am Samstag, 13. Oktober, um 20 Uhr im Wasserburger Rathaussaal mit Werken von Richard Strauß, Peter I. Tschaikowsky und Ernest Bloch auf. Dirigent und gleichzeitig Solist ist der international gefeierte Cellist Daniel Müller-Schott. Der Karten-Vorverkauf ist bei der Sparkasse Wasserburg …

Es ist das 4. Abonnement-Konzert im Rahmen der Wasserburger Rathauskonzerte.
Vorverkaufsstelle:
Sparkasse Wasserburg
Tel. 08071 101-129
Internet: www.sparkasse-wasserburg.de

Seit seiner Übersiedelung nach Deutschland 1990 hat das Georgische Kammerorchester seinen Sitz in Ingolstadt. Inzwischen hat sich das ehemalige Exil-Orchester mit Unterstützung der Stadt Ingolstadt, der AUDI AG und der Sparkasse Ingolstadt zu einem festen Bestandteil des regionalen und überregionalen Kulturlebens entwickelt. Die in Ingolstadt seit 2001 durchgeführte Konzertreihe des Ensembles verzeichnet beständig hohe Abonnentenzahlen.

Das Ensemble wurde 1964 in Tbilisi/Georgien als Georgisches Staatskammerorchester gegründet und feierte 2014 sein 50-jähriges Bestehen. Nachdem das Orchester seinen Sitz die ersten 26 Jahre in Tbilisi, der Hauptstadt von Georgien, hatte, siedelte es nach Ingolstadt über, wo es nun seit über 25 Jahren seine zweite Heimat gefunden hat. Aber das neue Leben in Bayern ist nichts anderes als eine Fortsetzung des alten unter anderen Bedingungen. Denn Kontinuität ist Prinzip dieses sehr osteuropäischen Orchesters, das immer, auch im Exil, seinen Charakter bewahren konnte. Noch immer spielen fast nur Musiker aus Georgien und aus Osteuropa in dem Ingolstädter Ensemble.

Künstlerisch maßgeblich geprägt wurde das Orchester durch seine langjährige Leiterin, die Geigerin Liana Issakadze, sowie Dirigentenpersönlichkeiten wie Lord Yehudi Menuhin und Kurt Masur. Von 2000 bis 2006 leitete Markus Poschner das Ensemble. Ihm folgte bis 2011 Ariel Zuckermann. Anschließend übernahm Lavard Skou Larsen die Position des Chefdirigenten. Während 2014 der in Los Angeles geborene Dirigent Benjamin Shwartz die künstlerische Leitung des Kammerorchesters inne hatte, stand ab 2015 der Armenier Ruben Gazarian als Chefdirigent am Pult der Georgier.

Namhafte Gastdirigenten und eine Phalanx herausragender internationaler Künstlerpersönlichkeiten wie David Oistrach, Barbara Hendricks, Svjatoslav Richter oder Daniil Shafran sind genauso mit dem Orchester aufgetreten. 2015 gastierte erstmals der Violinist und Dirigent Julian Rachlin als „Artist in Residence“ beim GKO. Auf ihn folgte 2016 die Klarinettistin Sharon Kam, sowie 2017 der Cellist Daniel Müller-Schott und 2018 Sebastian Knauer. Sie sorgen regelmäßig für weitere künstlerische Impulse.

Das Georgische Kammerorchester Ingolstadt versteht sich als Ensemble, das sich nicht nur für ein denkbar breites Repertoire verantwortlich fühlt, sondern als kultureller Botschafter der Stadt Ingolstadt auch Aktivitäten außerhalb der Abonnementreihen entfaltet. Rund neunzig Konzerte im Jahr führen das Orchester auch regelmäßig zu Musikfestivals, wie dem Internationalen Musikfest Kreuth, den Oettinger Residenzkonzerten oder dem Festlichen Sommer in der Wies sowie zu Konzerten ins Ausland, darunter nach Spanien, Frankreich, Georgien, Österreich und in die Schweiz.

Seit 2010 wird das Ensemble als nicht staatliches Kulturorchester vom Freistaat Bayern gefördert.

Das Programm in Wasserburg

Richard Strauss: Streichsextett F-Dur aus Capriccio op. 85, arrang. für Streichorchester
Peter I. Tschaikowsky: Variationen op. 33 über ein Rokoko-Thema, arrangiert für Violoncello und Streichorchester von Bernhard Jestl
Ernest Bloch: „From Jewish Life“ (1924) arrangiert für Violoncello und Streichorchester mit Harfe von Christopher Palmer
Peter I. Tschaikowsky: „Souvenir de Florence“ op. 70, arr. für Streichorchester

Daniel Müller-Schott, Violoncello und Leitung

Foto/Quelle: georgischeskammerorchester.de

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