Ein Wahlergebnis zum Träumen

Nur kein Neid, Politiker: 98 Prozent für Kreisbrandrat Richard Schrank - Unser Bericht

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Richard Schrank bleibt weitere sechs Jahre Kreisbrandrat im Landkreis Rosenheim (wir berichteten bereits kurz). Die Kommandanten der Feuerwehren wählten ihn mit einem beeindruckenden Ergebnis wieder. Unser Foto zeigt Richard Schrank mit dem stellvertretenden Landrat Josef Huber aus Babensham. Es ist seine Gratulation unmittelbar nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses.

Genau 98,26 Prozent stimmten mit „Ja“: Mehr als eindrucksvoll ist Richard Schrank in seinem Amt als Kreisbrandrat des Landkreises Rosenheim bestätigt worden. In der Dienstversammlung der Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren und der Leiter der Werksfeuerwehren erhielt Schrank 113 Ja-Stimmen. Zwei Stimmen waren ungültig. Erster Gratulant war der stellvertretende Landrat Josef Huber: „Es ist toll, dass ihr euren Kreisbrandrat so unterstützt.“

In seiner Begrüßung zur Dienstversammlung, die im Feuerwehrgerätehaus in Bad Aibling stattfand, hatte Huber die große Bedeutung der Wahl zum Kreisbrandrat betont: „Die Feuerwehren gehören zu den wichtigsten Einrichtungen, die wir im Landkreis haben.“

Nach der Wahl von Richard Schrank sagte Huber, „die Wiederwahl mit diesem Ergebnis freut mich persönlich.“ Er bedankte sich beim Kreisbrandrat für sein Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ein Dankeschön von Huber gab es auch für die Familie, die ein solches Amt immer mittragen muss. Zudem würdigte der stellvertretende Landrat den Einsatz der Kommandanten und ihrer Stellvertreter: „Ihr stellt euch hin und übernehmt Verantwortung für andere.“

Der wiedergewählte Kreisbrandrat bedankte sich für das Vertrauen. Das herausragende Abstimmungsergebnis wollte Schrank nicht für sich allein in Anspruch nehmen. Mehrfach sagte er, das sei eine Bestätigung unserer Arbeit: „Das kann ich nicht alleine machen.“ Schrank bedankte sich bei seiner Inspektion sowie den Kolleginnen und Kollegen im Rosenheimer Landratsamt. Den wesentlichen Schwerpunkt seines Amtes sah Schrank darin, die Feuerwehren zu unterstützen: „Ihr steht als Kommandanten für eure Wehr.“

Der Kreisbrandrat will den Landkreis Rosenheim auch zukünftig gut aufgestellt sehen. Als Beispiele nannte er Gefahrgutzüge, Ölsperren und die Notstromversorgung. „Es ist viel in Bewegung, miteinander bringen wir auch das hin.“ Vieles ist offenbar schon geschafft, denn abschließend meinte der wiedergewählte Kreisbrandrat: „Wenn ich an die „Schneekatastrophe“ vor einem guten Jahr zurückdenke, wie schnell wir die notwendigen Kräfte auf die Beine stellten, das war und ist einzigartig.“ 

Die neue Amtszeit von Richard Schrank beginnt am 1. Juli und dauert sechs Jahre.

Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Beratung von Gemeinden und Feuerwehren in Fragen des Brandschutzes und des technischen Hilfsdienstes, die Übernahme der Einsatzleitung bei Großschadenslagen und Katastrophen, die Überwachung der Ausbildung der Feuerwehren sowie die Unterstützung des Landkreises in Angelegenheiten des abwehrenden und vorbeugenden Brandschutzes.

Die Wahl des Kreisbrandrates war notwendig, weil dessen erste Amtszeit im Sommer endet. Schrank hatte sich vor etwa fünfeinhalb Jahren, zu seiner eigenen Überraschung im ersten Wahlgang durchgesetzt, obwohl es vier Gegenkandidaten gab. Diesmal hatte er keinen Gegenkandidaten. Wahlberechtigt waren die Kommandanten oder deren Stellvertreter der 118 Feuerwehren des Landkreises Rosenheim.

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