Ein toter Hund in einer Tüte?

Neben einem Bushäuschen: Besorgter Fahrgast alarmiert die Polizei

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Gestern gegen 10 Uhr in Rosenheim: Ein Fahrgast saß in einem Bushäuschen und wartete auf den Linienverkehr im Bereich der Römer-/Westerndorfer Straße. Plötzlich erschrak er und verständigte über den Notruf 110 die Polizei, weil er neben dem Bushäuschen eine Tüte liegen sah, aus der Fellhaare herausragten. Der Anrufer sagte, dass in der Tüte ein toter Hund liege …

Da der Bus gleich komme, werde er vor dem Eintreffen der Polizei schon weg sein und die Polizei möge doch bitte nach dem toten Tier sehen.

Eine Streife der Rosenheimer Polizei fuhr zur Bushaltestelle und kümmerte sich um den „toten Hund“. Der Mitteiler war tatsächlich schon nicht mehr vor Ort.

Nachdem die Streifen-Besatzung die Tüte geöffnet hatte, fand sie keinen toten Hund. Es handelte sich um alte, ausgetretene Winterschuhe in der Tüte, dessen Fell am Rand leicht sichtbar gewesen war. Ein Unbekannter hatte sich offenbar auf diese Art seiner alten Schuhe entledigt. Die Tüte samt Schuhe wurde von den Beamten der Müllverwertung zugeführt.

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Ein Kommentar zu “Ein toter Hund in einer Tüte?

  1. Trotzdem nicht in Ordnung, Müll einfach in der Landschaft zu entsorgen…

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