Ein Ständchen beim Burgfest

Viele Gäste beim Senioren- und Pflegeheim Maria Stern in Wasserburg

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Bei idealem Wetter fand am Wochenende das Burgfest vom Senioren- und Pflegeheim Maria Stern in Wasserburg hoch über dem Innufer statt. Rund 500 Menschen kamen zur Feier, die mit einer kleinen Andacht und einem Geburtstagsständchen für den Leiter Christian Eder begann. „Ich freue mich, dass wieder so viele Besucher zu uns gekommen sind“, erklärte dieser gerührt. „Zu unserem jährlichen Fest steht das Wasserburger Wahrzeichen allen Besuchern offen und zeigt sich als lebendiger Teil der Innstadt.“

Die Gäste fanden sich bei Kaffee und Kuchen sowie bei kulinarischen Schmankerln zusammen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte Alleinunterhalter Hans Thaler, der mit Pflegedienstleiterin Brigitta Zahorsky am Mikrofon bekannte Schlager spielte. Tänzerische Einlagen lieferte die Volkstanzgruppe Attl.

Auch der Wasserburger Haufen war erneut beim Burgfest zu Gast: Die Historiengruppe ging aus den Wallenstein-Festspielen 2013 hervor und ruft die Zeit des 30-jährigen Krieges mit ihren Auftritten in Erinnerung. In Originalkostümen führten sie die Kriegswaffen der damaligen Zeit vor: Die langen Piken sowie die Hieb- und Stichwaffen Rapier und der kleinere Linkshanddolch wurden den Gästen in Vorführungen erklärt.

Das Angebot rundete eine Burgführung ab, bei der Stadtführerin Inge Löfflad auf die bewegende Geschichte des historischen Gebäudes und der Innstadt einging.

 

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3 Gedanken zu „Ein Ständchen beim Burgfest

  1. Beim Anblick der Bilder fragt man sich: Wo war eigentlich das Landesamt für Denkmalpflege, als auf der Burg diese stilsicheren Garagen gebaut und dieses Betonsteinpflaster verlegt wurden?
    Schon ein bisserl peinlich für ein Wasserburger Wahrzeichen.

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    1. Denkmalschutz hin oder her! Haben Sie schon mal im Rollstuhl gesessen und sind damit über das Kopfsteinpflaster von Wasserburg geschoben worden oder sich mit dem Rollator über eben solches Pflaster gequält?

      Im übrigen ist der Burghof nicht erst jetzt so, sondern schon seit meiner Kindheit und das ist jetzt schon eine ganze Weile her.

      Meine FAmilie selbst hatte dort oben eine Garage gemietet.

      Da gibt es in Wasserburg ganz andere Bausünden, wo man Kritik üben könnte.

      Im übrigen finde ich es schade, dass hier nun über das Pflaster gemäkelt wird, denn im Artikel ging es über diese Feier, die wirklich von Anfang bis zum Schluss durch die Mithilfe vieler ehrenamtlicher Helfer supertoll gestaltet wurde.
      Danke nochmal für einen schönen Nachmittag auf der Burg.

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      1. Wo habe ich die Vermutung geäussert, dass diese Bausünde erst vor Kurzem erfolgt ist? Mir persönlich ist sie halt jetzt mal so richtig ins Auge gestochen, nachdem ich mich sonst nie in dem Bereich aufhalte.
        Wo habe ich explizit Kopfsteinpflaster gefordert?
        Immer wieder toll, was manche Leute so alles in Beiträgen lesen, das da dar nicht da steht. Ich finde es nur einfach schade, wenn die beiden Schwertkämpfer als echte Fremdkörper da stehen, obwohl die Fotos auf einer mittelalterlichen Burg entstanden sind. Man würde das vom Aussehen her eher bei den Garagenanlagen bei den Reihenhäusern in der Mozartstraße vermuten. Und auch wenn die Bausünde schon älter ist und man damals vielleicht noch ausschließlich zwischen dem praktischen Betonstein und dem schöneren Kopfsteinpflaster wählen musste, gibt es heute doch noch ein paar ansehnlichere, rollstuhlgerechtere und gleichzeitig denkmalverträglicheren Varianten mehr. Auch Positivbeispiele gäbe es zuhauf. Diese sollten auch einer Kreishandwerkerschaft, die Eigentümer das Ganzen ist und für welche die Burg ein Vorzeigeprojekt ist, nicht ganz fremd sein. Ich weiß natürlich auch, dass die Burg für eben diese Kreishandwerkerschaft eine finanzielle Herausforderung darstellt – aber zumindest, wenn irgendwann sowieso eine Sanierung ansteht (meines Wissens bald) sollte man dringend versuchen, diesen Makel zu beheben.
        Ok, Sie finden es schade, dass ich hier nun über den Bodenbelag lästere – akzeptiert, aber wo sonst sollte ich das tun, als in dem Artikel, der mich drauf aufmerksam gemacht hat? Gegen die sicher schöne Feier will ich ja gar nichts gesagt haben und die Mithilfe der ehrenamtlichen Helfer wollte ich auch in keinster Weise schmälern.

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