Ein Schützenfest für die Löwen

9:0 gegen den ASV Au - Wasserburg stürzt Gegner mit Kantersieg tief in den Abstiegskampf

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Der Bürgermeister hatte sich angesagt, um den Wasserburger Fußballern zu ihrer fantastischen Saison und zum Aufstieg in die Landesliga zu gratulieren. Und die Mannschaft dankte ihm für seinen Besuch mit einer überragenden Partie. Gegen die zuletzt so starken Auer, die seit der Winterpause nur einmal verloren hatten und insgesamt zwölf Punkte einfahren konnten, wurde von Beginn an konzentriert zu Werke gegangen. 

Ein hohes Pressing der Wasserburger verhinderte während der gesamten Spielzeit einen konstruktiven Spielaufbau des ASV Au. Für Wasserburg ergaben sich dadurch Chancen in Hülle und Fülle. Christoph Scheitzeneder begann den Torreigen in der achten Minute. Sein Rückraumschuss schlug unhaltbar im rechten oberen Torwinkel ein. Danach ergaben sich praktisch bei jedem Angriff brenzlige Situationen für den ASV.

In der 13. Minute erzielte Hamit Sengül seinen ersten Treffer. Zehn Minuten später war Andrija Bošnjak, nach zunächst abgewehrter Ecke und erneuter Flanke von Matthias Haas mit dem Kopf zur Stelle. Und es sollte noch schlimmer für Au kommen. Wegen einer Notbremse musste Martin Rauscher nach 27 Minuten mit einer glatt-roten Karte vom Platz. Den fälligen Freistoß setzte danach Matthias Haas sehenswert in die Maschen. 4:0. Da waren erst 28 Minuten gespielt. Vor der Pause erhöhte Hannes Hain, der – wie immer – mit unbändigem Einsatz auf dem Platz stand, durch zwei schön herausgespielte Tore auf 6:0.

Wer dachte, die Wasserburger ließen in der zweiten Halbzeit in der Intensität nach, sah sich getäuscht. Der Einbahnstraßen-Fußball rollte weiter unentwegt gegen das Auer Tor, in dem Keeper Markus Stiglmeir trotz der neun Gegentore noch der Beste seiner Mannschaft war!! So fielen zwangsläufig weitere Tore. Bošnjak, erneut mit dem Kopf, Sengül mit fein herausgespieltem zweiten Treffer und schließlich Oldie Michael Pointvogel, ebenfalls per Kopf, rundeten das Ergebnis auf 9:0 ab. Pointvogel erhielt nach seinem Treffer wegen „Jubel mit den Fans“ eine gelbe Karte, die man durchaus auch hätte stecken lassen können.

Der zehnte Treffer wollte danach nicht mehr fallen, aber auch ohne ein zweistelliges Ergebnis war das Spiel eine Werbung für den Wasserburger Offensivfußball.
Bürgermeister Michael Kölbl war jedenfalls hochzufrieden und konnte nach dem Schlusspfiff noch lange mit den Wasserburger Spielern und Offiziellen feiern (Foto oben). MS

 

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