Ein noch intaktes Biotop

Die Wanderer vom Bund Naturschutz inmitten von viel Grün im Surbrunner Quellgebiet: Die BN-Gruppe Schnaitsee hatte jetzt dorthin zu einer Blumen- und Kräuterwanderung eingeladen. Bei gutem Frühlingswetter machte sich eine Gruppe Naturfreunde auf den Weg. Gleich zu Beginn am Waldesrand zeigte Alois Dirnaichner auf eine Fläche, wo neben Schöllkraut, verschiedene Kamillenarten und Königskerzen, auch Hirtentäschel, die große Klette und natürlich auch Brennesseln wachsen.

Im Wald war der Weg gesäumt von Schattenblümchen, Haingilbweiderich, Ähriger Teufelskralle, Baldrian, Waldziest, Tollkirsche und Seidelbast.

Am Quellgebiet angekommen fanden die Teilnehmer gleich mehrere, mit Brunnenkresse gesäumte Quelltöpfe (Foto), die auch von unterschiedlich großen Bächlein gespeist wurden. In dem glasklaren Wasser sahen die Teilnehmer junge Frösche und Kaulquappen. Dirnaichner erläuterte dazu, dass gerade kleine mit Frischwasser durchflutete Gumpen ideale Lebensräume für seltene Amphibien, wie etwa dem Feuersalamander seien.

Auf dem Rückweg erklärte der Ortsvorsitzende noch verschiedene Baum- und Straucharten, wie etwa den Unterschied zwischen dem gesundheitlich wertvollen schwarzen Holunder und dessen giftigen roten Verwandten.

Zum Schluss war man sich einig, eine sehr interessante Wanderung durch ein noch intaktes Biotop erlebt zu haben.

ju