Ein Koffer voller Drogen

Der Landkreis war gestern die Endstation für einen 23-Jährigen aus Nigeria

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Rund zehn Kilogramm Marihuana stellten Schleierfahnder der Grenzpolizei am gestrigen Dienstagmorgen im Landkreis bei einer Kontrolle im Nachtzug Rom–München sicher. Der mutmaßliche Drogenkurier – ein 23-Jähriger aus Nigeria – sitzt jetzt in Untersuchungshaft, meldet das Polizeipräsidium heute. In einem Abteil hatten die Fahnder einen Koffer entdeckt, in dem sich mehrere Pakete mit Marihuana befanden – insgesamt etwa zehn Kilogramm. Die illegalen Drogen wurden sichergestellt.

Erste Befragungen und Ermittlungen deuteten darauf hin, dass der Koffer im Besitz eines 23-jährigen Reisenden aus dem Abteil war, was der junge Mann wenig später auch einräumte. Der nigerianische Staatsangehörige wurde festgenommen. Die weitere Sachbearbeitung in dem Fall übernahm das Fachkommissariat K4 der Kripo Rosenheim.

Nach einer Nacht in der Haftzelle der Polizei, wurde der Tatverdächtige am heutigen Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen der illegalen Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Nachdem der Richter einen Haftbefehl erlassen hatte, wurde der 23-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Regelmäßig führen die Schleierfahnder der Grenzpolizeidienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auch in Zügen Kontrollen durch und regelmäßig führen diese Kontrollen auch zu erfolgreichen Aufgriffen.

Foto: Polizeipräsidium

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9 Kommentare zu “Ein Koffer voller Drogen

  1. WARUM WERDEN NICHT ENDLICH DIE GRENZEN GESCHLOSSEN ?
    Wie lange soll dieser Wahnsinn noch weiter gehen ?

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  2. Mein Gefühl sagt mir, die Schleierfahnder erwischen nicht mal 1%

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  3. Interessante Nebenjobs….
    Das neue ” Integrationsmodell”???

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  4. Zwei Wochen Haft dann ist er wieder raus der Nigerianer

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  5. “Grenzen schließen”? – Als ob Deutschland ein Problem mit Drogenschmuggel hätte!

    Was noch fehlt, sind Kommentare zur Wiedereinführung der D-Mark und die Forderung zum Austritt aus der EU?

    Also wirklich, das sind vielleicht Kommentare … Populistischer Stumpfsinn ist das, der hier zu lesen ist – mehr nicht!

    Anstatt sich mal Gedanken über sinnvolle, nachhaltige Maßnahmen zu machen, die ein deratiges Verhalten wie hier des Nigerianers überflüssig machen (beispielsweise Bekämpfung der Fluchtursachen in afrikanischen Ländern wie Armut), scheint es immer noch die bequemere Lösung zu sein, den Bockmist der AfD in die Welt tragen zu müssen.

    Das zu lesen, bereitet mir zehn Mal mehr Sorgen, als über die versuchte Einreise eines Drogenschmugglers informiert zu werden …

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  6. Altstadtbewohner

    Danke für den Kommentar „Da Maure“.

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  7. Da Maure, super Text.
    Und mit deinem Konsumverhalten der letzten Jahre und Jahrzehnte, haben Sie dazu beigetragen, dass es in Afrika besser geworden ist. Lebensmittel ortsansässig, bio und saisonal, Bekleidung Second Hand, hauptsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, keinen PKW bzw. einen mit Wasserstoff Antrieb, Elektro, ist ja wie wir mittlerweile wissen, auch nicht die Lösung, kein Handy, oder doch eins, aber schon mind. 10 Jahre alt, aber auch das geht nicht, denn es gibt für so alte Geräte keine Systemupdates mehr….

    Also, bevor man mit dem “Finger” auf andere zeigt, vor der eigenen Haustüre kehren.
    Und gäbe es eine liberale Drogenpolitik in Europa, gäbe es diese Fälle nicht mehr, zumindest nicht in diesem Maße …

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  8. Mir sind Drogenschmuggler lieber als Faschisten!

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  9. @ da maure
    Danke für diesen tollen Kommentar, genau auf den Punkt gebracht!

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