Ein Kochtopf für die Radaufhängung

21-Jähriger muss seine Suppe auslöffeln: Polizei geht gegen Auto-Poser-Szene vor

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Nach dem illegalen Straßenrennen am 4. April durch einen 24-jährigen Rosenheimer, dessen Fahrzeug sowie Führerschein beschlagnahmt worden waren (wir berichteten), zog die Rosenheimer Polizei jetzt einen weiteren getunten BMW aus dem Verkehr. Das Gutachten eines Sachverständigen ergab „schwere verkehrsgefährdende Mängel“. Ein Kochtopf war Bestandteil der gesamten Radaufhängung, meldet das Polizeipräsidium am heutigen Montagnachmittag …

Unser Foto zeigt Polizeioberrat Volker Klarner (Leiter der Polizeiinspektion Rosenheim):

„Es freut mich, dass uns wieder ein erfolgreicher Schlag gegen die Auto-Poser-Szene gelungen ist. Wir wollen mit unseren gezielten Maßnahmen keinen Generalverdacht gegen Autotuner erheben, jedoch bei auffälligen Personengruppen konsequent alle rechtlichen Mittel ausschöpfen.

Damit unsere Straßen sicher sind und auch sicher bleiben, werden die Kontrollmaßnahmen mit zivilen sowie uniformierten Kräften verstärkt fortgesetzt.

Bei illegalen Autorennen sowie verkehrsgefährdenden Umbauten an Fahrzeugen gilt eine Null-Toleranz.“

Die Polizeiinspektion Rosenheim kontrollierte einen getunten Pkw an einer Tankstelle in der Äußeren Münchener Straße. Hierbei stellten die Beamten diverse nicht eingetragene Veränderungen am Fahrzeug fest. Zudem wurde offenbar das Fahrwerk umgebaut.

Nach Sicherstellung und Abschleppung des BMW wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben. Der Sachverständige staunte nicht schlecht, als er am Fahrwerk einen verbauten Kochtopf zur Stabilisierung der Feder feststellte.

Zudem wurden weitere gravierende Mängel an der Karosserie festgestellt. Der Pkw wurde sofort aus dem Verkehr gezogen. Neben den Kosten für die Abschleppung und das Gutachten erwartet den 21-jährigen Fahrer aus Stephanskirchen eine Anzeige, die mit mehreren hundert Euro Bußgeld sowie einem Punkt geahndet wird.

Gestern fand auf einem Parkplatz an der Georg-Aicher-Straße ein angemeldetes Tuningtreffen statt. Zahlreiche Tuningfans aus dem Landkreis kamen auf ihre Kosten und durften Fahrzeuge aller Marken bestaunen. Die Polizei führte auch hier im Umkreis mehrere Kontrollen sowie Geschwindigkeits-Messungen durch.

Lediglich ein Fahrzeug sei wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis aufgrund einer fehlerhaften Radkombination beanstandet worden. Hier zeigte sich, dass die überwiegende Mehrheit der Tuner auf die ordnungsgemäße Eintragung ihrer Fahrzeuge geachtet habe, so das Präsidium.

 

 

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Ein Gedanke zu „Ein Kochtopf für die Radaufhängung

  1. Wow. Was für ein Schlag gegen die Poser- Szene. Es wurde EIN Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen. Ich habe selten so gelacht

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