Ein Hakenkreuz in der Kiesgrube

Unbekannte Täter randalieren in Amerang - Polizei fragt: Wer hat etwas beobachtet?

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Über die Osterfeiertage trieben unbekannte Täter in einer Kiesgrube vor der Ortseinfahrt Amerang ihr Unwesen. Auf dem Gelände werden diverse Baumaterialien wie zum Beispiel Ziegelsteine, Dachziegel, Sandsäcke und Kanalrohre gelagert. Die Täter zerstörten auf dem ganzen Areal dutzende Dachziegel und schlitzten Sandsäcke auf, sodass diese nicht mehr zu gebrauchen sind. Außerdem …

… bauten sie mit verschiedenen Materialien Mauern und andere Hindernisse. Mit Ziegelsteinen wurde ein etwa 1,5 mal 1,5 Meter großes Hakenkreuz auf den Boden gelegt. Darunter legten die Täter mit Kieselsteinen das Wort „HEIL“.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Dazu kommen noch mehrere Stunden Aufräumarbeit der Mitarbeiter.

Die Polizei vermutet, dass es sich um mehrere Täter handelt, welche zirka zwischen zwölf und 18 Jahre alt sind. Außerdem wird davon ausgegangen, dass diese in Amerang oder unmittelbarer Umgebung wohnen.

Wer hat etwas beobachtet? Wer kennt Jugendliche aus Amerang, die sich öfter in der Kiesgrube aufhalten oder über die Feiertage dort waren? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Wasserburg unter 08071/91770 zu melden.

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5 Gedanken zu „Ein Hakenkreuz in der Kiesgrube

  1. Hinsehen statt wegschauen!

    Nein, so etwas ist definitiv kein „Dummer-Jungen-Streich“. Und selbst wenn es der oder die Täter so meinen, muss ihnen – im Falle eines Ermittlungserfolges – jemand erklären, welche Gräueltaten unter dem Dach des Hakenkreuzes an Menschen verübt worden sind.

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    1. Und was soll bitte passieren wenn eines rumliegt?
      Deswegen graben sich keine Nazizombies in Wehrmachtsunifrom ausm Firedhof aus – das einzige was es bringt ist Aufmerksamkeit und Provokation derer welcher nur der Symbolik und nicht den Methoden hinterherjagen.
      Giftgaseinsatz in Syrien – keinen interessiersts, Hakenkreuz in einer Kiesgrube – alle springen auf die Barrikaden.

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  2. Provokation gehört doch in dieses Alter in dem Jugendliche in einer anhaltenden Krise stecken weil sie nicht Erwachsen und auch nicht Kind sind. Zu verstehen was sie da „angerichtet“ haben bedarf es schon ein erwachsenes Gehirn frei von „triebgesteuerten Impulsen“.
    Somit denke ich das es schon als wirklich dummer Jugendstreich eingeordnet werden sollte.
    Wer weiß was die jungen Leute wirklich angetrieben hat so auf sich aufmerksam zu machen.
    Vielleicht haben sie auch nicht die richtigen Lehrer in Ihrer Schule die ihnen erklären was damals in Deutschland und der Welt los war.

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    1. „Wer weiß was die jungen Leute wirklich angetrieben hat“? Gegenfrage: wer weiß, dass es junge Leute waren, wo doch laut Bericht die Täter unbekannt sind. Die Polizei VERMUTET, dass es junge Leute waren und in der Tat erscheint es insgesamt ein typischer Akt spätpubertären und möglicherweise auch alkoholbedingtem Vandalsimus und damit die reine Vermutung der Polizei auch nicht ganz unbegründet. Zunächst bleiben aber erst einmal diverse Straftaten festzuhalten: Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. Bevor man dies alles schon einmal von Beginn an als Dummejungenstreich verniedlicht, muss man zunächst einmal die Täter ermitteln. Erst kann kann man deren persönliche Motivation und evtl. auch das soziale Umfeld ergründen.

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  3. In Wasserburg sind oft Aufkleber damit zu finden!

    Sie sind dann zwar durchgestrichen, aber das macht es meiner Meinung nach auch nicht besser!!!

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