Ein Dream-Team macht weiter

Im Bereich Forschung und Entwicklung: Hochschule und Heidenhain gehen gemeinsam in die nächsten vier Jahre

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Die Technische Hochschule Rosenheim und die DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH aus Traunreut setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung fort. Das interdisziplinäre Forschungsteam an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften kann seine Arbeit zu mechatronischen Systemen im Rahmen dieser Kooperation für weitere vier Jahre fortführen.

Unser Foto: Ein Gruppenbild der HEIDENHAIN-Geschäftsführung mit der Hochschulleitung und dem Forscherteam der TH Rosenheim.

Bereits seit Herbst 2013 gibt es zwischen HEIDENHAIN und der Technischen Hochschule Rosenheim eine enge Kooperation im Bereich Forschung und Entwicklung. Die Aktivitäten wurden nun nach siebenjähriger Laufzeit, über zwei Projektphasen hinweg, von der HEIDENHAIN-Geschäftsführung das zweite Mal evaluiert. Das Resultat: HEIDENHAIN ist mit den bislang erzielten Ergebnissen sehr zufrieden, so dass die noch bis Ende 2021 laufende Projektphase bereits jetzt um weitere vier Jahre verlängert wurde.

Die intensive Zusammenarbeit der TH Rosenheim mit HEIDENHAIN trägt dazu bei, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Mit den gemeinsamen Projekten werden Experten für die Entwicklung, die Fertigung und den Vertrieb technologisch führender Produkte in den Bereichen Positionsmesstechnik, Steuerungstechnik und Antriebstechnik für Werkzeugmaschinen sowie Fertigungseinrichtungen der Halbleiter- und Elektronikindustrie ausgebildet.

Wie bei vielen anderen Forschungsprojekten können die Aufgaben nicht von einzelnen Personen eines Fachgebietes gelöst werden. Das Team aus Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden ist daher interdisziplinär zusammengesetzt und besteht aus Elektrotechnikern, Maschinenbauern, Mechatronikern und Physikern.

Die Evaluation der Forschungskooperation erfolgte praxisnah in den modernen Forschungslaboren an der Technischen Hochschule Rosenheim. Die für die Forschungsarbeiten erforderlichen Geräte und Einrichtungen wurden vollständig von HEIDENHAIN finanziert.

Die direkt neben den Forschungslaboren liegenden Räume stehen als Büros für bis zu acht hochqualifizierte junge Menschen, die als wissenschaftliche Mitarbeiter größtenteils an einer kooperativen Promotion arbeiten, zur Verfügung. HEIDENHAIN finanziert in Vollzeit über vier Jahre an der TH Rosenheim „junge Forscher“, die an solch einer Promotion arbeiten.

Im Rahmen der Forschungsprojekte sind viele nationale und internationale Fachpublikationen erschienen und die Ergebnisse auf Tagungen und Kongressen vorgestellt worden. Die ersten beiden kooperativen Promotionen aus der F&E-Projektphase 1 wurden Anfang 2019 an der Technischen Universität München (TUM) mit Auszeichnung abgeschlossen.

Bei diesen und aktuell laufenden kooperativen Promotionen erfolgte bzw. erfolgt eine Zusammenarbeit zwischen dem Institut für „Elektrische Antriebstechnik und Leistungselektronik“ von Prof. Dr. Ralph Kennel an der TUM und dem Forschungsschwerpunkt „Mechatronische Systeme“ der TH Rosenheim.

Die Technische Hochschule Rosenheim wird bereits seit vielen Jahren durch die DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH im Bereich der Ausbildung unterstützt. Für die Ausbildungslabore wurden kostenlos Positionsmessgeräte und Motion-Control-Systeme bereitgestellt.

Mit zur Verfügung gestellten Sachmitteln wurden hochwertige Laboreinrichtungen angeschafft, darunter Mixed-Signal-Oszilloskope, Rapid-Control-Prototyping-Systeme für die modellbasierte Entwicklung, Testsysteme zur Qualifizierung hochintegrierter elektronischer Schaltungen, ein Leistungsanalysator zur Wirkungsgradmessung elektrischer Antriebe und eine Roboterzelle für die Montageautomatisierung. Dadurch war es möglich, die Ausstattung vieler Hochschullabore im Bereich der Ingenieurwissenschaften deutlich zu verbessern.

HEIDENHAIN leistet damit einen wesentlichen Beitrag, die Ausstattung der Hochschullabore substanziell zu verbessern. Zusätzlich übernehmen hochqualifizierte Spezialisten der Firma unentgeltlich die Grundlagenvorlesung „Feinwerktechnik und Optik“.

Insgesamt können durch diese Unterstützung junge Menschen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) auf dem aktuellen Stand der Technik professionell und praxisnah akademisch ausgebildet werden.

Foto: TH Rosenheim

 

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