Ein Dankeschön an die Kunden!

Fröhlicher Abend gestern bei der RSA-Bank in Soyen - Gedenken an Herrn Raiffeisen

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Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen Viele: Dieses Zitat stammt von einem, der gestern beim traditionellen Neujahrsempfang der Raiffeisenbank RSA in der Zweigstelle in Soyen im Mittelpunkt stand – der Namensgeber Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Denn der gestrige Abend war ganz in seinem Sinne der großen Gemeinschaft gewidmet: Den zufriedenen Kunden, die die RSA-Bank schon mehrfach weiter empfohlen haben! Zudem jährt sich der Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen heuer am 30. März zum 200sten Mal! Dessen genossenschaftliche Idee sei die Grundlage …

Fotos: Renate Drax

… des erfolgreichen Handelns der RSA-Bank betonten die Vorstände Alfred Pongratz, Thomas Rinberger und Johann Posch (auf unserem Bild oben) unisono. Konnten sie doch erneut über ausschließlich positive Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr berichten. Und das bei der stolzen, stets wachsenden Kundenzahl von fast 10.000 bei insgesamt aktuell 66 Mitarbeitern in den Banken Rechtmehring, Soyen und Albaching sowie den Zweigstellen in der Wasserburger Hofstatt und in der Münchner Leopoldstraße …

Nach einem Sektempfang, der Begrüßung durch den stellvertretenden Aufsichtsratvorsitzenden, Karl Fischberger (Bürgermeister der Gemeinde Soyen – unser Foto) und den Berichten der Vorstände mit einem interessanten Blick in die Zukunft ins Jahr 2028 betrat der heimische Kabarettist Jörg Herwegh die Bühne und sorgte für Kurzweil bis zum gemeinsamen Abendessen in gemütlicher Runde.

„Die Bank hat sich im vergangenen Geschäftsjahr wieder sehr gut entwickelt“, so Vorstand Alfred Pongratz, der sich freute, dass so viele Kunden die Einladung als Dankeschön wahrgenommen haben. Interessant und für die Kunden absolut beruhigend sein geradezu magischer Blick in die Zukunft – voller Optimismus!

„Durch die Werte Menschlichkeit, Kundenorientierung, Individualität und die Wertschätzung der Mitarbeiter wird die Andersartigkeit der Bank spürbar und erlebbar bleiben, so schließt sich der Kreis“, so Pongratz. Sehr anschaulich wurden die Zukunfts-Visionen in Soyen präsentiert.

Wo andere Banken gerade den gegenteiligen Weg einschlagen würden, um die kommenden, sicher nicht leichten zehn Jahre zu meistern, glaube man bei der RSA-Bank fest daran, mit unseren so persönlichen Wertvorstellungen unsere Kunden zu begeistern“.

Viel Applaus erntete auch Vorstand Thomas Rinberger (unser Foto zeigt ihn ganz links im Gespärch mit Dr. Hermann Lechleitner vom Seminarhaus in Holzmannstett bei Pfaffing). Rinberger zog Bilanz und berichtete Erfreuliches des vergangenen Geschäftsjahres. Die Bilanzsumme sei um stolze 12,1 Prozent auf 362 Millionen Euro, die Kundenkredite um zehn Prozent auf 321 Millionen Euro und die Kundeneinlagen um 10,6 Prozent auf 248 Millionen Euro gestiegen. „Und das trotz der schon so lange so niedrigen Zinsen“, so Rinberger. Aber die Philosophie der Bank, ihre kundenorientierten Werte – sie tragen Früchte.

Denn auch Vorstand Thomas Rinberger wies in seiner Bilanz über das vergangene Jahr darauf hin, dass für die Bank der persönliche Kontakt zwischen dem Kunden und dem Berater höchste Priorität habe. „Es gilt, einen Spagat zwischen dem elektronischen Angebot und der persönlichen Präsenz unserer Berater zu schaffen. Beide Vertriebskanäle sind und vor allem BLEIBEN für uns wichtig …“, so Rinberger.

Vorstand Johann Posch schließlich war es vorbehalten, an den großen Namensgeber der Bank, an Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der von 1818 bis 1888 lebte, zu erinnern – sein Leben, sein Wirken Revue passieren zu lassen.

Seine Heimat-Region hat er (in Hamm in Rheinland-Pfalz geboren) nie verlassen – seine Idee jedoch machte weltweit Karriere: Friedrich Wilhelm Raiffeisen hat mit seinem Wirken das Leben und Wirtschaften der Menschen spürbar verbessert. Zwei Prinzipien trieben ihn dabei an:

Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe!

Der Erfolg gibt ihm bis heute recht: Über eine Milliarde Menschen sind heute in Genossenschaften organisiert.

Einmalig in ganz Deutschland: Der Soyener Ökonomierat Martin Wetterstetter war unglaubliche 60 Jahre lang Vorstandsvorsitzender …

Die von Raiffeisen 1862 gegründeten ‚Darlehnskassenvereine‘ in Anhausen, Engers und Heddesdorf verpflichten die Kreditnehmer erstmals zur Mitgliedschaft und können daher als echte Genossenschaften bezeichnet werden. Sie gelten heute als erste Genossenschaften im Raiffeisenschen Sinne. Als Geburtshelfer eng an der Seite von Raiffeisen: Der Landwirtschaftliche Verein für Rheinpreußen.

Ein Jahr, nachdem Raiffeisen aus gesundheitlichen Gründen (er verlor fast vollständig sein Augenlicht) in den Ruhestand versetzt worden ist, veröffentlichte er – mit wesentlicher Unterstützung seiner Tochter Amalie – 1866 sein Buch „Die Darlehnskassenvereine als Mittel zur Abhülfe der Noth der ländlichen Bevölkerung sowie auch der städtischen Handwerker und Arbeiter“. Das Buch wird ein Erfolg. Vier Jahre später existieren in der preußischen Rheinprovinz bereits 75 solcher Vereine. Neben den Vereinen thematisiert das Buch auch andere Genossenschaftsarten wie Konsum-, Verkaufs-, Winzer-, Molkerei- und Viehversicherungsgenossenschaften.

Beim Vortrag in Soyen zeigte Posch auch die interessanten Protokolle zu den Generalversammlungen in Rechtmehring vom Dezember 1899, in Rieden/Soyen vom März 1901 und in Albaching vom September 1906.

Aufmerksame Zuhörer: Unser Foto zeigt als 3. von links Franz Sanftl, den Aufsichtsratsvorsitzenden sowie Bürgermeister der Gemeinde Albaching.

Nach dem auflockernden Kabarett-Auftritt von Jörg Herwegh (unser Foto), der privat wie politisch aus vollstem Herzen ‚grantelte‘, gab es dann beim anschließenden Buffet noch ausreichend Zeit für alle, sich in gemütlicher Runde auszutauschen …

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 Gedanken zu „Ein Dankeschön an die Kunden!

  1. Man sollte sich den Raiffeisenapparat genauer ansehen, bevor man dem werbewirksamen Werte-Marketing blindlings folgt.
    Warum veröffentlichen Genossenschaftsbanken nirgendwo die Gehälter der Vorstände?
    Kann es vielleicht sein, dass der Kunde oder Bürger dann die sogenannten „Werte“ der Bank anders beurteilen würde?
    Warum wehren sich die Spitzeninstitute der Genossenschaftsbanken vehement gegen die Forderung, die Höhe der Vorstandsgehälter zu veröffentlichen? Kann es sein, dass das Bekanntwerden der Gehälter dieser Verbandsvorstände den Kunden/Bürger/Mitarbeiter zu sehr irritieren würde?

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    1. Der Genossenschaften-Vorstand Götzl wurde wegen Betrug und Unterschlagungen verurteilt.
      Schon seltsam, dass ein Vorstand mit angeblichem Jahresgehalt von 0,75 Mio. auch noch über JAHRE HINWEG Gelder in dieser Größenordnung unterschlagen kann.
      Im Internet steht viel über die Person Götzl – scheinbar ein machtsüchtiger, geldgieriger Betrüger.
      Passt alles nicht so zu den neuerdings beworbenen Werten.
      Im übrigen: Nach dem Betrugsskandal wurden keine weiteren Posten erneuert/ausgetauscht, obwohl es doch Mittäter gegeben haben muss, eine Person allein kann das nicht gewesen sein. Es muss auch Leute gegeben haben, die das alles abgesegnet haben! Der RO Raiffeisenchef war übrigens damals AR-Vorsitzender und ist dann ganz überraschend in Rente gegangen.

      http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/untreue-strafbefehl-gegen-ex-chef-des-genossenschaftsverbands-bayern-1.3766237

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