„Ein besonderer Tag fürs Badria”

Stadtwerke schließen Zehnjahres-Vertrag mit neuem Pächter der Gastronomie

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„Unser Name heißt übersetzt ,der Furchtlose’ – genau so packen wir unsere neue Herausforderung an.” Saban Korkmaz (50), der sich heute zusammen mit seinem Sohn Oguz im Wasserburger Badria als neuer Pächter der Gastronomie vorstellte, zeigte sich zuversichtlich: „Wir haben die letzten Jahre als Familienbetrieb bewiesen, dass wir sowas stemmen können.”  Und tatsächlich:

In Aßling, im Nachbarlandkreis Ebersberg, betreiben Korkmaz und seine Familie seit vielen Jahren erfolgreich das beliebte Café „K”, das mittlerweile über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist. Ein Vierteljahrhundert ist die Familie bereits in der Gastronomie tätig. „Für uns ein idealer Partner. Wir haben genau nach so jemandem gesucht”, verriet Marius Regler, Leiter der Stadtwerke (rechts), heute bei der Vorstellung der neuen Pächter im Biergarten des Badria.

 

Regler weiter: „Die Gastro in unserem Familienbad ist nicht ganz einfach zu bedienen. Wir haben Wellness-Gäste im Sauna-Bereich, die Badegäste in der so genannten internen Gastronomie und letztlich auch noch die externe Gastro, die im Herbst wieder eröffnet werden soll.” Das alles verlange nach eigenen Konzepten und einem übergeordneten Gesamtkonzept. „Sowas kann nur ein Familienbetrieb leisten, der mit Leidenschaft an die Sache ran geht. Wir waren von Anfang an von der Familie Korkmaz überzeugt”, verriet Regler, der mit den Aßlinger Gastronomen übergangsweise bereits seit einigen Monaten zusammenarbeitet.

 

„Neue Herausforderungen prägen das Leben dieser Gastwirtfamilie. Wir sind überzeugt, dass sie das bei uns prima hinbekommen”, freute sich auch Bürgermeister Michael Kölbl (links). „Wir sind froh, dass wir die Familie Korkmaz für uns gewinnen konnten und diese sich sofort mit Wasserburg und ihrer Aufgabe identifiziert hat.” Letzteres merke man schon daran, dass man gleich zwei Wohnungen in der Stadt für die Familie angemietet habe. „Saban Korkmaz und seine Familie sind jetzt Wasserburger.”

 

Die neuen Pächter wollen zunächst mit einem speziellen Angebot für die Sauna-Gäste und mit schnellem, frischem und leckerem Essen für die Wasserratten punkten. „Erst im vierten Quartal packen wir dann die externe Gastronomie an. Da versuchen wir unser Konzept aus Aßling zu platzieren: Leckere Burger, frische Salate, zeitgemäße Produkte aus der Region”, verriet Oguz Korkmaz (30). „Auch die Omis essen Burger. Wichtig ist uns aber bei allem, nicht aus dem Auge zu verlieren, dass das Badria ein Familienbad ist.”

 

Marius Regler ergänzte: „Uns war wichtig, dass wir nicht wieder ein Konzept anbieten, das wir in Wasserburg schon x-mal haben. Da hat uns die bayerisch-türkische Familie mit ihrem Vorhaben und ihrem Engagement von Anfang an voll überzeugt.” Und Bürgermeister Kölbl zusammenfassend: „Das ist ein ganz besonderer Tag für das Badria.”

 

 

Das neue Schild ist schon da – im Bereich der externen Gastro, dem Badria-Restaurant, wird derzeit aber noch kräftig umgebaut. Eröffnung soll im Herbst sein. Sauna-Bewirtung und Bade-Gastronomie laufen derweil aber bereits auf vollen Touren.

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6 Kommentare zu “„Ein besonderer Tag fürs Badria”

  1. Super – hoffentlich gibt es auch türkische Gerichte. Denn das geht in Wasserburg definitiv ab.

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  2. Wenn in Wasserburg aus kulianrischer Sicht etwas abgeht, dann ist das wohl eher eine traditionelle bayrische Küche.

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  3. Wenn das jetzt ironisch gemeint war, Daumen hoch!

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  4. Türkische Küche ist deutlich vielfältiger als Kebap, Börek und Pide.

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  5. Die Wasserburger können sich sehr glücklich schätzen das sie so ein tolles Lokal bekommen. Die Burger sind einmalig lecker, nich mit kebap oder so… Leute probiert einmal und ihr werdet keine anderen Burger mehr wollen!!!!!!

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  6. Ich verstehe immer das Gejammer nicht, wir hätten in wasserburg keine Bayerische Küche

    – Paulaner, hehnagassl, roter Turm, huberwirt –

    Und in jedem kann man wirklich gut essen!

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