Ein Abend im Zeichen des Ehrenamtes

Saal des Feuerwehrhauses beim Treffen der Wasserburger Vereine bis auf letzten Platz besetzt

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„Danke für das unbezahlbare Engagement, dass Sie in Ihrem Ehrenamt an den Tag legen.“ Bürgermeister Michael Kölbl begrüßte gestern im vollbesetzten Saal des Wasserburger Feuerwehrhauses eine rekordverdächtige Zahl an Vertretern aus den Vereinen der Stadt. Die waren gekommen, um wie alle Jahre den Ehrungen verdienter Ehrenamtlicher bei zu wohnen. Heuer gab’s obendrein wichtige rechtliche Informationen in Sachen Vereinsfeste.

Dazu nahmen Thomas Rothmaier und Claudia Schaber von der Stadtverwaltung Stellung. Das Landratsamt habe eine „härtere Gangart“ bei Vereinsfesten angekündigt. „Deshalb macht es Sinn, die Vereinsvertreter heute wachzurütteln.“ Bei den Kontrollen werde das Landratsamt künftig intensiv den Jugendschutz und die Einhaltung von Hygienevorschriften kontrollieren. Außerdem, so Schaber, werde bei größeren Veranstaltungen ein eigenes Sicherheitskonzept zur Pflicht. „Das betrifft in Wasserburg zum Beispiel das Wein- oder Inndammfest.“ Mit dem Sicherheitskonzept soll auf alle Katastrophenfälle rasch reagiert werden können.

Eine weitere neue Regelung betrifft bei Festen die Zeltanbauten an bestehende Gebäude. „Da gibt es stark verschärfte Vorschriften. Ich kann nur jedem Organisationsteam raten, sich vor einem geplanten Fest rechtzeitig ans Landratsamt zu wenden“, so Rothmaier.

 

Vor den Ausführungen zu den neuen rechtlichen Bestimmungen hatte Bürgermeister Michael Kölbl wieder verdiente Vereinsvertreter ausgezeichnet. So bekamen Johann und Kasta Ott eine Würdigung durch die Stadt Wasserburg, weil sie sich seit 25 Jahren im Namen der Maurerzunft um die Max-Emanuel-Kapelle am Gries kümmern. „Sie sperren die Kapelle jeden Morgen auf und abends wieder zu. Sie kümmern sich mit großem Engagement um die Sauberkeit und den baulichen Zustand des Gebäudes.“

 

Ebenfalls eine Ehrenurkunde erhielt Hans Maier. Er ist seit 1966 bei der Feuerwehr und war bis 2009 im aktiven Dienst: „Er ist bei der Wasserburger Feuerwehr nicht wegzudenken und ein Bindeglied zwischen Alt und Jung sowie zwischen passiven und aktiven Mitgliedern“, sagte der Bürgermeister.

 

Eine Auszeichnung erhielten auch Leila Hoeft, Lorena Drubel, Farafina Anna Olanguena und Zara Kara. Die vier jungen Damen hatten mit großem ehrenamtlichen Engagement das Jugend-Festival „Sunset 2017″ am Badria organisiert.

 

Neben den Ehrungen durften sich beim 16. Vereinetreffen auch wieder zwei Gruppierungen vorstellen: Die Naturfreunde Wasserburg, die heuer ihr 70-jähriges Bestehen feiern und das Paten-Projekt „Jugend in Arbeit.“

 

Bis auf den letzten Platz war der Saal im Feuerwehrhaus gestern besetzt.

 

Und natürlich gab’s auch wieder Würstl von der Stadt. Stefan Gartner (links) und Erol Coskun von der Feuerwehr sorgten für Nachschub. Fotos: WS

 

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4 Gedanken zu „Ein Abend im Zeichen des Ehrenamtes

  1. Feststellender

    Beim Weinfest und beim Inndammfest bitte die Schutzzonen für Frauen nicht vergessen.

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    1. Und bitte Schutzzonen ohne rassistische Stammtisch-Parolen und geistige Brandstifter.

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      1. Feststellender

        Ach?
        Sind Schutzzonen für Frauen inzwischen etwa nicht offiziell anerkannt und auf allen großen Veranstaltungen die Regel?
        Die gibts doch jetzt im Fasching in jeder größeren Stadt, dafür braucht es keine Stammtisch-Parolen.
        Die Betonabsperrungen bitte auch nicht vergessen.

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        1. Ja sind wir nun schon im Land der Wölfe? Bisher konnte man sich als Frau noch überall frei bewegen. Ein graus, wenn Männer und Frauen wie in Moslemischen Länder getrennt feiern. Es ist zu überlegen ob man für sozial nicht integrierter Männer separate Areale einrichtet um sie später einzusammeln und vor Frauen in sicherheit zu bringen.
          Nicht ironisch gemeint,
          Margit

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