Eichler bleibt Coach in Wasserburg

Aber: Nach Absage größerer Sponsoren künftig weniger Geld für die Kaderplanung

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Wasserburgs Trainer der Basketball-Damen macht weiter: Georg Eichler (unser Foto) hat seinen Vertrag verlängert! „Den ersten wichtigen Schritt der Planungen für die neue Saison haben wir gemacht“, freut sich Gaby Brei, Abteilungsleiterin des TSV Wasserburg. „Wir freuen uns sehr, dass wir uns mit Schorsch auf ein drittes Jahr einigen konnten.“ Bisher hat Eichler in seinen knapp zwei Jahren mit den Basketball-Damen alle möglichen nationalen Titel abgeräumt.

Foto: Renate Drax

Und im Rennen um die nächste Meisterschaft liegt der Titelverteidiger voll im Soll, hat als Hauptrundenmeister die Viertelfinal-Serie gegen Chemnitz überaus souverän für sich entschieden und kämpft ab Ostermontag (16 Uhr, Badria-Halle) nun gegen den TV Saarlouis um den Einzug ins Endspiel. Im internationalen Wettbewerb wurde in dieser Saison erstmals auch die nächste Runde des EuroCup erreicht.

Die Chefin der Wasserburger Basketballer fügt hinzu: „Ich denke, alle – Spielerinnen, Management, Mitarbeiter, Fans und Sponsoren – freuen sich auf eine weitere Saison mit dem sympathischen Münchner.“

Nachdem man sich schon vor einigen Wochen auf die Fortsetzung des Engagements des 40-Jährigen am Inn geeinigt habe, seien nun auch die Unterschriften auf den Verträgen trocken.

Bereits auf Hochtouren läuft die gemeinsame Kaderplanung für 2017/2018. Brei und Eichler müssen dabei allerdings mit einem geringeren Budget auskommen, da sich nach der Absage einiger größerer Sponsoren der Etat der gesamten Abteilung verkleinern wird.
„Aber das sehe ich als Herausforderung“, so Eichler, der sich sicher ist, trotzdem eine schlagkräftige Truppe für alle Wettbewerbe zusammenstellen und weitere Erfolge feiern zu können: „Ich freue mich auf mein drittes Jahr Zusammenarbeit mit dem Management und der basketball-verrückten Stadt Wasserburg!“

Die Karriere von Georg Eichler

2015 war der Vater eines Sohnes als Nachfolger von Hansi Brei und Bastian Wernthaler zum TSV gekommen und hatte bis dahin außer als Co-Trainer der Nationalmannschaft noch wenig Erfahrung im Damenbereich sammeln können, konnte aber ein breites Erfahrungs-Spektrum auf nationaler und internationaler Ebene vorweisen.

Als Spieler verbrachte er seine Zeit in der Jugend beim FC Bayern München und spielte dort auch mehrere Jahre in der Regionalliga beziehungsweise 2. Bundesliga.

Als Trainer erzielte er viele Erfolge in der Bayern-Jugend sowie im Profi-Herrenbereich. Erste Bundesliga-Erfahrungen konnte Eichler beim TSV Nördlingen und beim BBC Bayreuth sammeln. In vier Jahren als Head Coach führte er den Zweitligisten Science City Jena aus dem Abstiegskampf bis ins Play-Off-Halbfinale der Pro A. International war er unter anderem als Co-Trainer in der FILA NBA Summer pro League in Los Angeles tätig. Außerdem war er Trainer der BBV-Auswahl sowie bei einigen nationalen und internationalen Basketball-Camps.

 

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10 Gedanken zu „Eichler bleibt Coach in Wasserburg

  1. Wird aber auch Zeit, dass man mal wieder auf die eigene Jugend zurück greifen muss!

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    1. @ehemalige: vielleicht waren die für die 1. Liga nicht gut genug???

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      1. Ja bestimmt, die letzten Jahre waren ja auch soo spannend – 10x Meister seit 2004 – und aktuell laut offiziellem Kader ganze 4 deutsche Spielerinnen. Super 👍

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        1. Reich an Geist

          Und wieviel „deutsche“ Spielerinnen sollten es dann sein? Ist es nicht eine unglaubliche Leistung so viele Titel zu holen? Sollte man sich da als „Ehemalige“ nicht darüber freuen als dies langweilig zu finden?

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          1. Sagen wir mal so, ich hab damals einige Dinge mitbekommen hinter den Kulissen – deswegen sehe ich diesen Verein vielleicht mit anderen Augen. Pausenloser Erfolg hat manchmal einen hohen Preis.

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          2. Reich an Geist

            Na dann lass uns doch mal an deinen Erfahrungen teilhaben☺. Beispiele?

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          3. Reich an Geist

            @ehemalige: schade, hätte wirklich gern eine Antwort bekommen bzw Beispiele gehört.

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  2. Wer das geld hat, hat die titel! Man wird sehen wie es jetzt wird! Und zur eigenen jugend. Wenn man selbst für die 2.Liga profis und auswärtige braucht und die liga gerade so als vorletzter hält, naja das spricht ja für die jugendarbeit!

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  3. Wer weiß, wie schwer es ist hoch zu kommen und wer weiß, wie unmöglich es ist oben zu bleiben, der weiß die Wasserburger Leistung als grandios einzuschätzen. Mein Respekt!

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  4. Mit Vereinssport unter dem Dach des TSV hat Basketball leider nichts mehr zu tun.

    Für alle anderen Abteilung erringen Athleten aus dem Altlandkreis Wasserburg für den TSV große und kleine Erfolge und tragen zum Vereinsleben bei.

    Eingekaufte Spielerinnen aus ganz Europa haben andere Interessen…

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