Ehrgeiziges Ziel bei Alpenhain

Unternehmen in Lehen bei Pfaffing will Käseabsatz deutlich erhöhen

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Verfolgten den Weg von der Milch zu den Käseprodukten bei Alpenhain in Lehen bei Pfaffing (von links): Bürgermeister Lorenz Ostermaier, Landrat Wolfgang Berthaler, Inga Thiemicke vom Landratsamt Rosenheim mit Werkleiter Stefan Halmel. In den nächsten sieben Jahren – bis 2025 – will Alpenhain den Käseabsatz von derzeit 18.500 Tonnen auf 25.000 Tonnen steigern, also um fast 40 Prozent. Dieses ehrgeizige Ziel will das Unternehmen am Standort Lehen bei Pfaffing verwirklichen …

Beim Besuch von Landrat Wolfgang Berthaler und Pfaffings Bürgermeister Lorenz Ostermaier bekannte sich Christian Hain ganz klar zum Firmensitz: „Es gibt keinerlei Bestrebungen, einen anderen Standort zu finden.“

Christian Hain ist zusammen mit Barbara von Hagmann die vierte Generation in dem sich nach wie vor in Familienbesitz befindlichen Unternehmen: „Wir sind stolz auf das, was wir in Pfaffing geschaffen haben.“

Ein großes Thema in der Diskussion mit Landrat und Bürgermeister war die zunehmend schwieriger werdende Gewinnung von Personal. „Das beschäftigt uns sehr“, sagte Hain und betonte die hohe Bedeutung von Aus- und Fortbildung. „Wichtig ist, Menschen zu finden, die mit Begeisterung dabei sind“, so Hain. Landrat Berthaler geht davon aus, dass sich der Fachkräftemangel noch verstärken wird. Auch er setzt auf Ausbildung: „Die besten Mitarbeiter sind oftmals die, die man selbst ausgebildet hat.“

Alpenhain hat 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 20 davon sind Auszubildende.

„Etwa Dreiviertel der Belegschaft kommt aus dem Landkreis Rosenheim“, sagte Geschäftsführer Stefan Kost. Jährlich verarbeitet das Unternehmen rund 80 Millionen Kilogramm Milch. Wobei sich Alpenhain nicht ausschließlich als klassische Käserei, sondern als Lebensmittelveredler sieht. Im Bereich der Back-Käse-Spezialitäten sowie beim „Obazdn“ ist Alpenhain Marktführer. Immer stärker nachgefragt werde Käse zum Grillen.

Das Grundprodukt für den Käse, die Milch, stammt von etwa 270 Bauernhöfen, die laut Geschäftsführer Kost, überwiegend in der unmittelbaren Umgebung des Firmensitzes liegen.

Die Käseprodukte werden vor allem im Inland genossen. Ein Fünftel der Produktion exportiert Alpenhain in mehr als 40 Länder.

Zudem ist die Zukunft längst geplant. Um seine Ziele zu erreichen, investiert Alpenhain in den kommenden Jahren kräftig in den Standort Lehen bei Pfaffing.

1905 war das Unternehmen dort von Mathias Hain gegründet worden. Der Betrieb wurde 1933 von Gottfried Hain sen. und seiner Frau übernommen. Und mit der Entwicklung einer innovativen Verpackungsmaschine, die auch von anderen Käsereien angefragt wurde, legte Gottfried Hain den Grundstein für die Gründung der Maschinenfabrik ALPMA im Jahre 1947.

 

 

 

 

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