EHC kämpft Geretsried nieder

Löwen zeigen Kampf, Wille und Entschlossenheit beim 3:2-Heimsieg

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Keine Galavorstellung, sondern puren Kampf durften die Zuschauer in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena drei Drittel lang beim Spiel gegen den ESC Geretsried sehen. Kampf, Wille, Entschlossenheit und das Quäntchen Glück waren die Faktoren, die das Spiel entschieden. Am Ende stand es 32 für die Löwen aus Walskraiburg.

Ein bisschen zu leichtfüßig startete der EHC Waldkraiburg an diesem Abend in die Partei gegen die River Rats aus Geretsried. Ob es an der Tabellenführung lag oder an der überschaubaren Tabellensituation der Geretsrieder Mannschaft lässt sich nicht sagen, jedoch konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, das der EHC das Spiel zu sehr auf die leichte Schulter nahm.

Nach knapp zwölf gespielten Minuten kam es dann wie es kommen musste: Geretsried ging nach einem hervorragend abgeschlossenen Konter mit ebenso glänzender Vorbereitung durch Josef Reiter durch einen Treffer von Florian Strobl in Führung. Dieses Zwischenergebnis markierte auch den Pausenstand.

Auch im zweiten Drittels durfte Geretsried weiterhin zu guten Chancen kommen und selbst kam man nicht am hervorragend haltenden David Albanese auf der Seite der River Rats vorbei. Beinahe fanden sich die Zuschauer auch schon mit dem torlosen Durchgang ab, bis Nico Vogl auf Zuspiel von Patrick Zimmermann und Philipp Seifert alleine vor dem Tor auftauchte und abzog. Bezeichnend dabei ist, dass auch an diesem Schuss der Geretsrieder Schlussmann noch dran war, die Scheibe aber unglücklich von seinem Fanghandschuh abprallte und im steilen Bogen in seinem Tor einschlug.

In Durchgang Nummer drei startete die Waldkraiburger Mannschaft besser in das Spiel und wirkte entschlossener es noch zu gewinnen. So dauerte es gerade mal 3:52 Minuten, bis der Puck zum 2:1 im Netz der River Rats zappelte. Tomas Rousek war es, der einen zuvor bereits geblockten Schuss als Rebound, auf Zuspiel von Josef Straka und Lukas Wagner im Tor unterbrachte.

Nicht einmal fünf Minuten später, Waldkraiburg saß gerade in Form von Mathias Jeske eine zweiminütige Strafe ab, da brach Josef Straka bei der Verteidigung des eigenen Tores der Stock. Nachdem er versuchte mit den kümmerlichen Überresten seines Schlägers in der Hand den Puck zumindest noch zu klären, schickte ihn der Schiedsrichter ebenfalls auf die Strafbank, Grund: Unkorrekte Ausrüstung. Diese 5:3-Überzahl nutzten die River Rats um einen Schuss, den Kevin Yeingst nicht gänzlich unter Kontrolle bringen konnte, im Nachschuss zum Ausgleich einzuschieben. In der 55. Minute dann dieser eine spitzbübische Moment der das Spiel letztlich entscheidet. Lukas Wagner schafft es im Drittel der Geretsrieder Mannschaft die Scheibe zu erobern. Was folgt ist ein schneller Pass auf den heranstürmenden Nico Vogl, der das Spielgerät fachgerecht im Tor platziert.

Waldkraiburg gewann also dieses kampfbetonte Spiel gegen eine starke Geretsrieder Mannschaft mit 3:2 und erhielt vielleicht zum richtigen Zeitpunkt eine wichtige Lektion: Kein Gegner ist in der Bayernliga ein leichter Gegner. Die „Men oft he Match“ wurden absolut zu Recht die beiden Torhüter David Albanese und Kevin Yeingst.

PDG

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