Edling wünscht sich zentrales Dorfcafé

Das Ergebnis der ersten UBG-Bürgerwerkstatt mit Kandidat Florian Prietz an der Spitze

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Die Edlinger Bürger haben klare Vorstellungen zu einer attraktiven Ortsmitte. Das ist das heutige Fazit der UBG mit Bürgermeister-Kandidat Florian Prietz an der Spitze – nach der Auswertung der Ergebnisse der 1. Bürgerwerkstatt in Edling mit dem Thema „Wie schaffen wir eine attraktive Ortsmitte?“ (wir berichteten).

Initiator Florian Prietz hat zusammen mit der Vorstandschaft der UBG Edling die kreativen Ergebnisse nach den entsprechenden Bereichen sortiert und zusammengefasst.

Als räumliche Definition der Ortsmitte wurde von den meisten EdlingerInnen der Bereich zwischen Rathaus, Feuerwehr, Bolzplatz, Pfarrheim, Kirche und dem ehemalige Wurm-Areal genannt. So weit sei es mit Edlings Ortsmitte schon gekommen, dass vereinzelt sogar bereits der Gewerbegebiets-Bereich mit den Geschäften als Zentrum benannt worden sei, so Prietz heute. Offenbar, weil sich bei den Geschäften die BürgerInnen noch regelmäßig begegnen und austauschen.

Als größten Wunsch aller TeilnehmerInnen in Edling könne man ganz klar einen zentralen Treffpunkt in Form eines Wirtshauses oder wenigstens eines Cafés in der Ortsmitte oder einer Eisdiele – am besten kombiniert mit einem Dorfladen – festhalten, so Prietz. Dieser Ort solle zum zentralen Treffpunkt für Jung und Alt, Familien und Alleinstehende, Alt- und Neu-Edlingern werden.

Des Weiteren wurde der Wunsch nach mehr „Grün“ in Edlings Ortsmitte geäußert. Um dieses neue angenehme Ortsbild auch genießen zu können, bedarf es dann auch noch entsprechender Sitz- und Spielmöglichkeiten, die zum Verweilen einladen.

In diesem Rahmen wurde auch eine Verbesserung der Parkplatzsituation in der Ortsmitte gefordert. Um hier allen Bedürfnissen gerecht zu werden, kam der Vorschlag einer kompletten Überplanung der weiter oben im Bericht definierten Ortsmitte.

Neben Großevents wie Gmoafest und Gmoafasching wünschen sich die EdlingerInnen noch mehr kleinere Veranstaltungen nach dem Beispiel des allseits sehr beliebten Kirtafestes. Nach dem Motto „von Edlingern für Edlinger“ wurden hier ein wöchentlicher Bauernmarkt, saisonale Veranstaltungen wie ein „Edlinger Silvester“, regelmäßige Open-Air-Kinoabende, wie sie der Kirtaverein bereits mit seinem Hofkino auf dem Gelände der Firma Gottwalöd veranstaltet, oder Straßenfeste genannt.

Auf die Frage nach der nötigen Infrastruktur zeigten die TeilnehmerInnen die Notwendigkeit kinderwagen-, rollstuhl- und rollatorgerechter Gehwege und öffentlicher Gebäude auf. Zudem sei es wichtig, dass es in der Ortsmitte ein öffentliches WC gebe, das auch außerhalb der Öffnungszeiten des Rathauses genutzt werden könne. Außerdem solle über ein Ruf-Bus-System nachgedacht werden, um Ortsteile wie Roßhart oder Steppach besser anzubinden.

Die allgemeine Verkehrssituation an der Hauptstraße vor allem an Schule, Kirche und Klosterkindergarten sowie der Harter Straße brennt allen TeilnehmerInnen unter den Nägeln. Hier wurden Zebrastreifen, Ampellösungen und Mittel zur Verkehrsberuhigung gefordert. Auch solle die Busanbindung an die Stadt Wasserburg verbessert werden.

In einem ersten Schritt stellte die UBG Edling in der jüngsten Gemeinderatssitzung den Antrag an den Gemeinderat, den Bürgermeister zum Führen von Verhandlungen mit dem künftigen Mieter des Gebäudes an der Lärchenstraße 2 (jetzt Fight Club) zu beauftragen. In genanntem Gebäude könnte unter Umständen die Idee eines Dorfcafés realisiert werden.
Weitere Maßnahmen würden nach und nach daraus abgeleitet und versucht, in die Umsetzung zu bringen, so Prietz.

Auf Grund der spürbar hohen Brisanz beim Thema Verkehr in Edlings Ortsmitte, den einzelnen Ortsteilen und den Siedlungen veranstaltet die UBG Edling am 28. Februar um 19.30 Uhr im Krippnerhaus die 2. Edlinger Bürgerwerkstatt mit dem Thema „Verbesserung der Verkehrssituation in Edling und den umliegenden Ortsteilen“.

Alle interessierten EdlingerInnen sind zu diesem Ideenfindungs-Workshop herzlich eingeladen.

Ausführlichere Informationen sowie die originalen Unterlagen können auf der Homepage der UBG Edling eingesehen werden. 

Fragen und Infos bitte unter info@ubg-edling.com.

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4 Kommentare zu “Edling wünscht sich zentrales Dorfcafé

  1. Ein Traum oder sagen wir so eine Chance für Edling wäre es ja jetzt gewesen, mit dem Auszug des Fitness Studios aus dem Wurm Gebäude wieder eine Wirtschaft zu eröffnen. Evtl sogar mit einer kleinen Bar, wo sich auch die Jugend treffen kann wie es das Happy Day mal war.
    Einem Saal für Veranstaltungen, in dem man die Kultur fördern kann und einem kleinen Dorfladen, in dem man zusammen kommen kann. Da wäre evtl die Gemeinde gefragt gewesen, um es evtl in eine richtige Richtung zu bringen.

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    1. Liebe Edlinger.De Wirtschaft loast lieba sein.Da Wirt dad verhungern.Ihr habst in der Staudhamerstr scho 2 moi an Wirt ghabt und 2 moi hod er zuspan miasn weids ned higanga sads.Auch in der Dorfmittn beim Blumenladen warn scho 2 Kneipen.Habn auch koa Leid ghabt.Also lost es.De wo bei Eich in Wirtschaft gehn,de gehn zum Pico nach Zellereith.Nix für Ungut und ned bes gmoant.

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      1. also Jesse du kannst jetzt nicht wirklich an “Wolf Wirt” beim Keiler mit einer anständigen Wirtschaft in der das Dorf zusammen kommt vergleichen. Die Bier Boatzn bei der alten Post auch nicht wirklich.

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    2. @ DaEdlinger
      Ich kann dir hier nur voll zustimmen. Es wäre sehr schön, wenn die Gemeinde diese Chance ergreift und sich um dieses Gebäude sehr stark bemüht.
      Aus diesem Grund haben wir als UBG Edling auch schon in der vergangenen Gemeinderatssitzung einen Antrag eingereicht (kann auf unserer Homepage nachgelesen werden), der Herrn Bürgermeister Schnetzer auffordert, in diesem Zusammenhang aktiv die Gespräche zu suchen und nicht darauf zu warten, bis andere vielleicht irgendwann auf uns zu kommen.

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