Durchsuchung: Türe gewaltsam geöffnet

Polizei findet Drogen - 29-jährigen Wasserburger erwartet ein Strafverfahren

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Mach hoch die Tür, die Tor macht weit: Unglücklicherweise kam ein 29-jähriger Wasserburger aus dem Burgerfeld dieser weihnachtlichen Aufforderung der Polizei nicht nach. Die Beamten waren im Begriff einen Durchsuchungsbeschluss anlässlich eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz zu vollziehen. Da die Türe jedoch weder hoch noch weit gemacht wurde, wurde sie gewaltsam geöffnet. 

Bei der anschließenden Durchsuchung fand die Polizei größere Mengen an Haschisch und kleinere Mengen Amphetamin und XTC- Pillen und stellte diese sicher.

Die beschädigte Wohnungs-Eingangstüre wurde durch die Feuerwehr wieder verschlossen.

Den 29-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

 

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24 Gedanken zu „Durchsuchung: Türe gewaltsam geöffnet

  1. Legalisiert den Schmarn doch endlich, weniger Arbeit für Polizei und Gerichte, Steuereinnahmen, Arbeitsplätze, weniger Verunreinugungen, weniger gesundheitliche Folgen,mehr Geld für Prävention, besserer Jugendschutz.
    Die Menschen können doch im Jahr 2018 selber entscheiden was sie ihrem Körper antun und sich nicht mehr von unwissenschaftlichen, rein ideologischen Gesetzen bevormunden zu lassen.
    Die Polizisten haben sich wahrscheinlich doch auch ein Feierabend Bier gegönnt.

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    1. Legalisierungsgegner

      Ich kann’s nicht mehr hören. Diese „legalisiert es doch“-Fraktion ignoriert fortgesetzt Beschaffungskriminalität, Einstiegsdrogen-Problematik, der Versuch der Anstiftung anderer (häufig Minderjähriger) etc. Das ist kein Problem der Einzelnen!

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      1. Beschaffungskriminalität wird durch ein Verbot bekämpft. Wäre mir neu. Im Zweifel fände ich den Schaden sogar geringer wenn jemand sich „seinen Stoff“ direkt klaut bevor er Menschen die damit gar nix am Hut haben überfällt oder selber zum Dealer wird!
        Die Thematik „Einstiegsdroge“ ist wissenschaftlich vielfach widerlegt. Wie kommen sie denn bsp. darauf dass jemand der kifft dann Heroin ausprobieren will? Hatten sie bisher nach einem Glas Wein dass starke verlangen nach Amphetaminen? Können sie bitte eine Meta-Studie präsentieren die ihre Aussagen der „Einstiegsdroge“ stützt oder diskutieren sie lieber weiter am Stammtisch?

        Genai so wie sie reagieren führt die Debatte zu nichts und sie disqualifizieren sich für eine angemessene Diskussion da sie emotional und unwissenschaftlich argumentieren.

        Und doch was jemand sich und seinem Körper antut ist die Entscheidung eines jeden einzelnen.

        Setzen sie sich auch so vehement für ein Verbot von Tabak und Alkohol ein oder argumentieren sie hier mit der „Kultur“?

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        1. Legalisierungsgegner

          Dann legen Sie doch mal bitte Ihre vielfachen Beweise und Meta-Studien vor, das würde mich interessieren. Und ja, auch Tabak und Alkohol sind definitiv ein Problem, das bislang nicht dadurch gelöst wurde, dass sie legal sind.

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          1. …..aber der Konsum von Tabak und Alkohol ist straffrei…
            Ihrer Auffassung zu Folge ist es also richtig: Wenn man eine Hauswand mit gelber Farbe bemalt, die legal ist, dann ist das richtig, aber wenn man die gleiche Hauswand mit oranger Farbe bemalt, die nicht legal ist, gehört dies schärfstens bestraft,,,

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      2. Sehr geehrter Legalisierungsgegner,
        benutzen Sie doch mal das Teil zwischen den Ohren und rennen nicht irgendwelchen Ideologien hinterher. Beschaffungskriminalität betrifft eher die harten, teuren Drogen. Derjenige, dem das Geld für a bissl was zu rauchen fehlt, dem fehlt es auch für die grundlegenden Dinge. Die schlimmste Einstiegsdroge ist ein kaltes und verbohrtes Elternhaus. Für jegliche Art von Sucht. Und für die sollte man sich eine ander Art von „Hilfe“ überlegen. Als Schwerverbrecher gebranntmarkt zu werden hilft da ungemein….
        Wenn man als erwachsender Mensch mit Arbeit, Familie etc. abends mal lieber was raucht, anstatt ein paar Bier zu saufen, schadet man irgendjemanden?
        Anstatt jedem Kiffer hinterherzulaufen, sollte der Staatsapparat sich lieber um die ganze legal-Highs, Badesalz und Crystal-Meth-Scheiße kümmern. Die machen wirklich kaputt. Aber wird ja alles in den gleichen Topf geworfen….

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        1. Legalisierungsgegner

          Ja, man kann sich die Argumente auch schön zurechtlegen….

          Die Legalisierung löst das Problem der kalten Elternhäuser sicher nicht, da deren Opfer sich die Welt dann noch viel leichter „schönrauchen“ können.

          Schwerverbrecher? Wer redet davon?

          Und nein, es geht nicht (nur) um Erwachsene, sondern gerade um Jugendliche, die noch extrem beeinflussbar sind und eben noch nicht völlig eigenständig entscheiden können.

          Und angesichts der Mischung, von der oben im Artikel die Rede war, stellt sich die Frage, ob alle Konsumenten so genau unterscheiden wie Sie, was nach Ihrer Definition harmlos ist und was kaputt macht.

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          1. „Kaputt“ macht allein die Menge einer Substanz, grundsätzlich ist jeder Stoff verantwortungsvoll konsumierbar.
            Was glauben Sie wieviele Menschen Sie kennen die konsumieren, Sie es aber gar nicht merken?
            Genauso wenig wie ein Verbot irgendeinen problematischen Rauschmittel Konsum verhindert tut es eine Legalisierung. Es geht hier einzig und allein darum sich nicht vom Staat und Menschen wie Ihnen bevormunden zu lassen!

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      3. Lieber Legalisierungsgegner,

        der einzige der hier etwas ignoriert sind sie und ich muss sie enttäuschen, ihre Argumente ziehen schon seit 30 Jahren nicht mehr, es ist nurnoch eine Frage der Zeit bis Menschen mit ihrer Ideologie nicht mehr an den Positionen sitzen die es verhindern eine progressive Genussmittel Politik zu verhindern, das können sie einfach nicht mehr aufhalten.
        Bitte informieren sie sich das nächste mal besser bevor sie sich zu einem Thema äußern von dem Sie genauso wenig Ahnung haben wie die Drogenbeauftragte Fr. Mortler die sich regelmäßig bis auf die Knochen blamiert. Übrigens betreibt die Dame einen Hopfenanbau während sie in der Artverwandten Pflanze Cannabis den Teufel sieht 😂

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  2. An die Gegner von Wissenschaft hier mal eine kleine Statistik.

    Durchschnittliche jährliche Tote durch Alkohol und/oder Tabak: bis zu 200.000

    Tote durch illegale Drogen im Jahr 2015: 1032

    Geschätze Tote durch alleinigen Cannabis Konsum seit bestehen der Menschheit: 0

    Merkste was?

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    1. PS: hier die Quelle

      http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-05/drogenbericht-dhs-drogen-konsum-deutschland

      Übrigens empfiehlt es sich den Artikel unter 1 Promille zu lesen da sonst eventuell die Zahlen verschwimmen und man sie vertauscht. Auf den Schock dass das bisherige Weltbild ins Wanken gerät und eine akute kognitive Dissonanz entsteht dürfen Sie gerne einen Obstler trinken oder optional auf Rezept ihres Arztes einen tiefen Zug auf Lunge vom Joint nehmen.

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  3. Gegner der Drogen

    Ihr kennt euch aber alle gut aus in Sachen Drogen!!
    Ich überhaupt nicht, Gott sei Dank. Und ich möchte es auch in Zukunft nicht.
    Meine Meinung ist, der Mensch braucht Grenzen. Denn wo ist denn dann die nächste Grenze???
    Für mich ist klar Cannabis ist illegal.
    Man kann seine Zeit mit so viel anderem verbringen als Rauchen…..

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    1. Cannabis ist schon lange nicht mehr „klar illegal“ da ihn seit diesem Jahr jeder Arzt ohne besondere Angabe von Gründen als Medikament verschreiben kann. Gehen sie mal durch Berlin oder Hamburg, da haben sie auch nicht das Gefühl das dieser wunderbare Stoff verboten ist.
      Das Sie dass nicht wollen ist ihr gutes Recht, wobei ich jetzt mal stark darauf tippe dass sie bsp. schonmal ein Schmerzmittel zu sich genommen haben, wie es Cannabis oder Heroin auch ist. Wo ist denn da jetzt die Grenze. Der Begriff Droge oder Medikament ist nur gesellschaftlich definiert. Trinken sie Kaffee? Wenn ja dann konsumieren Sie hier auch einen stimulierenden Stoff über den die WADA auch schon seit Jahren am diskutieren ist ob sie ihn auf die Liste der Doping Mittel setzt.
      So schwarz und weiss wie ihre Welt ist die Realität zum Glück schon lange nicht mehr. Und ich verspreche Ihnen allen dass Sie und Ich die Legalisierung zumindest von Cannabis noch erleben werden.
      Klar kann man seine Zeit auch anders verbringen aber hat der Mensch nunmal seit Anbeginn der Zeit versucht sich in Rauschzustände va aus rituellen Gründen zu setzen und dass ist meiner Meinung nach auch sein gutes Recht.

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    2. Sehr geehrter Herr Gegner,
      sie verbringen ihre Freizeit lieber mit Dingen, die ihnen Freunde bereiten. Solange es sich dabei nicht um Plündern, Brandschatzen, Atombombentests im Garten, die Alte und die Kinder nach allen Regeln der Kunst vermöbeln etc. handelt, freut mich das wirklich für sie. Sollten sie vielleicht anderen erwachsenen Menschen auch zugestehen. Ich zieh meine Grenzen spätestens dort, wo es meine Umgebung betrifft. Und dazu brauche ich nicht den erhobenen Zeigefinger irgendwelcher Volksvertreter.

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    3. Wenn Sie sich nicht auskennen, wieso kommentieren sie dann überhaupt anstatt sich einfach mal offen mit dem Thema auseinanderzusetzen und die Fakten anzuschauen? Ich denke im Übrigen schon dass sie sich mit Drogen auskennen. Oder haben sie noch nie Alkohol konsumiert? Klar muss es auch bei Drogen Grenzen geben. Die jetztige Grenzziehung ist aber ideologisch bedingt und basiert schlichtweg nicht auf Fakten. Alkohol und Tabak sind legal und fordern jedes Jahr Tausende Todesopfer, während bei Cannabis der Beweis für nur ein einziges Todesopfer ausbleibt. „Cannabis ist illegal“ ist kein Argument, denn genau diesen Status als zu Unrecht illegalen Droge gilt es eben auf den Prüfstand zu stellen. Eine Legalisierung ist überflüssig, und das schon lange

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    4. Also wenn Cannabis legal wäre und Alkohol, Tabak und die Wasserburger Stimme illegal, würden Sie folglich Cannabis konsumieren?

      Wenn es illegal wäre, seine Meinung zu sagen, würden Sie nicht mehr Ihre Meinung sagen?

      Sind Sie noch sehr jung oder warum haben Sie bisher nur gelernt, Befehle von Autoritäten zu empfangen, ohne diese zu hinterfragen?
      Da kann einem ja Angst und Bange werden, wenn unser Schulsystem derartige Denkweisen hervorbringt.

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    5. … ein selbstbestimmter Mensch mit Selbstbewusstsein braucht KEINE Grenzen von Außen!!!
      and by the way – Schnaps kannst Du an jeder Tanke kaufen, die Flasche unter 10 Euro …

      In Bayern haben wir 300 Drogentote dieses Jahr und ich möchte nicht wissen, wieviele durch die Thematik Alkohol gestorben sind.

      Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, Cannabis ist erst seit ca 100 Jahren eine Droge – davor war es ein wirksames Heilmittel, in normalen Dosen konsumiert, genau so gut „wia a hoibe Bier“.
      Schöne Weihnacht nördlicher Landkreis!

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      1. Und was ist mit den Jugendlichen, die eben noch nicht völlig selbstbestimmt agieren können?

        Und Kokain war auch mal ein Genussmittel. Ab und zu lernt die Menschheit auch dazu.

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      2. „Besucher 25. Dezember 2017 um 08:28
        … ein selbstbestimmter Mensch mit Selbstbewusstsein braucht KEINE Grenzen von Außen!!!“

        Sie übersehen: Die, die Drogen konsumieren, sind eben NICHT selbstbewusst und gerade ganz junge Leute brauchen Grenzen, bevor sie da landen, wo sie nicht hin sollten (Polizei ….. Gefängnis, Psychiatrie, Absteigen).
        Wenn es jemand aus gesundheitlichen Gründen (Schmerzen) braucht: Arzt.

        Die ständigen Vergleiche mit Alkohol bringen nichts. Wird niemand von uns ändern können, dass es leider viel zu viele gibt, die damit nicht umgehen können.

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  4. Was die meisten hier bei der pro oder contra Argumentation übersehen, zumindest was den zu kommentieren Artikel betrifft ist, dass es hier nicht nur um Cannabis geht, sondern auch um Amphetamine und Ecstasy, das gefunden wurden.

    Das Phänomen, sich glücklich zu rauchen, ist also nicht das Hauptproblem, einige konsumieren eben noch anderes Zeug dazu … was dazu führt, dass die Akzeptanz auch von Cannabis alleine in der breiten Bevölkerung niemals die Größte sein wird!!

    Rauschmittel sind irgendwo immer Rauschmittel und wie beim Alkohol greift der ein oder andere eben auch zu stärkerem (ganz sicher nicht grundsätzlich !! aber auszuschließen ist es eben nicht, wie alleine schon der Artikel beweist).

    Ich bin kein Freund der Legalisierungstheorie, auch wenn ich viele pro Argumente und Statistiken kenne.

    Wenn es denn so ist, dass es dann weniger Probleme mit Polizei und Staat gibt, dann sei es so und dann hat mein Gefühl auch gerne unrecht. Aber es wird eben nach wie vor die Leute geben, die dann nebenbei noch anderes konsumieren und vor allem verkaufen.

    Und es wird mehr berauschte Autofahrer geben.

    ‚Berauscht sein‘ wird noch salonfähiger gemacht, als es leider der Alkohol schon ist. Und eigentlich reicht das eine frei verkäufliche Übel meiner Meinung nach!

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    1. Ecstasy und Amphetamine sind auch ungefährlicher und schon gar nicht „stärker“ als Alkohol, auch wenn man das natürlich wieder nicht hören will, weils nicht ins Weltbild passt.
      Warum haben denn alle was dagegen, wenn Menschen berauscht sind? Rausch ist Menschenrecht, für die Entkriminalisierung aller Stoffe.

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      1. Entweder Sie sind noch sehr jung und/oder sehr naiv….. das hat nichts mit “ passt nicht ins Weltbild“ zu tun, sondern mit Basics der Medizin und des gesunden Menschenverstands. Wenn es Leute sind wie Sie, die Cannabis legalisieren wollen, weiß ich warum ich im Grunde meines Herzens dagegen bin. Auch zu Ihrem Schutz….. Leberversagen nach nur einmaliger Einnahme von der richtigen „Mischung“ einer Ectasy Pille.. ich höre Sie kennen Ihren Dealer gut… und dieses Wissen hab ich mir nicht alleine “ angelesen“ ! Ich hoffe Sie sind schlau genug die Finger davon zu lassen! HImmel…..

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  5. Legalisierungsgegner

    Wenn ich mal ein Zwischenfazit ziehen darf:

    Zwar hat man mir ideologische Verbrämtheit, Ignoranz und Stammtischargumentation vorgeworfen, allerdings hat die Legalisierungsfraktion keinen einzigen Beleg für Ihren Standpunkt vorgelegt. (Ich auch nicht, also steht es hier wohl unentschieden 🙂 ).

    Stattdessen ist die Argumentation in die Ecke abgedriftet, dass die „legalen“ Drogen viel mehr Tote fordern. Ist das ein gutes Argument, noch eine mehr zu erlauben? Wirklich? Könnte man auch genau andersherum sehen!

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    1. Ja, ja diese Moralapostel…
      Schauen wir mal auf die Kosten, die die Alkoholabhängigen verursachen, das sind pro Jahr ca. 60 Mrd. €.
      Die bezahle ich als NR und NT mit.
      Hier wäre es doch mehr als legal, das diese Personengruppe für die Kosten selbst aufkommt, denn niemand zwingt Sie dazu Alkohol zu konsumieren…

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