Droht Rosenheim der Lockdown?

Die Zahlen steigen weiter: Stadt am Morgen auf erneutem Höchstwert von 182,5 - Landkreis bei 130,1 Fällen

image_pdfimage_print

Die Zahlen steigen weiter: Die Stadt Rosenheim ist am heutigen Montagmorgen auf einen erneuten Höchstwert von 182,5 angewachsen – der Landkreis liegt heute bei 130,1 Fällen Corona-Neuinfizierter in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet. Zum Vergleich: Das Berchtesgadener Land im Lockdown hat heute 237 Fälle im Schwellenwert. Erstmals seit dem Frühjahr ist das Verlassen der eigenen Wohnung dort seit knapp einer Woche nur noch mit triftigem Grund erlaubt. Schulen und Kitas wurden geschlossen, weil der Schwellenwert über 200 stieg. So die Statistik des Robert-Koch-Instituts …

Die Problematik bei so hohen Fallzahlen: Das Infektionsgeschehen werde diffus, es sei nicht mehr eindeutig zuzuordnen. Die Kontaktverfolgung gelinge nicht mehr. Das Gebot der Stunde sei, die Kontakte zu minimieren, Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und Abstand zu halten. Denn darüber hinaus gebe es aktuell nicht mehr viele Mittel, dann bleibe nur noch ein Lockdown …

Bei einem Wert über 100 gelten folgende Regeln:

  1. Maximal fünf Personen oder zwei Hausstände bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum
  2. Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, unter anderem auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, auch am Platz in Schulen aller Jahrgangsstufen und Hochschulen.
  3. Sperrstunde ab 21 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 21 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 21 Uhr
  4. Maximal 50 Personen für Veranstaltungen aller Art; mit Ausnahme von Kirchenveranstaltungen, Demonstrationen und Hochschulen.

Auch der Nachbar-Landkreis Traunstein liegt nun seit heute bei dunkelroten 105,5.

Der Landkreis Mühldorf liegt heute bei 141,5.

Quelle RKI

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

40 Kommentare zu “Droht Rosenheim der Lockdown?

  1. Servus

    Ich befürchte, die Menschen schränken sich freiwillig nicht genug ein.
    Darum werden wir um einen Lockdown nicht herum kommen…
    Andernfalls eskaliert es.

    Grüße Benjamin

    Antworten
  2. Ja und im Frühjahr dann das selbe Bild wieder.
    Solange sich nicht jeder angesteckt hat und sein Immunsystem aufbessert, passiert das immer wieder.

    Antworten
  3. Was wird für psychisch Kranke gemacht? Noch einen Lockdown halten wir nicht durch

    Antworten
    1. Ja, das ist gut, dass da mal jemand danach fragt. Da hab ich mir auch schon Gedanken gemacht. Soweit ich weiß, hat die Telefonseelsorge aufgestockt mit Helfern.
      In Rosenheim gibt es die Caritas-Kontaktstelle für psychische Gesundheit, Herbststraße 14 – dort ist auch ein Krisendienst.
      Telefon Herbststraße 08031- 20380.
      Ich wünsche diesen Menschen viel Kraft. Hoffentlich auch im Freundeskreis jemandem mit einem offenen Ohr zu haben …

      Antworten
  4. Bitte nicht die Schulen schließen, vor allem die Grundschule nicht.

    Antworten
  5. Eventuell würde es auch helfen, vermehrt wieder auf den Sinn und Zweck von Seife und Handschuhen
    und auf die Gefahren von Türgriffen, Einkaufswagen und Bankterminal-Tastaturen hinzuweisen.

    Der Hygienebereich wird vollkommen stiefmütterlich behandelt.

    Antworten
  6. Wer sagt uns, dass man immun gega Corona werd? Es is schwierig.

    I deng hoid, wenn sich de Bevölkerung mehr an de Regeln hoidn würden, dann bräuchten mia koan Lockdown.

    Wenn, dann bräuchte man an kompletten Lockdown. Und der müsste so lang dauern, bis de Zahlen auf null san. Und des steht koana durch.

    Und dann kommt vielleicht a anderer Virus. Es san ganz schwierige Entscheidungen.

    I wiedahoi mi, es is ja guad, dass hinterfragt werd, dass unter anderem de Eltern demonstrieren, aber koana hod an besseren Vorschlag.

    I – ehrlich gesagt – aa ned.

    Antworten
    1. Ich denke, das Ziel ist, einen Impfstoff zu finden, so dass sich jeder, der Interesse hat, sich impfen lassen kann.

      Diese Impfung wird – analog zur Grippeimpfung – Jahr für Jahr wieder aufgefrischt werden müssen.

      Eine Ausrottung des Virus durch einen ‘Lockdown’ (wie ich diese Anglizismen hasse!) kann nur funktionieren, wenn der Lockdown komplett, 100 % und weltweit stattfindet. Vollkommene Utopie ….

      Antworten
  7. Wie ist es mit Geld bzw Münzen und Scheine?
    Jeden Tag sind wir damit im Kontakt und der Virus kann sich somit auch schnell verbreiten.

    Antworten
    1. Jede Oberfläche ist dazu geeignet diese Virus zu übertragen. Das wird nur in diesen Debatten über Alhokohlverbot, Sperrstunde und was weiß ich vollkommen ignoriert. Daher kommt es aber doch auch zu der mittlerweile nicht mehr Nachverfolgbarkeit der Ansteckungsketten.

      Was im Frühjahr noch alles desinfiziert und Türen im öffentlichen Verkehrsmitteln automatisch geöffnet wurde ….

      Im Sommer kam uns die desinfizierende Wirkung von UV-Strahlung noch zur Hilfe. Das ist jetzt auch erst mal passe ….

      Antworten
    2. Das ist eine Super-Idee – wir schaffen das Bargeld ab, damit Hans sich nicht anstecken kann.

      Antworten
  8. … hey sorry, aber ich will ewig leben….!!??? Ach, geht ja nicht….
    Man forscht 30 Jahre nach einem HIV Impfstoff….???? …

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

    Antworten
  9. Ich schließe mich ABC an.

    Als Corona in Wuhan los ging, hat man doch immer gesehen, wie öffentliche Flächen mit richtigen “Desinfiziertrupps” gereinigt wurden.

    Das hätte bei uns auch passieren müssen und zwar von Anfang an und bis heute ununterbrochen.

    In der Bahn zum Beispiel wird nur Maske verlangt – aber es erfolgt keine spezielle Reinigung (ich hab mich diesbezüglich erkundigt).

    Bahn, Busse, Geschäfte, alles was öffentlich ist, müsste “generaldesinfiziert” werden.
    Es macht meiner Meinung nach mehr Sinn, Gebäude/Flächen zu desinfizieren, als Hände zu desinfizieren – und es ist sicher nicht verkehrt, beides zu desinfizieren.

    Warum macht man das in Deutschland nicht?
    Warum wird in Deutschland die Bundeswehr für Büroarbeiten (Nachverfolgung von Infektionsketten) eingesetzt und nicht für Desinfektionsarbeien?

    Warum wird in Deutschland die Polizei dazu eingesetzt, die Quarantäne zu kontrollieren anstatt bereits im Vorfeld Partys aufzuspüren und aufzulösen ?

    Ja – es ist vermutlich nicht leicht für die Jugend, Wochen oder Monate ohne Spass und Alkohol zu leben. Und dennoch ist das doch nicht zu viel verlangt!

    Ist denn den Jugendlichen nicht klar, was auf dem Spiel steht. Mir ist jedenfalls nicht klar, wieso Partys wichtiger sind, als das Gesundheitssystem zu schützen!

    Falls es jetzt nicht gelingt, die Epidemie einzudämmen, werden – im Besonderen für die Jugend – innerhalb kürzester Zeit Probleme kommen, da wäre Partyverzicht vergleichsweise nur ein laues Lüftchen !

    Antworten
    1. Wieso genau sollen denn jetzt die Jugendlichen wieder schuld daran sein?
      Hören Sie mal auf, so etwas zu behaupten.
      Wissen Sie aus sicherer Quelle, dass sich auf den Partys hauptsächlich unter 18-Jährige aufgehalten haben oder wie kommen Sie auf so etwas?
      Tagtäglich erlebe ich, dass sich gerade die ältere Generation nicht an die Maskenpflicht hält.
      Immer wieder höre ich von den Älteren: “Ach hören Sie mir auf mit der Maske, das bringt ja nichts” oder “Daran werde ich mich eh nie gewöhnen”.
      Und jetzt sagen Sie mir bitte noch mal, dass die Jugend schuld ist und sich nicht daran hält.

      Antworten
    2. Beim besten Willen: Vielleicht sind Parties das Am-Leichtesten-zu-Verstehende …

      Wenn ich mir aber hier das Verhalten von Kollegen in einer staatlichen Behörde ansehe: Mundschutz auf Halbflagge gesetzt, Abstand? – nicht wirklich, Mehrfachbelegung im Büro ohne Maske, permanentes Kaffeeküchen-Gequake …

      Und das, obwohl der RKI-Wert über 100 steht und die Regelungen für Behörden ganz klar und deutlich sind. Es interessiert nicht, es kontrolliert niemand.

      Antworten
  10. Vielleicht sollte man daran arbeiten, sichere Corona-Tests zu ermöglichen.
    Bevor die ganze Welt noch verrückter gemacht wird.
    Was kann man noch glauben? Mehr als Abstand, Vorsicht und Respekt geht nicht mehr ….

    Antworten
  11. @ABC & Fernando
    Im Frühjahr wurde viel desinfiziert, weil man es nicht besser wusste. Heute weiß man, dass Schmierinfektionen maximal 10% der Ansteckungen ausmachen. Daher ist eine regelmäßige Flächendesinfektion im Alltag nicht unbedingt notwendig.

    Handschuhe sind kontraproduktiv: was sich da drinnen nach ca. 15 Min. für ein „Milieu“ entwickelt, wollen Sie gar nicht wissen.

    Das RKI empfiehlt Händewaschen und sich so wenig wie möglich ins Gesicht zu fassen ….
    auf der Brennsuppn sind die ja nun auch nicht daher geschwommen.

    Zu China: Wenn dort Corona tatsächlich eingedämmt sein sollte – der Wahrheitsgehalt von Meldungen aus China ist ja meist so lala – dann sicherlich nicht durch Desinfektionstrupps, sondern durch restriktive Maßnahmen wie sie nur in einer Diktatur möglich sind.
    @ und danach
    Ist Ihnen bei Ihren Recherchen zum Thema schon mal der Begriff „Reinfektion“ begegnet?

    Antworten
    1. Handschuhe sind sicherlich nicht kontraproduktiv, wenn man im öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, oder beim Einkaufen, oder beim Arzt, beim Arbeiten an der Tastatur des Kollegen…

      Für kurze Zeit und gezielt eingesetzt. Selbstverständlich nicht als Dauerlösung.

      Aber auch damit nicht ins Gesicht langen oder die Wurstsemmel essen. Das ist klar. Nur Händewaschen geht halt leider nicht immer und im öffentlichen Raum sowieso nicht.

      Antworten
  12. “Ich denke, das Ziel ist, einen Impfstoff zu finden, so dass sich jeder, der Interesse hat, sich impfen lassen kann.
    Diese Impfung wird – analog zur Grippeimpfung – Jahr für Jahr wieder aufgefrischt werden müssen.
    Eine Ausrottung des Virus durch einen ‘Lockdown’ (wie ich diese Anglizismen hasse!) kann nur funktionieren, wenn der Lockdown komplett, 100 % und weltweit stattfindet. Vollkommene Utopie ….”

    100% Zustimmung. Weltweiter Lockdown für 2-3 Wochen würde vermutlich helfen. Leider unmöglich.

    Deshalb so weit wie möglich das öffentliche Leben nicht einschränken. Wer sagt denn, dass wir in Deutschland eine “Garantie zum Überleben haben”?
    Mit der GKV haben wir eine Garantie, dass die (meisten) Krankheitskosten übernommen werden, aber keine Garantie aufs Krankenhaus oder Überleben.
    Wer das Risiko für sich zu hoch einschätzt, schränkt sich ein und bleibt daheim …

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

    Antworten
  13. Naja bevor Rosenheim einen Lockdown bekommt sollte man vielleicht andere Landkreise unter die Lupe nehmen. Wie z.b. Rottal Inn mit einem Wert von 260? Ist sowieso die Frage ob ein Lockdown wirklich viel hilft.

    Anm. d. Red.:
    Der Landkreis Rottal-Inn geht ab morgen – Dienstag – in den Corona-Lockdown.

    Antworten
    1. In PAN Lockdown ab morgen, für 10 Tage….

      Anm. d. Red.:
      Ja, das stimmt: Der Landkreis Rottal-Inn geht ab dem morgigen Dienstag in den Corona-Lockdown. Das hat das dortige Landratsamt am Mittag bestätigt.

      Antworten
  14. Es is mid Sicherheit ned nur de Jugend. Wen ich de Bilder von Demos seh, dann stell i fest, dass der Großteil ältere Menschen san. De Älteren feiern hoid in dem Ausmaß koane Parties. Wos mia allerdings auffoid ist, dass de Schüler dicht gedrängt ohne Maske an da Bushaltestelle stehen, mittag. Am Gymnasium haben’s Masken auf, da werd vielleicht drauf geschaut. Welchen Sinn macht des? In der Schule Maske, im Bus Maske und außerhalb dieser Bereiche is wurscht oda wos? Wenn i les ” bitte ned de Schulen schließen” dann machts wos dass de Schüler de Masken drong.
    Zur Desinfektion… jeda ko sich Desinfektionsmittel kaffa und sich seine Hände desinfizieren. Und ganze Geschäfte desinfizieren des kon ma ned. Do find i is de Nachverfolgung von Infektionsketten sinnvoller, wobei des aa mittlerweile a Fass ohne Boden werd. Andere Länder ham hoid mehr Disziplin. Und Disziplin fehlt uns leider.

    Antworten
  15. Handschuhe helfen nicht gegen covid, das Loch in einem Handschuh hat sinnbildluch die Größe eines ofenrohrs und der Virus die eines stecknadelkopfes. Im Gegenteil sind Handschuhe 🧤 bei längerem Tragen sehr wohl auch kontraproduktiv, man schwitzt darunter, es bildet sich Feuchtigkeit, diese weicht die Haut auf und die natürliche hautbarriere ist unterbrochen, eine Autobahn für Bakterien und Viren aller Art. Das einzige was hilft ist gründliche Hände waschen da der Virus eine eiweisshülle hat und diese durch die Tenside zerstört werden, danach Desinfektion, beides 39 sek lang und ganz wichtig Hautpflege, denn sonst gibt es wieder eintrittspforten

    Antworten
  16. Und das der zweite Top-Kommentar!
    Leider ist das nur dem meisten Lesern so nicht bewusst!

    Antworten
  17. Man fragt sich doch: Wie sollen die Eltern das schaffen, wenn wieder alle Schulen und Kitas/Kindergärten geschlossen werden? Der meiste Urlaub wird schon im Frühjahr draufgegangen sein und unbezahlten Urlaub können sich viele nicht leisten (weder AG noch AN). Die Konzeptlosigkeit der Regierung ist beängstigend. Maskenpflicht und lüften – dafür bekommen die echt Geld von uns?

    Antworten
  18. Immer wieder erstaunlich, wie viele Hobby-Virologen da draußen rumlaufen.
    Viele davon haben vor ca. 6 Monaten zum ersten Mal das Wort Inzidenz gehört und meinen jetzt, sich damit auszukennen und zu wissen, wie man das Virus bekämpfen kann.
    Klasse, ihr solltet euch alle mal beim RKI bewerben.

    Antworten
  19. Wartet noch ein paar Monate, dann haben wir ein ganz anderes Problem, wenn die Leute alle durchdrehen – vor allem die Jüngeren, die nix mehr dürfen.

    Wie lang soll das noch so weitergehen – wir werden mit dem Virus leben müssen.

    … wenn ich das Ganze genau betrachte, bekomme ich echt Angst – nicht vor dem Virus, sondern vor der Gesellschaft. Es ist eine Hetze gegen Jung und Alt.

    … Ach und übrigens – psychisch sind mehr Leute an der Grenze, als wir alle glauben – aber wen wundert’s.

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

    Antworten
  20. Ich glaube, dass sich viele trotzdem nicht daran halten … bis es erneut zum Lockdown kommt.

    Wenn ich einkaufen gehe, bin ich nur am Ausweichen, weil es irgendwie die wenigsten interessiert.

    Wenn ich an einem Regal stehe, quetschen sich die Leute vorbei, ohne auch nur einen Gedanken an Abstand-Halten zu verlieren.
    Ich finde, das ist trotz Maske notwendig.

    Oder auch in Bussen .. habe heute einige gesehen, die an mir vorbei gefahren sind. die sind völlig vollgequetscht.

    Wie sollen die Leute da Abstand halten. Furchtbar ist das … vor allem für Leute, die sonst keine andere Möglichkeit haben.

    Hoffe, das Ganze wird wieder leichter …

    Antworten
  21. Genau, manchmal glaubt man, es werden hochwissenschaftliche Corona-Schutzmaßnahmen von den Menschen verlangt.

    Mein Enkel im Grundschulalter hat alles bestens verstanden und umgesetzt, da kann sich manch ein Erwachsener ein Beispiel nehmen, bei dem die Maske unterhalb der Nase mehr oder weniger nutzlos rumhängt.

    Antworten
  22. Und warum wird seitens des Gesundheitsamtes und des Kultusministeriums bei solchen Zahlen immer noch auf Präsenz-Unterricht ohne Schicht-Betrieb beharrt?
    Das ist doch fahrlässig …

    Antworten
  23. Der moderne Mensch – aussen hui! innen pfui!!!…..

    Das Schlaraffenland- überall fliessendes Wasser, Seifchen, die nach allen erdenklichen Blümchen riechen….
    Grod wia ma’s hernimmt, hod d’Mama vielleicht gsogt…oder hammas vergessen?!

    …und as Wischkastl verdrogt scho a a bissal Alkohol auf der Viren- und Bakterienzugewandten Aussenseite….

    Auf da andern Seit’n dad uns a Pfund Dreck am Magen drin a ned schod’n.

    Des soid oana versteh😷

    Antworten
  24. “Die Konzeptlosigkeit der Regierung ist beängstigend.”?
    Wir sehen uns nach wie vor einer Herausforderung gegenüber, die in dieser Form für die gesamte Menscheit absolutes “Neuland” im Umgang mit dieser Herausforderung bedeutet.

    Anstatt Eigenverantwortung und soziales Verhalten/Reagieren auf die Politik abzuwälzen, hätte es völlig ausgereicht, sich den Sommer über an ein Mindestmaß pandemiepolitischer Vorgaben und Empfehlungen zu halten.

    Die Situation vor der jetzt wieder Alle stehen, spricht eher dafür, dass dies nicht der Fall gewesen sein kann.

    Und scheinbar immer noch nicht der Fall ist!
    Zur Frage nach einem Lockdown für die Stadt Rosenheim: Wird unausweichlich kommen. Allerdings auch für den Landkreis, da isolierte Maßnahmen auf lokaler Ebene nicht ausreichend sein werden. Meine Einschätzung.

    Antworten
  25. Hallo Jugend. Ich muss ihnen völlig Recht geben!

    Keiner hat Ahnung von Corona, keiner weiß, wie wir diese Pandemie bekämpfen können, ohne dass die Menschen psychisch Krank werden. Aber jeder tut so, als ob er es besser machen würde.

    Aber liebe Jugend, ich befürchte, dass wir es alle nicht besser machen würden als das RKI.

    Die tun das Beste.
    Ohne jegliche Verantwortung tragen zu müssen, zu diskutieren, was alles falsch läuft, ist doch so einfach.

    Ich denke, dass keiner im RKI oder in der Politik wirklich Entscheidungen treffen will.
    Anhand mancher Kommentare merkt man, dass es einfacher ist, alle Verantwortung abzuschieben, anstatt bei sich selber mal anzufangen.
    Ich stelle nur fest, dass durch den 1. Lockdown die Zahlen besser wurden.
    Und je mehr Freiheiten wir jetzt wieder bekommen haben, die Zahlen in die Höhe schnellen.

    Antworten

    1. Hoffe … dass es durch unsere Maßnahmen weniger Sterbefälle geben wird …

      Kommentar v.d.Red. gekürzt.

      Antworten
  26. Es macht keinen Sinn, der Politik etwas vorzuwerfen, sie versuchen das Beste auf dem Stand des jetzigen Wissens über Corona.

    Wir alle werden erst in vielleicht 1 bis 2 Jahren rückblickend wissen, was am besten war im Umgang mit Corona, keiner weiss es jetzt, denn Corona gab es vorher nicht (zumindest nicht bei uns in dem Ausmaß).

    Wir können jetzt nur – und zwar jeder einzelne von uns – bewusst versuchen, die wichtigsten AHA-Regeln einzuhalten und zwar jede Altersgruppe von uns und schauen und hoffen, wie es weiter geht.

    Antworten
  27. Das Haus nur mit triftigem Grund verlassen zu dürfen, erinnert mich eher an eine Diktatur.

    “Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, ist zu Recht ein Sklave.” Aristoteles

    Ich bin gespannt, ob mein Kommentar bleiben darf 😉

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

    Antworten
    1. Ich finde es immer wieder faszinierend, dass gerade jene die Fahne der Freiheit so hoch halten, die sie nur als Entschuldigung für ihre eigene Wurschtigkeit missbrauchen. Als informierter und verantwortungsvoller Mensch könnte man sich auch frei dafür entscheiden, sinnvolle Maßnahmen aktiv mitzutragen…. Das ist anstrengend und oft nicht sehr lustig. Da macht es natürlich mehr Spaß, sich zu gebärden wie ein zorniges Kleinkind auf dem Höhepunkt seiner Trotzphase und FREIHEIT zu quengeln….

      Antworten
  28. Ich möchte hier mal was bzgl Abstand in den Supermärkten loswerden.

    Insbesondere bei Aldi und Lidl, wenn’s da Montags und Donnerstags die Sonderangebote gibt.
    Ich war letzten Donnerstag um kurz nach 8 Uhr bei Aldi und konnte echt nur mit dem Kopf schütteln.
    Abstand halten, keine Chance im Bereich der „Wühltische“!

    Ich selbst hatte gar nicht vor, mich da zu bedienen, musste aber dort vorbei, um an meinen Einkauf zu gelangen.
    Meiner Meinung nach wird nicht genug kontrolliert, wieviel Menschen sich in den Läden aufhalten.

    Ich weiß, dass in anderen Bundesländern am Eingang gezählt wird, wieviel Leute sich gerade im Laden aufhalten.

    Außerdem sollte jeder so vernünftig sein und Rücksicht auf andere nehmen und niemanden durch Leichtsinn oder Ignoranz gefährden.
    Immer wieder höre ich, wie Verkäufer/innen die Kundschaft daran erinnern müssen, einen MN-Schutz zu tragen.

    Antworten
  29. Liebe Leute, ich sehe immer mehr, wie sehr Viele in Panik und Verzweiflung fallen.
    Aber Corona ist nur eine weitere Viruserkrankung, wie sie immer wieder in der Vergangenheit vorkam und immer wieder vorkommen wird.

    Wir werden auch lernen, mit diesem Virus zu leben, ob mit oder ohne Impfung.
    Dieser Virus ist vielleicht nicht ganz ungefährlich, vor allem für ältere Menschen mit Vorerkrankungen, man sollte ihn ernst nehmen.

    Angst habe ich persönlich aber nicht.

    Dennoch gilt es, die gefährdeten Gruppen zu schützen. Was wichtig ist: einen kühlen Kopf behalten, sich an die AHA-Regeln halten, sich weder einschließen, noch Party machen und seinen persönlichen Kreis klein halten.

    Was in den Medien leider viel zu wenig gesagt wird, stärkt euer Immunsystem mit gesundem Essen, Bewegung an der frischen Luft, guten Gedanken, schönen Filmen und guten Gesprächen mit guten Freunden, notfalls auch über social media.

    Und lasst einfach die tägliche Dauerberieselung mit Schreckensnachrichten aus. Denn das macht euch wirklich krank!

    Das Leben besteht nicht nur aus Corona, es gibt trotzdem noch viele schöne Dinge, mit denen man sich beschäftigen kann.

    Antworten
  30. Die Kommentare drücken mehr als Hilflosigkeit aus.

    Sich mit der Situation abzufinden und davon auszugehen, dass wir in einer anderen Welt leben, als noch vor einem Jahr.
    Unsere Lebensweise umzustellen. Leider betreiben unsere Politiker die Politik, nach uns die Sintflut.

    Antworten