Drei Radfahrer verletzt

... und eine Fußgängerin - Gestern mehrere Unfälle mit Radlern in Stadt und Landkreis Rosenheim

image_pdfimage_print

Drei Unfälle, in die Radfahrer verwickelt waren, ereigneten sich am gestrigen Sonntag in Stadt und Landkreis Rosenheim. Den Anfang machte ein 81-jähriger Radfahrer aus Baden-Württemberg, der nachmittags in der Gemeinde Riedering unterwegs war. Am Ortsteingang von Moosen wollte er von der Fahrbahn auf den Gehweg fahren, blieb aber mit dem Vorderreifen am Randstein hängen und kam dadurch zu Sturz. Der Radfahrer verletzte sich leicht im Brustbereich, erlitt an den Armen und Händen auch Schürfwunden. Am Fahrrad entstand kein nennenswerter Sachschaden. Einen Helm trug der Radfahrer nicht. Ebenfalls gestern …

… war ein 29-jähriger Radfahrer aus Rosenheim in Stephanskirchen unterwegs. Eine 73-jährige Fußgängerin aus Stephanskirchen ging dem Radfahrer entgegen.

Als der Radfahrer einen anderen Radler überholte, übersah er die ihm entgegenkommende Fußgängerin und es kam zum Zusammenstoß zwischen den Beiden. Durch den Sturz erlitt der Radler Schürfwunden an beiden Beinen und Armen, die Fußgängerin Verletzungen im Gesicht.

Beide wurden zu weiteren ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht. Am Fahrrad entstand kein nennenswerter Sachschaden. Gegen den Rosenheimer wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Einen Helm trug der Radfahrer nicht.

Der dritte Unfall mit einem Radfahrer ereignete sich dann in Rosenheim. Eine 40-jährige Radfahrerin befuhr die Überführung der Staatsstraße von der Kastenau aus kommend in Fahrtrichtung Happinger See. Im abschüssigen Teil der Überführung kam die Radfahrerin zu Sturz. Die Frau erlitt Verletzungen im Brust- sowie Gesichtsbereich und musste zur weiteren ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht werden. Einen Helm trug die Radfahrerin nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

9 Kommentare zu “Drei Radfahrer verletzt

  1. Das Tragen eines Helmes wird scheinbar immer noch, oder wieder für unnötig erachtet. Die Anzahl der Radfahrer/innen, die ohne Kopfschutz unterwegs sind nimmt deutlich zu. Stark auffällig dabei die Zahl allein fahrender Kinder. Ein anderes Thema ist die Unfall- häufigkeit betagter Senior/innen. Auf dem Fahrrad wohlgemerkt. Mobilität im Alter und die Folgen möchte man meinen.

    Antworten
    1. In der Coronazeit gibt es so viele Leute, die erstmalig seit zig Jahren wieder auf einem Fahrrad sitzen, weil sie nicht in Urlaub fliegen können bzw. sich das trauen. Da wird kräftig in Akku und Outfit investiert, auch die Sonnenbrille muss gut gewählt sein. Nur der Helm sieht irgendwie blöd aus, also lässt man den halt einfach weg. Müssen die andren halt ein bisschen aufpassen und wenn nicht ist man ja rechtsschutzversichert.

      Antworten
    2. Hier ging es um einen 29jährigen, um eine 40jährige und um einen 81jährigen!

      Antworten
  2. Schon erstaunlich, wie immer extra erwähnt wird, dass kein Helm getragen wurde. Es ist keine Pflicht oder hat sich da was geändert? Noch ist es meine eigene Sache, ob ich einen trage oder nicht.

    Antworten
    1. Getreu dem Motto, was nicht kaputt gehen kann, muss man auch nicht schützen.

      Antworten
      1. Augen auf!!

        Antworten
        1. Gestern noch – mangels Augen auf – Störstellen auf der Bundesstraße fordern, heute ohne Helm unterwegs?

          Antworten
    2. Die regelmäßige Erinnerung an den Helm ist, auch wenn keine Tragepflicht besteht, als Prävention zu sehen! Bei vielen verstaubt der Helm im Schrank und der kleine Hinweis hilft vielleicht, dass er beim nächsten Mal doch dort landet, wo er hingehört: auf dem Kopf!

      Aber jeder soll selbst entscheiden, was ihm sein Kopf wert ist 😉 laut Studien lassen sich übrigens 80% der schweren Kopfverletzungen durch einen Radlhelm verhindern.

      Antworten
  3. Es gibt für Radfahrer keine Helmpflicht. Da verwundert es schon, dass immer extra noch darauf hingewiesen wird, wenn der Radfahrer keinen Helm getragen hat, zumal die beschriebenen Verletzungen (Schürfwunden an Beinen und Armen, Verletzungen im Brust- und Gesichtsbereich) durch einen handelsüblichen Fahrradhelm kaum zu verhindern gewesen wären.

    Antworten