„Dorfentwicklung mit Sinn und Verstand”

Rott: Florian Lemmrich, Bürgermeisterkandidat der CSU, stellt sein Programm vor

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Im Rahmen der Vorstellung der Gemeinderatskandidaten des CSU-Ortsverbandes Rott wurden auch wichtige Eckpfeiler der zukünftigen politischen Arbeit des Bürgermeisterkandidaten Florian Lemmrich vorgestellt. Zunächst bedankte sich Lemmrich bei allen Besuchern für die überwältigende Unterstützung und für den großen Zuspruch in vielen persönlichen Gesprächen.

Auch der Rückhalt innerhalb der CSU-Vorstandschaft stellte er als wichtige Unterstützung mit einem großen Dankeschön dar. Seine persönliche Unterstützung von Franz Ametsbichler, der stets mit Rat und Rückhalt zur Seite stünde, wurde von ihm dabei ausdrücklich gewürdigt. Natürlich ging der Dank dabei auch an seine Frau Anne und an seine Familie, „ohne deren Unterstützung dies erneute Kandidatur gar nicht möglich wäre”.

„Dieses Mal werden wir es schaffen“, war einer der prägendsten Sätze im Vortrag. „Wir glauben fest daran, dass bei der Kommunalwahl am 15. März eine echte Veränderung in der Gemeindepolitik möglich ist. Ich brauche keine Sprechzeiten, meine Tür steht allen Bürgerinnen und Bürgern aus Rott jederzeit offen.“ Sprechzeiten bräuchte man, bemerkte Lemmrich mit einem Augenzwinkern, offensichtlich nur dann, wenn man als Bürgermeister seinen Wohnsitz nicht im Gemeindegebiet hätte.

Lemmrich ging im weiteren Verlauf auf die Attraktivität der Gemeinde Rott für Jung und Alt ein. Wichtige Themen seien die weiterhin durch die CSU unterstützte nachhaltige Umsetzung zum Bau des neuen Schulgebäudes als wichtiger Standortfaktor, eine mittelfristig geplante Altenbetreuung – vielleicht sogar im Zusammenhang mit der Erschließung des neuen Baugebietes in Meiling – eine erhebliche Erweiterung der Kindergartenplätze, das digitale Rathaus, welches bereits kurzfristig durch einen jüngsten Gemeinderatsbeschluss das Bezahlen in der Gemeinde mittels EC-Cash möglich werden lässt und die Ankündigung, dass bereits bald im Ortskern ein durch den CSU-Ortsverband Rottbetriebenes Dorf-WLAN das kostenlose Surfen im Internet und die  Nutzung digitaler Dienste möglich sein wird.

Lemmrich stellte zudem in Aussicht, dass der vernünftige und sinnvolle Ausbau von bisherigen Feldstraßen, deren Anwohner seit Jahrzehnten auf eine Lösung hoffen, von ihm als Bürgermeister vorangetrieben würde. Hierbei nannte er dann auch konkret die Ortsteile Sargau und Unterwöhrn.

Besondere Erwähnung fand der mittlerweile verstorbene Josef Altinger (CSU), der als Bürgermeister in den 70-er Jahren eine mit großer Weitsicht geprägte Entscheidung zum Bau einer Kläranlage durchsetzen konnte, wodurch es heute noch möglich ist, dass viele Bürger den Traum vom eigenen Haus in „unserem schönen Ort“ verwirklichen können, da die Kapazitäten der Kläranlage heute noch, fast 40 Jahre später, ausreichen würden. Ohne diese damalige Entscheidung sei die Ortsentwicklung in Rott so nicht möglich gewesen. Allerdings stellt Lemmrich dabei auch fest, dass das Thema Kläranlage mittelfristig zu einem neuen Planungsprojekt werden müsse.

„All diese Themen brauchen natürlich Geld“ – so Lemmrich weiter – „Der Spielraum dafür wird durch den Schulhausneubau in den nächsten Jahren nicht größer. Steuererhöhungen, zum Beispiel bei der Gewerbesteuer scheiden für mich dabei jedoch von vorne herein aus, da unsere Unternehmen bereits heute in höchstem Maße durch Steuern und Abgaben belastet sind. Trotzdem will ich diese Themen engagiert angehen. Und als gelernter Bankkaufmann und studierter Finanzfachwirt ist mir der Umgang mit Zahlen vertraut, was mir die Aufgabe sicher erleichtern wird.“

Lemmrich stellte zum Ende seiner Rede noch seine vielen ehrenamtlichen Engagements dar und folgerte aus seinen dort gemachten Erfahrungen, wie wichtig eine gute, attraktive und vernünftige Jugendarbeit sei und dass ihm die Förderung der Jugend dabei besonders am Herzen läge.

Nach einem kurzen Schwenk über das Thema Glühweinstand der Vereine, den Lemmrich vor vier Jahren ins Leben gerufen hatte und sich bereits zu einer Institution entwickelt habe, bei der die eingenommenen Gelder uneingeschränkt den Vereinen zugutekomme und der Darstellung seiner persönlichen Werte im Rahmen einer Amtsführung als Bürgermeister –  Zuverlässigkeit, Zusammenhalt, Verantwortung, Tradition und nicht zuletzt Familie – endete seine Rede mit einem gewaltigen Applaus der insgesamt 43 Teilnehmer an dieser Veranstaltung.

 

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