Doppeleinsatz der Bergwacht

In steilem Gelände: Erst rutscht ein 60-Jähriger aus, dann stürzt eine Frau 20 Meter in die Tiefe ab

image_pdfimage_print

Kurz hintereinander musste die Bergwacht am gestrigen Pfingstmontag zu zwei Einsätzen ins Jenbachtal ausrücken. Gegen 11 Uhr war ein 60-Jähriger aus Kolbermoor an einem Steilstück des Leiblweges ausgerutscht und hatte sich einen Bruch am Fuß zugezogen. In dem dichten Waldstück war eine schonende Bergung mit einem Hubschrauber nicht möglich. Der Mann musste durch die Einsatzkräfte, unterstützt von Notarzt und Bergwachtarzt, mit einer Gebirgstrage zur Straße gebracht werden, wo er dem Landrettungsdienst übergeben wurde. Um 13 Uhr ereignete sich ein weiterer Unfall. Einer 67-Jährigen aus Münster war am Jenbachsteig ein Stein am Wegrand, auf den sie gestiegen war, ausgebrochen.

Die Frau stürzte daraufhin im steilen Waldgelände über 20 Meter bis zum Bachbett des Jenbachs ab. Dabei erlitt sie eine Fraktur der Schulter. Ihre Begleiterin verständigte die Bergwacht. Ein zufällig vorbeikommender Arzt konnte die Erstversorgung übernehmen.

Der Abtransport von der Unfallstelle, die am Jenbach oberhalb des so genannten Brechrieses lag, musste wegen des unzugänglichen Geländes mit dem ADAC-Hubschrauber Christoph 1 erfolgen, der die Patientin auch gleich ins Krankenhaus flog.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren