DJK-SV Oberndorf: Ein Verein in Balance

Ehrungen bei der Weihnachtsfeier des Sportvereins in Hacklthal

image_pdfimage_print

Zwei vereinsinterne Ehrungen und drei BLSV-Ehrung wurden bei der vorweihnachtlichen Feier des DJK-SV Oberndorf im Gasthaus Hacklthal mit 130 Gästen vorgenommen. Die Stellvertretende Vorsitzende Evi Brandl konnte Anton Kellner für 20 Jahre in der Abteilungsleitung Stockschießen auszeichnen. In diese lange Amtszeit fallen viele Aufstiege der beiden Mannschaften und auch der Aufbau der Damen- und Jugendmannschaft und diverse Bauten auf der Stockschützenanlage.

Die Pflege der Geselligkeit und Gemeinschaft und die gut nachbarschaftlichen Beziehungen waren und sind für den Geehrten immer ein besonderes Anliegen. Ihm wurde die BLSV-Verdienstnadel in Silber mit Gold verliehen.

Für die Ehrung von Josef Lipp für zehn Jahre Vorstandsarbeit hatten sich der Vorsitzende Alfred Pongratz und seine Stellvertreterin etwas Besonderes einfallen lassen. Aus dem Teilnehmerkreis sollten die Eigenschaften und Vorzüge des zu Ehrenden genannt werden – und es nahm schier kein Ende von lobenswerten, besonderen und außerordentlichen persönlichen und charakterlichen Vorzügen des stellvertretenden Vorsitzenden: Chef beim Vereinsheimbau und beim Festausschuss, außerordentlich erfolgreicher Fußballtrainer und Fußballer, Mittelpunkt vieler geselliger Runden, vor allem aber ein hoch sensibler Seismograph für Stimmungen und Strömungen im Verein; Pongratz dazu: „Der Sepp hat ein enormes Gespür und eine gute Antenne für Leute und wie sie ticken, ist ein gesuchter Gesprächspartner mit großem Herzen und als persönlicher Freund hoch geschätzt.“ Ihm wurde die BLSV- Verdienstnadel in Bronze verliehen.

Als besonderen Leckerbissen gestaltete Evi Brandl die Ehrung für Johann Grundner: mit einer Laudatio in Gedichtform, entliehen vom Weihnachtslied „Oh Tannenbaum“, pries die stellvertretende Vorsitzende die Vorzüge und Eigenheiten, die Verdienste und Leistungen, die verschiedenen Stationen und die Erfolge im Verein – und das Publikum durfte im Refrain das jedes Mal bestätigen. Diese tolle Idee und die ganz persönliche Ausformung der Ehrung überstrahlten schier die BLSV-Verdienstnadel in Gold für 25 Jahre verdienstvolles Wirken im Verein.

 

Mit vereinsinternen Ehrungen wurden bedacht: Maria Wittmann für zehn Jahre Übungsleiterin bei den Kirchdorfer Damen und auch für ihre vielen weiteren Engagements in der Pfarrei, im Schützenverein, für den kath. Frauenbund und im Dienste der Gemeinschaft generell.

Wolfgang Eberharter für 15 Jahre im Sponsoring für den Verein. „Den Wolfi, den kennt jeder und der kennt jeden, er ist ein ganz wichtiges Bindeglied zu all unseren Gönnern und Sponsoren, und er ist immer gut drauf“, so der Vorsitzende Pongratz.

 

Foto oben, von links: Die Geehrten Maria Wittmann, Johann Grundner, Josef Lipp, Anton Kellner und Wolfgang Eberharter, flankiert vom Vorsitzender Alfred Pongratz und seiner Stellvertreterin Evi Brandl.

 

Zu Beginn gestaltete die Geistliche Beirätin Sandra Pongratz auf der Terrasse den besinnlichen Teil und ließ dabei die Krippe von Bethlehem zu Wort kommen – stimmungsvoll begleitet vom Oberndorfer Frauenchor.

 

Der Vereinsvorsitzende Alfred Pongratz konnte Pater Jan Domaradzki, Pfarrerin Ruth Nun und den Kirchdorfer Bürgermeister Alfons Linner begrüßen und lenkte daraufhin die Aufmerksamkeit der Gäste auf den Aspekt „Leben in Balance“: „Körper, Herz, Geist und Seele, müssen in Balance sein, Materielles und Immaterielles, Wissen und Gewissen, Ziele und Sinn müssen im Einklang stehen“, führte er aus und leitete zum DJK-Erlebnis-Sport-fair-ein Oberndorf über: Hier finden sich alle Bereiche, das ehrenamtliche Engagement kann alle Bereiche ausbalancieren und das Leitbild bietet eine gute Orientierung.

Rosmarie Heimann, die Vizepräsidentin des DJK-Diözesanverbands, überbrachte die Grüße des Verbandes und betonte Ideale wir Fairness und Dopingprävention, auf die der Verein stolz sein kann.

 

Die junge Theatergruppe gestaltete mit diversen humorigen Einlagen den Abschluss des Abends. Unter dem Motto „Unser Verein in fünf Jahren“ wurde quasi ein permanenter Rückblick auf das aktuelle Geschehen im Verein simuliert. Gar mancher Gast fand sich in einer Episode auf der Bühne wieder, mancher Vereinsfunktionär sah sich bei seinen Eigenheiten ertappt und alle Zuschauer konnten sich herzlich amüsieren, mal über die anderen, mal über sich selbst.

Im nächsten Frühjahr steht bei der Jahreshauptversammlung ein personeller Wechsel an. Aber auch dazu laufen alle Vorbereitungen und Vorgespräche, um eine tragfähige Brücke zwischen Sport und Kirche und das Gleichgewicht von Aufgaben und Zielen und den dazu notwendigen Mitarbeitenden, kurz, um einen Verein in Balance zu erhalten.

 

Der DJK-Sportverein Oberndorf ist in der DJK, dem katholischen Sportverband, organisiert und versteht sich als Brücke zwischen Sport und Kirche. Er umfasst die Sparten Fußball, Fitness und Gesundheit, Stockschießen und Tennis. Darüber hinaus bietet er seinen Mitgliedern, vor allem auch den Kindern und Jugendlichen, ein umfangreiches Spektrum an spartenübergreifenden, gemeinschaftsbildenden und geselligen Angeboten. JG

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren