„Diese Kritik ist einfach nicht berechtigt“

Unser Kommentar zu „Wasserburg leuchtet" 2017

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Dieses ewige Gejammer, weil einmal im Jahr für eine Veranstaltung in der Altstadt ein paar Stunden lang Eintritt gezahlt werden muss. I konns nimma hörn! Als ob es nicht die anderen 364 Tage gäbe, um seine Bekannten in der Stadt oder sein Stammlokal ganz ohne Einlasskontrollen zu besuchen. Nein, genau an diesem Abend, genau bei „Wasserburg leuchtet“ muss man unbedingt in die Altstadt rein und sich über den Eintritt, den man entrichten soll, beschweren.

Ich kann es nur wiederholen: Veranstaltungen wie „Wasserburg leuchtet“, der Nachtflohmarkt oder das Weinfest locken Menschen aus der ganzen Region in unsere Stadt. Eine günstigere Werbung für unsere Gastronomie, unsere Geschäfte, Handwerker und Betriebe, für unsere städtischen Institutionen, für ganz Wasserburg gibt es nicht.

Ein bisserl über den Tellerand hinausschauen, täte dem einen oder anderen Kritiker sicher nicht schaden. Zum Glück geben tausende Besucher, die gerne bereit sind, für ein tolles Programm ein paar Euro zu berappen, den ehrenamtlichen Organisatoren dieser Veranstaltungen alle Jahre recht.

Ganz ehrlich: Wenn nicht solche „ehrenamtlichen Deppen“ wie die von „Wasserburg leuchtet“, die vom WFV, von den Inndammbibern, dem Fremdenverkehrsverein oder vom Theaterkreis ihre Freizeit opfern würden – ja, vielleicht, weil sie gerne etwas organisieren und sich freuen, wenn in ihrer historischen Stadt was los ist – wenn die alle Viere von sich strecken, dann möchte ich nicht wissen, wie viele sich nach ein paar Jahren dann wieder übers Sterben der Geschäfte und die Totenstille in einer reinen Schlafstadt beschweren würden …  moand da Huaba.

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27 Gedanken zu „„Diese Kritik ist einfach nicht berechtigt“

  1. Ichweißjetztaned

    Naja, a bissl muss ich widersprechen.
    Feste schön und gut. Nur wenn ab Mittags alles gesperrt ist – kommt es zu einer Null Runde für die Geschäfte. Und bis die Leute rein kommen, dann sperren die Läden zu. Mit gutem Recht – denn 8 bis 10 Std offen reicht auch.
    Und alle Mitglieder des WFV finanzieren mit dem Jahresbeitrag die Arbeit wohl sehr gut mit

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    1. Christian Huber Beitragsautor

      Das sind ein paar Tage im Jahr, an den die Geschäfte eher schließen und Einbußen wegen der Veranstaltungen haben – aufs Ganze gesehen geht es ohne Außendarstellung ganz sicher nicht. Siehe Trostberg!

      Und, weil das immer wieder kommt: Die WFV-Mitgliedsbeiträge der Geschäftsleute plus Einnahmen aus dem Frühlingsfest decken gerade so die erheblichen Defizite beim Christkindlmarkt (Programm, Hütten, Strom, Werbung) und bei anderen WFV-Veranstaltungen wie den musikalischen Samstagen.

      Die Zeiten, als solche Veranstaltungen hohen Profit abwarfen, sind längst vorbei. Immer höhere Auflagen und Sicherheitsvorschriften, immer höhere Gebühren und Kosten fressen die gleichbleibenden Gewinne langsam auf. Bitte einfach mal die Bilanz bei den entsprechenden Jahreshauptversammlungen verinnerlichen. Beste Grüße, Huaba

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    2. Auch wenn die Innenstadt in Wasserburg ab Mittag gesperrt ist, es gibt ja noch andere Parkplätze in Wasserburg.
      Da erreicht man die Innenstadt auch bequem zu Fuß in weniger als 5 Minuten und die sind zum Großteil kostenlos.
      Schont den Geldbeutel und hilft der Fitness.

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    3. Der WFV hat eigentlich mit Wasserburg Leuchtet nichts zu tun. Wasserburg Leuchtet ist ein Verein mit ehrenamtlichen Mitgliedern, die es einfach heil finden in Wasserburg was zu rocken und gerne mit Licht und Sound arbeiten und Wasserburg als Kulisse verwenden. Mitgliedsbeiträge vom WFV fließen da keine in die Vereinskasse.

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      1. Christian Huber Beitragsautor

        Das hab‘ ich auch nicht behauptet. Bitte genau lesen. Ich habe auf die Kritik geantwortet, dass die Mitglieder des WFV die ehrenamtliche Arbeit bei der Organisation von Festen (nicht „Wasserburg leuchtet“) mitfinanzieren.

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        1. War auch auf den obersten Eintrag bezogen, da klingt es nämlich so…

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  2. Huaba, do host recht…. schod, dass es immer wieder soiche Nörgler gibt!

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  3. Heinz vom Stein

    Ja, die Feste sind schön und eine Werbung für die Stadt. Aber der Zweck heiligt nicht alle Mittel. Bevor man lospoltert und sämtliche Kritiker gleich wieder an den Pranger stellt, sollte man sich vielleicht erst einmal über die rechtliche Lage informieren.

    Was bei Wasserburg leuchtet seit vielen Jahren abläuft, ist schlicht widerrechtlich. Kein noch so schönes Altstadtfest rechtfertigt eine solch illegale Praxis (Absperren und Zugänglichkeit zu öffentlichen Verkehrsflächen nur gegen Eintritt, Ausweiskontrollen durch private Sicherheitsdienste) als Geschäftsgrundlage.

    So lange sich daran nichts ändert, ist das Üben von Kritik sehr wohl berechtigt.
    Und bei allem Respekt: wer wann Bekannte besucht, ist jedermanns eigene Entscheidung – das hat weder der WFV, noch die Wasserburg-Leuchtet-Veranstalter mitzubestimmen.
    Nur noch zur Klarstellung, bevor mir was unterstellt wird: wenn ich bei Wasserburg leuchtet war, habe ich dafür immer noch gerne und bereitwillig Eintritt bezahlt. Aber mit dem Kommentar schießt der Huber weit übers Ziel hinaus.

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    1. Danke für diesen Kommentar!
      Kein privater Veranstalter hat das Recht, Bürgerrechte außer Kraft zu setzen, Und sämtliche Veranstalter von Festen in der Altstadt halten sich daran, nur nicht die von ‚Wasserburg leuchtet‘.
      Für das Betreten öffentlicher Straßen und Plätze darf niemand Eintritt verlangen. Und die von den privaten Sicherheitsdiensten durchgeführten Ausweiskontrollen sind natürlich vollkommen illegal, das dürfte nicht einmal die Polizei. Unverständlich, dass sich diese widerrechtliche Praxis in Wasserburg alle Jahre wiederholen kann. Und das in einer Stadt mit einem Juristen als Bürgermeister.
      Wie’s im öffentlichen Raum richtig geht, wissen die die Veranstalter von ‚Wasserburg leuchtet‘ ja auch sehr gut. Schließlich haben sie es ja jahrelang so praktiziert. Man fragt die Besucher höflich, ob sie nicht freiwillig einen Beitrag zu den Kosten der Veranstaltung leisten möchten. Ist etwas aufwändiger, aber halt der einzig zulässige Weg.
      Ich hatte übrigens schon mehrfach den Fall, dass meine Kinder vom ‚Sicherheitsdienst‘ am Nachhauseweg gehindert wurden. Sie hätten sich ausweisen sollen, hatten aufgrund ihres Alters aber noch nicht einmal einen eigenen Personalausweis.
      Wollen wir wirklich, dass Kinder in unserer Stadt darauf getrimmt werden, sich im öffentlichen Raum von Menschen in Phantasieuniformen aufhalten und zu Rechtfertigungen nötigen zu lassen?
      Oder geht’s nicht vielleicht auch bei ‚Wasserburg leuchet‘ zukünftig wieder so, wie sich’s in einem demokratischen Rechtsstaat halt gehört?

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  4. Hinzuzufügen ist natürlich auch, dass alle Firmen und Künstler aus der Region sind. Es gibt bestimmt Firmen von weiterweg die es günstiger Anbieten könnten. Auch hier sind die Veranstaltung mit ein Motor der Wirtschaft. Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter vom Roten Kreuz bekommen von Wasserburg Leuchtet eine Spende für Ihr Engagement. Ich denke nicht das Wasserburg Leuchtet es jedem recht machen wird, aber ich denke mal die Gewinner sind auf alle Fälle die Wasserburger und Ihre Stadt, auf die man schon stolz sein kann – und dass nicht nur wegen Wasserburg Leuchtet.

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  5. Durch meinen Beruf bin ich viel in den Nachbarlandkreisen unterwegs, in kleinen Gemeinden bis zu größeren Städten. Wenn es die Gesprächsthemen zulassen sage ich immer gerne, Wasserburger zu sein und man glaubt gar nicht, wie bekannt diese Stadt auch durch ihr kulturelles Engagement ist. Vor allem wenn ich dann aufzähle wieviel verschiedene Feste es in der Stadt jedes Jahr gibt, sieht man große Augen und man merkt, wie eingeschlafen es um Wasserburg herum zugehen kann. Manchmal hilft eben auch ein Blick von auswärts um zu verstehen, wie schön man es hier eigentlich hat. Einfach nur nörgeln ohne einen größeren Zusammenhang zu sehen ist dann doch ein bisschen einfach und ich finde das kleingeistig. Natürlich hat ein jeder sein Recht auf Kritik zu Wasserburg leuchtet etwa, ob berechtigt oder nicht (wer stellt das eigentlich fest?), aber im großen und ganzen glaube ich, dass es eine große Mehrheit an befürwortern zu den Aktivitäten in der Stadt gibt. Ich finds schön hier und ich bin eher der Meinung, man sollte diejenigen die sich für diese kulturelle Vielfalt einsetzen mehr unterstützen und natürlich auch einfach mal Danke sagen, das hier was geht. Diesen Kommentar verfasse ich übrigens mit Blick auf die Hofstatt und da ist gerade mal überhaupt nichts los und wenn ich mir vorstelle, das wäre das ganze Jahr so, dann wär des scho gscheid fad.

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    1. Ich habe kein Problem damit für so eine Veranstaltung Eintritt zu bezahlen. Nur das was mir dort geboten wird ist es leider absolut NICHT wert.

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  6. Manuel Michaelis

    Wenn immer derartige Diskussionen geführt werden – egal ob zu den Festen, dem Verkehr, der Nachtruhe oder den Parkgebühren, ist von den Geschäften die Rede.
    Aber dass hier in der Altstadt auch Menschen leben wird dabei weder erwähnt, noch berücksichtigt. Außer dass irgendwelche Kommentatoren einem dann empfehlen doch wegzuziehen…
    Wir haben vor drei Jahren zum Termin von Wasserburg leuchtet geheiratet und es war wirklich nicht einfach sich auf einen Weg zu einigen, dass unsere Gäste einfach und ohne Eintritt zu zahlen kommen konnten.

    Ich bin durchaus auch für eine lebendige Altstadt, wünsche mir aber, dass auch an die Bewohner gedacht wird. Es sind darunter tatsächlich auch alte Menschen, Leute die vielleicht gerade krank sind, Menschen die Schicht arbeiten, Kleinkinder…

    Einige der Veranstaltungen sind gut gedacht, jedoch schlecht gemacht.
    Warum müssen beispielsweise manche Musiker am Samstag so laut aufdrehen, dass man gezwungen wird zuzuhören – egal ob in der eigenen Wohnung oder im Cafe drei Strassen weiter?

    Ist es sinnvoll und zielführend dem Weinfest, das ursprünglich auch von den Altstadtbewohnern mitgestaltet wurde, seinen Charme und Charakter zu nehmen und es in eine Touristenveranstaltung zu verwandeln, die mit einem Flyer beworben wird, der an Heizdeckenfahrten erinnert.

    Woher nimmt der WFV seine demokratische Legitimation sich all diese Dinge „unter den Nagel zu reißen“?

    Wenn man der permanenten Nörglerei Einhalt gebieten will, sollte man anfangen mit den Bewohnern in einen Dialog zu treten. Letztlich sind sie es, die das meiste Geld in der Stadt lassen.

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    1. Christian Huber Beitragsautor

      Lieber Manuel Michaelis, eines vorweg: Es geht nicht um wöchentliche Aktionen, sondern um vielleicht fünf bis sechs Abendtermine im ganzen Jahr (!). Die Musikalischen Samstage dauern in der Regel ein paar Stunden am Vormittag und zur Mittagszeit … und das auch nur im Sommer. Diese paar Termine sind doch wirklich auszuhalten, oder?

      Der WFV reißt sich nichts unter den Nagel, sondern veranstaltet traditionell den Christkindlmarkt (viel ehrenamtliche Arbeit, hohe Kosten), die Weihnachtsbeleuchtung (viel Arbeit, null Brot), das Frühlingsfest (noch mehr ehrenamtliche Arbeit, um das Defizit des Christkindlmarktes aufzufangen) und die Musikalischen Samstage (viel Arbeit, hohe Kosten), sonst nichts. Ich kann nur sagen: Viel Spaß beim Unter-den-Nagel-Reißen solcher Veranstaltungen. Der Nachtflohmarkt wird vom Theaterkreis e.V ehrenamtlich organisiert, „Wasserburg leuchtet“ von einem e.V. ehrenamtlich veranstaltet, das Weinfest vom Fremdenverkehrsverein e.V. (ehrenamtlich) auf die Beine gestellt. Das Inndammfest wird von den Inndammbibern (ehrenamtlich) ausgerichtet … so, das war’s. Mehr gibt’s in einem normalen Jahreskreis nicht. Was soll man sich da unter den Nagel reißen? Kopfschüttelnd, Huaba

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      1. Manuel Michaelis

        Lieber Christian,
        von wöchentlichen Aktionen hatte ich ja auch nichts geschrieben…Leider hab ich dann den WFV mit dem Fremdenverkehrsverein bezüglich des Weinfests verwechselt – da geb ich dir Recht.
        Wenn ich meine Zeilen nochmal lese sehe ich aber weder eine Kritik am Ehrenamt noch sage ich, dass all diese Feste abgeschafft werden sollten. Ich stelle lediglich ein paar Fragen, die letztlich darauf abzielen, was für eine Art von Tourismus sich hier entwickeln soll.
        Wobei ich bleibe, ist der Wunsch nach Rücksichtnahme und vor allem Dialog mit denjenigen, die hier leben.
        Der Wunsch, beispielsweise, die musikalischen Samstage zurückhaltender zu gestalten wurde in allen letzten Bürgerversammlungen geäußert, an denen ich teilgenommen habe.
        Das muss ja deswegen nicht zu einer Verschlechterung führen – sondern eher das Gegenteil.
        Auch dem Weinfest wieder mehr Beteiligung der Altstadtbewohner einzuräumen muss ja nicht verkehrt sein.
        Wenn ich als Tourist eine andere Stadt besuche interessiert mich primär das, was authentisch ist und mit den Menschen zu tun hat, die dort leben. Dinge, die extra für den Touristen zugeschnitten sind, meide ich eher. Aber vielleicht bin ich da eigen.
        Die Ehrenamtlichkeit muss man aber auch differenziert betrachten. Die Mitglieder des WFV sind wohl zum größten Teil Geschäftsleute, die ihre Umsätze im Blick haben – auch daran ist nichts verkehrt, solange diejenigen, die hier leben mitberücksichtigt werden.
        Wasserburg Leuchtet ist soviel ich weiß ein privater Veranstalter mit Profitinteresse – korrigiere mich, wenn ich da falsch liege.

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        1. Christian Huber Beitragsautor

          Lieber Manuel, nein, das war vielleicht einmal … „Wasserburg leuchte“ ist ein eingetragener Verein: Projekt Wasserburg Leuchtet e.V. (siehe Homepage) …

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          1. Manuel Michaelis

            Erstaunlich! Und alles pro bono?

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          2. Wobei das nicht unbedingt etwas sagt: Der Verein muss lediglich einen nichtwirtschaftlichen Hauptzweck verfolgen und selbst dieser müsste nicht altruistisch oder gemeinnützig sein. Wissen tun wir es nicht, weil die Satzung nicht veröffentlicht ist und man auch nicht ohne weiteres Mitglied werden kann (was beides völlig in Ordnung ist).

            Es wäre auch nichts groß dabei, wenn die Initiatoren von der Aktion finanziell profitieren. Wasserburg Leuchtet wird ja nicht dadurch besser oder nützlicher, wenn alles völlig selbstlos gemacht wird. Auch wenn ich Ihre Meinung teile, lieber Herr Huber, dass es ein großes Privileg ist, wenn sich die Wasserburger gerne um Ihre Stadt kümmern: Ein Totschlagargument gegen Kritik kann aber nicht sein, dass es hier Ehrenamtliche oder Vereine am Werk sind und die dann gekränkt sein könnten usw.

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  7. Mei o mei….es is ja ned s,o als ob so a Veranstaltung hinter oam von de Bleamekasten fira springt… jeder woass, dass is und do sogt vorher koana wos, aber hernoch buivern, des is ja einfach und billig!!
    Freilich gfoid ned jedem Olles, muass a ned… aber dann kead a Respekt dazua des zu tolerieren!
    Aber wenn ma in der Stodt drin wohnt, neiziagt woass ma des, dass in Wasserburg eben solche Veranstaltungen gibt!!
    Wär interessant, ob de wo ollawei do blos umananda nörgln, saiba scho jemois wos ehrenamtlich für die Gesellschaft do ham?
    A grosses Dankeschön dene, de se durch sowos ned obringa lossn und no ehrenamtlich wos dann!!!
    … moant da Zacherl…

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  8. Eigentlich gibt es doch gar nichts zu diskutieren, wenn Juristen sagen die Praktik verstösst gegen Gesetze dann ist es sehr eindeutig wer hier im Recht ist.

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  9. Das passt den Herr Huber wohl wieder nicht in die „Friede-Freude-Eierkuchen-Gesellschafft“ bei der alles harmonisch ist und alle derselben Meinung sind. Ehrenamtlich sind anscheinend unantastbar da sie ja etwas ehrenamtlich tun.
    Ich finde es skandalös in meiner eigenen Stadt von Hilfsscherrifs aufgefordert zu werden Eintritt in meinen Wohnort zu bezahlen.

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    1. Christian Huber Beitragsautor

      Sehr geehrter Herr „Hias“,

      ich finde auch was skandalös: Nämlich Ihre Vollkasko-Mentalität – her mit einer schönen Heimatstadt, aber behelligt mich ja keinen einzigen Tag im Jahr!
      Übrigens: Der „Herr Huber“ steht wenigsten mit seinem Namen für seine Meinung gerade, wozu Sie offenbar nicht den Mumm haben.

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  10. Da Hammermüller

    Weils noch nicht reicht hau ich auch noch einen Kommentar dazu 😉 Ja Heiland hamm wir keine anderen Probleme?
    1.Den Anwohnern und Geschäften stinkts – Verständlich!
    2.Den Organisatoren stinkt die Meckerei – Verständlich!
    Mit dem Artikel „Diese Kritik ist einfach nicht berechtigt“ streut man noch mehr Aufregung.
    Da würd ich ne Raute vor dem Blazer schlagen und aussitzen 😉 Macht lieber Auffrufe zur Wahl zu gehen – da gehts um mehr.

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  11. Also illegal oder rechtswidrig dürfte die Veranstaltung nicht sein. Das ist eine ganz normale Sondernutzung, wie sie auch anderswo gang und gäbe ist. Eine andere Frage ist, ob nicht bei der Vermarktung der Stadt irgendwann auch des Guten zu viel getrieben wird. Da bin ich zumindest auch der Meinung, dass ehrenamtliche Arbeit allein noch kein Freibrief sein sollte, jegliche Ideen zu verwirklichen. Wirklich lästig fand ich persönlich bisher allerdings nur die abendlichen Theateraufführungen mit der vor zwei oder drei Jahren der Inndamm vom Belaqua im Sommer blockiert wurde. Zum Glück wurde das keine Dauereinrichtung…

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    1. Sehr geehrte(r)(s) Frau/Herr/Was auch immer oisi (einfachheitshalber „Kulturbanause“),

      den meisten Wasserburgern hat der kleine Umweg über die Landwehrstrasse für ein paar Stunden in ein paar Wochen und da auch nur an ein paar Tagen nichts ausgemacht! Und das Theater war`s wert!

      Zum eigentlichen Thema stellt sich für mich die Frage, ob hier nicht die Maus zum Elefanten gemacht wird. Da haben sicher beide Seiten gute Argumente. Meine Meinung; „Wasserburg leuchtet“ ist ein tolles event für Einheimische und Touristen, die Problematik rund um die Einlasskontrolle gehört aber dringend auf den Prüfstand, da ist wesentlich mehr Professionalität, Kulanz und Freundlichkeit gefragt!

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    2. Um eine normale Sondernutzung würde es sich handeln, wenn sich die Veranstalter von ‚Wasserburg leuchtet‘ an die entsprechenden Vorgaben hielten..
      Eintrittspreise für das Betreten öffentlicher Verkehrsflächen und anlasslose Ausweiskontrollen durch privates ‚Sicherheitspersonal‘ werden dort ganz sicher nicht gestattet.
      Die entscheidende Frage ist , wieso solche Veranstalter trotz gravierender Verstöße Jahr für Jahr erneut eine Sondernutzungserlaubnis erhalten?
      Bürgermeister Kölbl gibt dazu sicher gerne Auskunft.

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  12. Vorneweg: liebe Ehrenamtliche, bitte nehmt euch so manches Kommentar hier nicht zu Herzen! Das was ihr für die „Allgemeinheit“ auf die Beine stellt ist beachtlich! Ohne euch würde so richtig viel verloren gehen. Macht weiter so! Danke!

    An alle Anwohner die sich von den genannten Aktionen ernsthaft und nachhaltig gestört fühlen: warum lebt ihr eigentlich in der Stadt? Würdet ihr wirklich wollen, dass solche Aktionen sterben? Wie soll sich eurer Meinung nach zB „Wasserburg leuchtet“ finanzieren, wenn alle Anwohner samt Besucher und Freunde freien Eintritt bekämen??

    Ganz ehrlich, man ist nunmal nicht alleine auf der Welt. Man ist zwar in der Lage seine Lebensumstände (Wohnort) seinen Bedürfnissen anzupassen, aber irgendwie wird man sich immer mit äußeren Umständen arrangieren müssen.

    Auf dem Land sind das halt Traktoren, Güllegeruch, Mähdräscher….. in der Stadt Feierlichkeiten, Kneipen, Musikanten…….

    Meine Güte, freut euch doch bitte, dass ihr in einer so schönen Stadt leben dürft. Viele andere Menschen wären euch neidig!

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