„Die zweite Welle schleicht heran”

Bayerns Ministerpräsident appelliert Tag für Tag an die Vernunft der Bürger

image_pdfimage_print

Die zweite Welle sei praktisch schon da und schleiche durch Deutschland. Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder warnt die Bevölkerung des Freistaates aktuell dringend vor einer Situation wie im März. Das Virus erfordere absolute Wachsamkeit und sei leider eine Daueraufgabe, die die Bürger permanent unter Stress setze. Vor allem auch die die Urlaubs- und Familienheimkehrer, die aus den verschiedenen Teilen Europas zurückkommen – sie machen ihm große Sorge.

Söder fordert im Herbst ein weiteres Rettungspaket für die Automobilzulieferer, die Luft- und Raumfahrt sowie den Maschinenbau. Außerdem plädiert er dafür, die Regelungen zum Kurzarbeitergeld bis weit ins nächste Jahr zu verlängern, berichtet der Bayerische Rundfunk.

Söder bemängelte, dass die Planung und Umsetzung der Hilfsprogramme in Deutschland zu langsam vorangingen. „Ganz gleich, ob bei Krediten oder Investitionen: Das deutsche Planungswesen hat nicht die Corona-Geschwindigkeit entwickelt, die wir brauchen. Wir müssen besser und schneller werden”, zitiert ihn der BR.

Der Ministerpräsident sprach sich zugleich gegen weitere Lockerungen der Beschränkungen und für höhere Bußgelder bei der Missachtung der Hygiene-Vorschriften aus. Man müsse damit rechnen, dass Corona mit voller Wucht wieder auf uns zukomme …

Viele Menschen seien im Umgang mit dem Virus leichtsinniger geworden, kritisierte Söder.

Quelle BR

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

12 Kommentare zu “„Die zweite Welle schleicht heran”

  1. Wie kann es denn bitte eine zweite welle geben, wenn die erste noch nicht einmal vorbei ist? Es ist eine dauerwelle mit höhen und tiefen…

    Antworten
  2. Ich gebe Dauerwelle recht und leider gibt es so viele Gscheidhaferl, welche seit Wochen die selben Masken benützen, ohne diese einmal zu waschen.

    Antworten
  3. Welche Faktenbasierenden Zahlen sollen eine sog. 2. Welle bestätigen….???
    Der Anstieg der positiv getesteten ( inkl. Fehlerquote), obwohl auch drastisch mehr getestet wird ( siehe Zahlen vom RKI)…????
    Aber gewisse Massnahmen dürfe man nicht hinterfragen, wie man diese Woche von einem Veterenärmediziner erfahren hat…..

    Antworten
  4. Ja weil die masken auch so gut wie nichts nützen… bei 35grad, arbeiten und schwitzen da müsste man alle 5minuten die maske wechseln, sonst kann mann gleich ohne rumlaufen, sobald die feucht werden egal welche, bringen sie nixhts mehr

    Antworten
  5. Ja, bei der Hitze werden die Masken schneller durchfeuchtet.
    Und ja, man sollte sie auch nicht den ganzen Tag tragen. Egal ob Sommer oder Winter.
    Und nein, alle 5 Minuten muss man nicht wechseln.

    Und ehrlich: was ist schon dabei, sich mehrere MNM zuzulegen, sie am Tag paar mal zu wechseln, im verzippbaren Plastiktütchen nach Hause zu tragen und zu waschen?
    ????

    Ehrlich! Wenn das das größte Problem ist…

    Antworten
  6. Warum Geld für Dax-Unternehmen? Die zahlen Milliarden Dividenden an ihre Aktionäre anstatt Rücklagen zu bilden. Und dann jammern und die Hand aufhalten. Lieber Geld für die Pflegekräfte.

    Antworten
  7. Die Maskenpflicht gibt es ja nicht nur bei uns. In manchen Ländern wurden sie wieder eingeführt, also muss sie doch bisserl was bringen. Was ich nicht verstehe, warum einige Eisdielen und Lokale, auch in Wasserburg, die Tische so nah zusammen haben. Desinfektieren von Tischen… Fehlanzeige. Wenn Regen kommt werden die Gäste in die Innenräume ohne jeglichen Abstand gepfercht, alles wird geschlossen und die Luft ist dick. Die Ober tragen zum Teil den Mundschutz unterm Kinn. Es sollten draussen nur so viele Gäste platznehmen dürfen, wie drinnen mit Abstand reinpassen. Es wird wieder mehr geschlampt!

    Antworten
    1. Weils hoid ned kontrolliert werd, ob ma de abständ und max. Personenzahl, MNS eihoidn duad. Do sand wieda de Nutzer gfrogt. Geh i do hi, wenns ned basd? Mua jeda füa si entscheidn. I dad song, des gähd gar ned, i geh do ned hi. Gestern bei an Italiener in da oidstod hod des supa hikaud. Draussen und drinna gnua Abstand, Kellner ham de Maskn auf, oke, manchmoi unda da Nosn, aba da Mud war guad obdegt.

      Antworten
  8. Anscheind haben sie einen coronasicheren arbeitsplatz tina…. die gastronomen kämpfen ums nackte überleben…. keine gäste sind keine einnahmen…wenig gäste heisst wieder keine einnahmen und das bedeutet zumachen und das heisst dann gut 7millionen arbeitslose….aber mit ihren steuerabgaben ist das ja dann kein oroblem die leute für den rest des lebens durchzufüttern….

    Antworten
    1. @dauerwlle, wenn ich ihren Kommentar jetzt interpretiere heißt das im Umkehrschluss, stopft so viele Gäste wie möglich in das Lokal.
      Naja wenn die sich dann anstecken und daran sterben werden die auch nicht mehr wiederkommen um die Wirtschaft aufrecht zu halten …
      Was für eine Logik.

      Kommentar v.d. Red. gekürzt.

      Antworten
  9. … sicher ist dass die aktuell einfachen PCR Tests keine Sicherheit geben können und die Büger die sich testen lassen in falscher Sicher wiegen lassen.

    Momentan wird nur auf Infektionszahlen geachtet die auch einer Fülle von geteseten Kindern entstanden sind.
    Achtet man auf Statistiken die die Zahl der “Coronatoten” zeigt, geht es seit Mai stark zurück, zum GLÜCK.
    Also ist dieses Virus dann als einfaches Virus zu betrachten?
    Oder wird einer Durchseuchnung vorgebeugt um auf diese Impfung zu warten die im Turboschnellverfahren durchgedrückt/durchregiert wird.
    Ich wäre hier echt vorsichtig!

    Kommentar v.d. Red. gekürzt.

    Antworten
  10. Doch, Dauerwelle, ich hab jeden Tag Kundenkontakt. Um so wichtiger ist es die Hygieneregeln einzuhalten. Lass da mal einen von den Gästen Corona haben…. Das hat schlimmere Folgen.

    Dann kann’s sein, dass dann geschlossen werden muss. Darum wäre es so wichtig, für jeden Arbeitnehmer, sich so weit es geht zu schützen.
    Egal, in welchen Betrieb. Jeder von uns hat es etwas in der Hand, ob sein Betrieb wegen Corona schließen muss oder nicht.

    Es gibt keinen kriesensicheren Job in dieser Zeit. Es ist einfach keine eigene Entscheidung, ob man ein Risiko eingeht. Es wird dann einfach weiter verbreitet und in die Betriebe getragen. Und dann wird gejammert, wenn der Arbeitsplatz gefährdet ist.

    Antworten