Die Verletzlichkeit der Demokratie

Theater Wasserburg setzt ein Zeichen und die Reihe „Verbranntes“ mit der VHS Wasserburg fort ...

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Die Bücherverbrennung in Deutschland am 10. Mai 1933 war eine geplante und inszenierte Aktion, bei der Studenten, Professoren und Mitglieder nationalsozialistischer Parteiorgane die Werke von ihnen verfemter Autorinnen und Autoren ins Feuer warfen. Seit einigen Jahren müssen wir erneut erleben, wie verletzlich unsere Demokratie ist, sagen die Mitglieder des Theaters Wasserburg. Sie wollen im Rahmen der aktuell laufenden, regionalen Online-Kulturreihe (wir berichteten mehrfach) mit ihrer Lesung ein Zeichen setzen. Damit wird auch die Reihe „Verbranntes“, die in Zusammenarbeit mit der VHS Wasserburg im vergangenen Herbst begonnen hatte, fortgesetzt.

Auch in Wasserburg brannten im Mai 1933 Bücher – direkt vor dem historischen Rathaus.

Ensemble-Mitglieder aus dem Theater Wasserburg lesen am Donnerstag, 18. Februar, Briefe, Essays, Lyrik und Prosa von Autoren, deren Werk verbrannt oder verboten wurde. Und auch politische Positionspapiere und weiteres Material zum Thema werden vorgelesen.

Dieser zweite Teil wird, sollte der Lockdown nach dem 14. Februar bestehen bleiben, online angeboten.

Weitere Informationen zu diesem kostenfreien Angebot und Anmeldung über die Volkshochschule Wasserburg, www.vhs-wasserburg.de, Telefon 08071 4873.

Wer angemeldet ist, erhält für die Online-Variante einen Zugangslink.

Diese Lesung ist Teil des regionalen Literaturfestivals LESEGLÜCK.

Mehr auf www.theaterwasserburg.de

Foto: Theater Wasserburg

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